Sichere Systeme - Über uns
Das übergeordnete Anliegen der Gruppe Sichere Systeme besteht darin, den Prozess der Softwareentwicklung auf eine wissenschaftliche Grundlage zu stellen und damit die Anwendung formal fundierter Werkzeuge zu ermöglichen. Dies bedeutet eine weitgehende Neuorientierung der gegenwärtigen Praxis. Bis vor kurzem noch wurden Softwarefehler höchstens als lästig für den Benutzer betrachtet. Inzwischen wird jedoch der Zuverlässigkeit ein zentraler Stellenwert als Anforderung für kritische Kontrollsysteme, verteilte ubiquitäre Systeme und den globalen Informationsaustausch eingeräumt. Als Unterstützung eines Designs for Dependability bieten Formale Methoden Sicherheitsgarantien, die durch mathematische Modelle objektiviert und durch entsprechende Analysewerkzeuge überprüft werden können.
Die Forschungsaktivitäten der Gruppe Sichere Systeme umfassen formale Modellierungstechniken, interaktive Deduktionsmethoden und die Unterstützung der Verwaltung von Artefakten, wie sie bei komplexen Entwicklungen auftreten. Ergebnisse aus Förderprojekten (DFG, BMBF, EU) fließen in die Werkzeugentwicklung ein, bilden die Basis für den Technologietransfer (Tranfer Zentrum SISO) und dienen als wissenschaftlicher Hintergrund für die Sicherheitsevaluierung (PITS).

