Weltraumrobotik für die Tiefsee, die medizinische Rehabilitation und Katastropheneinsätze: Mit dem DFKI-Projekt „TransTerrA“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstmals ein Vorhaben, das Raumfahrttechnologien auf irdische Anwendungen überträgt. Den Startschuss für das 7,9 Mio. Euro umfassende Projekt gaben heute (22. Mai) Dr. Sven Halldorn, Leiter der Abteilung Technologiepolitik im BMWi, Bernd Sommer von der Abteilung Technik für Raumfahrtsysteme des DLR Raumfahrtmanagements gemeinsam mit Prof. Dr. Frank Kirchner, Direktor des DFKI Robotics Innovation Center in Bremen.
Für seine herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Fabrikautomatisierung verleiht die Hermann-Oberth-Fakultät der Lucian Blaga Universität Sibiu (ULBS) Prof. Dr.-Ing. Detlef Zühlke die Ehrendoktorwürde. Prof. Zühlke ist Leiter des Forschungsbereichs Innovative Fabriksysteme am DFKI und Inhaber des Lehrstuhls für Produktionsautomatisierung an der TU Kaiserslautern.
Die Bremer Roboter-Fußballmannschaft B-Human siegt am 28. April bei den RoboCup German Open 2013 in Magdeburg. Im Feld von acht Teams aus ganz Europa gewinnt der dreifache Welt- und vierfache Europameister in der Standard Platform League. Die Mannschaft des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und der Universität Bremen setzt sich damit auch bei gut doppelter Spielfeldgröße und mehr Spielern pro Team im Wettbewerb erneut durch. Mit 50 Toren in fünf Spielen unterstreicht das Team damit seine Rolle als ein Favorit für die Weltmeisterschaft im Juni.
Am 30. April übergibt die niederländische Königin Beatrix I. die Krone an ihren Sohn Kronprinz Willem-Alexander. Zu den Feierlichkeiten in Amsterdam werden rund eine Millionen Besucher erwartet. Eine Smartphone-App, entwickelt von Wissenschaftlern des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), soll dabei für mehr Sicherheit sorgen. Mit der in die App integrierten Technologie lässt sich die Bewegung der Menschenmassen in Echtzeit verfolgen und gegebenenfalls direkt auf sicherheitskritische Situationen reagieren.
Mit dem Ziel, die Effizienz und Qualität von Übersetzungsprozessen zu steigern, gründete das World Wide Web Consortium (W3C) im Februar 2012 die Arbeitsgruppe MultilingualWeb-LT. Unter der Leitung des DFKI arbeiten deren Mitglieder an der Entwicklung des Standards „Internationalization Tag Set (ITS) 2.0“ – einer Sammlung von Metadaten für die Optimierung von Übersetzungsworkflows. Noch gilt ITS 2.0 als nicht abgeschlossen, doch gibt es bereits wesentliche Fortschritte bei der Entwicklung und der Pflege mehrsprachiger Webinhalte.
Der iGreen MaschinenKonnektor ermöglicht den herstellerübergreifenden Datenaustausch in bunten Maschinenflotten. Landwirte, Lohnunternehmer und Beratungsdienstleister profitieren von präzisen Aufträgen mit Standortbezug und mobilen Entscheidungsassistenten. In öffentlich-privater Kooperation entsteht wertvolles Wissen, das zur Umwelt- und Ressourcenschonung beiträgt. Im Forschungsprojekt iGreen wurden in den letzten 4 Jahren außerordentliche Fortschritte erzielt.
Bereits zum zehnten Mal wurde der renommierte Technologiepreis der Deutschen Messe AG am 7. April 2013 im Rahmen der offiziellen Eröffnungsfeier der HANNOVER MESSE überreicht. Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel, des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und des Präsidenten des Zentralverbandes der Elektroindustrie Friedhelm Loh gab der Vorsitzende der unabhängigen Jury, Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, den Gewinner des Hermes Award 2013 bekannt.
Der Forschungsbereich Erweiterte Realität des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) zeigt in Kooperation mit dem Technologiekonzern ABB ein intelligentes Augmented Reality Handbuch für Energie- und Automatisierungstechnik auf der diesjährigen Hannover Messe vom 8. Bis 12. April in Hannover.
Die einzigartige Demonstrationsanlage SmartFactoryKL des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) zeigt auf der HANNOVER MESSE (HMI) eine komplette Produktionslinie, die Kernthemen der 4. Industriellen Revolution in die Praxis umsetzt. Neue Konzepte und Technologien der Kommunikation zwischen Produkt, Maschine, Anlage und Bediener ermöglichen eine optimierte und effizientere Produktion und eine Schonung von Ressourcen.