In der vergangenen Woche präsentierte das DFKI Ergebnisse des THESEUS Core Technology Cluster im THESEUS Innovationszentrum in Berlin:
RadSpeech, den mobilen Arbeitsplatz für Radiologen, Augmented Reality mit dem THESEUS-Navigator, Cirius und Calisto als multimodale Informationsassistenten. THESEUS/DFKI Spin-Off SemVox zeigte den talkingTerminal, einen interaktiven, multimodalen Informationskiosk.
Zum Start der Pilotphase des Software Campus wurden im Rahmen des Sechsten Nationalen IT-Gipfels am 6. Dezember 2011 in München gleich drei durch das DFKI beziehungsweise die Universität des Saarlandes wissenschaftlich betreute Promotionsstudierende als „High Potentials“ ausgewählt. Sie und acht weitere Master- oder Promotionsstudierende werden über zwei Jahre durch den Software Campus, einer Public-Private-Partnership des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der IT-Industrie, gefördert. Prof. Dr. Wahlster ist Vorsitzender der Auswahljury des Software Campus.
SATCloud heißt das gemeinsame Forschungsprojekt des Open Source Infrastrukturanbieters Univention und des Forschungsbereichs „Cyber-Physical Systems“ (Leitung Prof. Dr. Rolf Drechsler) des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), das am 1. Dezember 2011 gestartet ist. Der Name SATCloud steht dabei für „Sichere und hochverfügbare Vertrauenskontexte für Mixed-Cloud-Szenarien“. Ziel des Projektes ist es, die Administration von Rechnerinfrastrukturen so zu vereinfachen, dass neben eigenen Rechnern auch externe Clouddienste zum Einsatz kommen können. Dafür müssen geeignete Sicherheitspolitiken entwickelt werden, die den unterschiedlichen Zugangsberechtigungen und -zugriffen von (lokalen) IT-Systemen, Anwendern aber auch Cloud-Anbietern gerecht werden.
Knappe Ressourcen, belastete Umwelt – dennoch möchten wir mobil bleiben. Auf Dauer führt dabei kein Weg an der elektromobilen Gesellschaft vorbei. Deutschlands Automobilindustrie kann hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Das gelingt aber nur, wenn die Anwendungen im Bereich Elektromobilität zuverlässig funktionieren. Im Verbundprojekt RESCAR 2.0 haben sich jeweils sechs Kooperationspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft zum Ziel gesetzt, ein Verfahren zu entwickeln, in dem Robustheit erstmals als Zielgröße für den Entwurf genau spezifiziert und während des gesamten Entwicklungsablaufs von Anfang an bis zur Verifikation berücksichtigt wird.
Mit RadSpeech, einem semantischen multimodalen Dialogsystem für Mediziner, hat DFKI-Forscher Dr. Daniel Sonntag einen der für Medizintechnik vergebenen German High Tech Awards 2011 gewonnen. Preisverleihung und Präsentation des Business Case fanden gestern in Chicago statt im Rahmen des weltweit größten Kongresses für medizinische Bildgebung, RSNA (Radiological Society of North America).
Im Finale der 12 besten Bewerber auf der Business Technology (BT) Award Conference am vergangenen Wochenende in Kitzbühel überzeugte Damian Borth mit seinem Beitrag „Lookapp for Ads: Content-Based Advertising by Visual Concept Detection“ und gewann den mit 7 500 Euro dotierten ersten Preis. Borth promoviert am Fachbereich Informatik der Technischen Universität Kaiserslautern und am Kompetenzzentrum Multimedia-Analyse und Data Mining (MADM) des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI).
Das deutsch-österreichische Büro des World Wide Web Consortium (W3C) veranstaltet heute mit dem DFKI den HTML5-Tag 2011 im Theseus Innovationszentrum in Berlin. Das Ziel: Wissen über Hintergrund und Zielsetzung von HTML5, technische Grundlagen, HTML5 und Web Architektur, sowie HTML5-Neuerungen in der Praxis zu vermitteln. Klaus Birkenbihl, Geschäftsführer der ict-Media GmbH, leitet die Lehrveranstaltung. Prof. Felix Sasaki zeigt sich als Leiter des W3C-Büros sehr zufrieden.
„Cyber-Physical Systems“ (CPS) heißt der neu ausgerichtete Forschungsbereich am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen, dessen Leitung Prof. Dr. Rolf Drechsler übernommen hat. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Bernd Krieg-Brückner als Wissenschaftlicher Direktor des bisher unter dem Namen „Sichere Kognitive Systeme“ geführten Forschungsbereichs an. Die Forschungslinie „Kognitive Assistenzsysteme“ und das Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAALL) werden innerhalb von CPS weitergeführt.