3D-Review - Die dritte Dimension kollaborativen Arbeitens im Web

Bilder
3D-Konstruktionsmodelle während des Designprozesses im Webbrowser multimedial annotieren, mit wichtigen Kontextinformationen versehen und die Bilddaten auf mehrere Bildschirme verteilen. Das leistet 3D-Review in Verbindung mit Display as a Service-Technologie.

Auf einer Display-Wand aus vier Monitoren können die Besucher der CeBIT 2013 mitverfolgen, wie das dreidimensionale Modell eines BMW Z4 mit 3D-Review in einem kollaborativen Arbeitsprozess an verschiedenen Endgeräten weiterentwickelt und präsentiert wird.

Entwickler, Produktdesigner, Illustratoren oder Grafiker können Informationsquellen wie Textdokumente, Fotos, Videos oder Websites direkt mit dem 3D-Objekt verbinden. Die Objekt- und Informationsverknüpfungen werden in einer zentralen Datenbank gespeichert. Die aufwändige Suche nach Informationen, die sonst in verschiedenen Media- und Dateiformaten an unterschiedlichen Orten verstreut und unverbunden abgelegt werden, entfällt. Alle am Entstehungsprozess Beteiligten – auch die Entscheider – können jederzeit und an jedem Ort auf den aktuellen Status des Projekts zugreifen und ihn kommentieren. Nach dem abgeschlossenen Designprozess steht das Ergebnis als Datenbasis für Neuentwicklungen zur Verfügung. Wenn Bauteile aus bestehenden Serien übernommen werden, kann auf die damit verknüpften Informationen wie technische Parameter, Grenzwerte oder auch bekannte Schwachstellen – zurückgegriffen werden.

Technologien wie XML3D, verteilte Interaktion und Display as a Service sorgen dafür, dass für den gesamten Prozess – vom Anlegen der Anmerkungen an der persönlichen Workstation bis hin zur Präsentation im Review-Meeting – lediglich ein Webbrowser als Software benötigt wird.

Die 3D-Beschreibungssprache für das Web, XML3D, übernimmt die Hauptrolle in der Darstellung der dreidimensionalen Modelle im Browser. Dazu werden die 3D-Objekte in den DOM-Strukturbaum einer Webseite eingefügt und können dann – wie sonst auch Bilder oder Text – mit Hilfe der Skriptsprache JavaScript manipuliert und editiert werden. Die einfache und direkte Überführung von 3D Daten aus CAD Programmen in die Webanwendung erfolgt über verschiedene Konverter.

Dank verteilter Interaktion können mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones direkt in das System eingebunden und zur Steuerung des Webbrowsers verwendet werden, was Maus und Tastatur bei Präsentationen überflüssig macht. Über intuitive Smartphone-Navigationsgesten wie „Zoom“ und „Swipe" wird die 3D-Review gesteuert. Es ist aber auch möglich, dass Mitarbeiter ihre eigenen, portablen Computer mitbringen und via WLAN den Bildinhalt ihrer vorbereiteten 3D-Review-Szene und weitere Informationen wie Tabellen oder Präsentationen auf einer Displaywand anzeigen lassen.

Display as a Service (DaaS) sorgt für die Verteilung der generierten Bilddaten über eine Netzwerkverbindung auf verschiedenste Endgeräte. DaaS transportiert Pixel über Standard-Netzwerke und nutzt sämtliche Vorteile einer geschalteten Netzwerkverbindung, um Pixel aus mehreren Quellen synchronisiert auf mehreren Displays darzustellen. So kann 3D-Review für große Meetings mehrfach zentral auf einem leistungsstarken Server ausgeführt und der entsprechende Bildinhalt des Browsers auf einer großen Projektions- oder Displaywand angezeigt werden.


Weitere Informationen

www.xml3d.org

 

Kontakt
Dr. Hilko Hoffmann
Forschungsbereich Agenten und Simulierte Realität
E-Mail: Hilko.Hoffman@dfki.de
Tel: +49 681 85775 7742

Jürgen Grüninger
Intel Vision Computing Institute
E-Mail: Grueninger@intel-vci.uni-saarland.de
Tel: +49 681 302 70754

 

Stand-Koordinaten
CeBIT 2013, Halle 9, Stand F50

Pressekontakt auf der CeBIT 2013
Heike Leonhard, DFKI
Tel. +49 174 3076888
Email: Heike.Leonhard@dfki.de