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Institut für Wirtschaftsinformatik im DFKI

Grid-basierte Plattform für Virtuelle Organisationen im Bauwesen – BauVOGrid

 

Erfolgsorientiertes Planen und Bauen basiert auf einer schlagkräftigen Kooperation der beteiligten Unternehmen. Durch die effiziente Nutzung geeigneter Informationstechnologien und die Bildung Virtueller Organisationen (VO) wird dabei maßgeblich das Teamwork unterstützt. Innovative Bauherren erwarten von den Auftragnehmern den Einsatz solcher bauspezifischer, unternehmensübergreifender Informationssysteme, um sowohl in der Planungs-, als auch in der Bau-, und Nutzungsphase zur fachgerechten Entscheidungsfindung zu kommen.


Im Rahmen von BauVOGrid wird eine erweiterbare Bau-Community-Lösung entwickelt. Ziel ist es, die Struktur, Funktionsweise und Operabilität von VOs im Bauwesen durch eine wieder verwendbare Infrastruktur entscheidend zu verbessern. Um dies zu erreichen, wird ein hybrider Grid- und Web-Service basierter Lösungsansatz erarbeitet, der es ermöglicht, Zuständigkeits- und Autorisierungsstrukturen beherrschbar auf Rollenbasis abzubilden, globale VO-Prozesse sowie lokale unternehmensspezifische Prozesse schnell zu konfigurieren und entsprechend der Zuständigkeitsstruktur zu instanziieren und zu managen. Informationen aus unterschiedlichen Quellen werden integriert und schnell, flexibel und sicher sowohl im Büro als auch mobil auf der Baustelle zur Verfügung gestellt.


Weiterhin wird die mobile Erfassung von Prozessen auf der Baustelle unterstützt und somit eine verbesserte Grundlage für eine schnelle Entscheidungsfindung unter Teilnahme der vor Ort beteiligten Personen herbeigeführt. Das Augenmerk liegt auf dem Mängelmanagement, das eine wichtige Komponente im Baulebenszyklus von der Bauausführung bis hin zum Facility Management darstellt. Hierfür wurde eine Plattform entwickelt, welche eine mobile Komponente inklusive integrierter RFID-basierter Ortung und Mustererkennung mit einem zentralen Mängel- und Medienmanagementsystem sowie einem VO-Management-Portal prozesszentriert verbindet. Der Datenaustausch erfolgt auf Basis eines harmonisierten XML-Schemas. Ein erster erfolgreicher Testeinsatz wurde für das Facility Management am neuen Rudolf Harbig Stadion in Dresden Ende 2009 durchgeführt. Die Einführung der Plattform in die Praxis ist in Planung.


Zum BauVOGrid-Konsortium gehören neben dem Institut für Wirtschaftsinformatik im DFKI das Institut für Bauinformatik der TU Dresden (Projektkoordinator), das Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik, die IDS Scheer AG, die SEIB ITC GmbH, die TransMIT Gesellschaft für Technologietransfer mbH, die RIB Information Technologies AG sowie die großen Baufirmen Bilfinger Berger AG und BAM Deutschland.


Auf der CeBIT 2010 zeigen wir das mobile Anwendungssystem aus der aktuellen Entwicklungsphase sowie den Methodenbaukasten zur prozessbasierten Integration unterschiedlicher Mängelmanagement-Dienste von der fachkonzeptionellen Ebene bis zur Instanziierung eines Workflowmanagementsystems.

 

Weitere Informationen

www.bauvogrid.de

 

Kontakt

Thorsten Dollmann

Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) im DFKI

Tel.: +49 (0)681 302-58300

E-Mail: Thorsten.Dollmann@dfki.de


PD Dr. Peter Fettke

Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) im DFKI

Tel.: +49 (0)681 302-5142

E-Mail: Peter.Fettke@dfki.de

 

 

Commius – E-Mail-basierte kollaborative Geschäftsprozesse für KMU’s

E-Mails haben sich im Bereich kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) als zentrales Kommunikationsmedium etabliert. Obwohl Information und Kommunikation über das Medium E-Mail in hohem Maß unstrukturiert erfolgen, wird es dennoch häufig zur Koordination und Durchführung komplexer Geschäftsprozesse genutzt. Vor diesem Hintergrund verfolgt das europäische Projekt Commius (Community-Based Interoperability for SMEs) das Ziel, kollaborative Geschäftsprozesse möglichst einfach und benutzerfreundlich zu gestalten. Dazu werden diese in drei Interoperabilitäts-Ebenen unterteilt: technische, semantische und prozessuale Interoperabilität.
Hierzu verbindet sich das Commius System mit bereits existierenden E-Mail-Infrastrukturen (technische Interoperabilität) und reichert, basierend auf ihrem Inhalt (semantische Interoperabilität), ankommende E-Mails kontextsensitv mit Zusatzinformationen und Empfehlungen bzgl. weiterer Schritte innerhalb des Geschäftsprozesses an (prozessuale Interoperabilität). Art und Detaillierungsgrad dieser Zusatzinformationen können im Einzelnen durch Nutzung eines einfachen Customizing Tools auf das jeweilige Nutzerverhalten sowie die konkrete Anwendungsdomäne angepasst werden. Dieses Szenario wird im Rahmen der CeBIT anhand eines Prototypen präsentiert, der es dem Nutzer erlaubt, verschiedene Standardprozesse, wie beispielsweise die Bearbeitung einer eingehenden Bestellung, interaktiv abzuwickeln und anzupassen.

Da Commius insbesondere an den Bedürfnissen von KMU’s ausgerichtet ist, wird das System so entwickelt, dass möglichst geringe Einführungs- und laufende Kosten anfallen – dadurch wird sichergestellt, dass es für eine möglichst große Anzahl von Anwendern verfügbar ist. Dieser Grundgedanke wird durch den modularen Aufbau sowie den Open-Source-Gedanken des Projektes unterstützt.


Weitere Informationen
www.commius.eu

Kontakt
Thomas Burkhart
Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) im DFKI
E-Mail: Thomas.Burkhart@iwi.dfki.de
Tel.: +49 (0) 681 302-5082
 

 

 

 

Der future parc - Besucher empfiehlt…. myBoothfinder


myBoothfinder ist eine mobile Anwendung zur Suche und Empfehlung von Ständen im future parc der CeBIT. Ein Ziel dieser Anwendung ist es, nach Ständen zu suchen sowie besuchte Stände zu bewerten. Hierbei werden für die Generierung von Empfehlungen Informationen und Bewertungen von Besuchern genutzt. Weiterhin kann auf die Bewertungen anderer Besucher zugegriffen werden, um beispielsweise deren „Favoriten“-Stände zu besuchen.

Im Rahmen der Projekte m:Ciudad und uService wird am DFKI eine personalisierte und kontextbewusste Such- und Empfehlungsmaschine entwickelt. myBoothfinder ist ein spezieller Anwendungsfall für die in den Projekten entwickelten Such- und Empfehlungstechnologien. Hierbei gibt die mobile Anwendung myBoothfinder Besuchern die Möglichkeit, einfach und zielgerichtet Stände zu bestimmten Themen des future parc zu finden. Darüber hinaus können besuchte Stände bewertet und diese Bewertungen anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Das Generieren von Empfehlungen basiert auf den Interessen des Nutzers, welche in einem Nutzerprofil hinterlegt sind. Zudem können statt Ständen auch andere Nutzer mit ähnlichen Interessen empfohlen werden, um sich an deren Erfahrungen während ihres Besuchs des future parcs zu orientieren. Ähnlich dem Social-Community-Gedanken, wird damit eine „Follow me“-Funktion angeboten. myBoothfinder kann von jedem Besucher mit einem internetfähigen Mobiltelefon benutzt werden.

Weitere Informationen

http://myboothfinder.dfki.de

Kontakt

Dr. Dirk Werth
Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) im DFKI
E-Mail: Dirk.Werth@dfki.de
Tel.: +49 (0)681 302-5236