Aktuelles


LARA: Der Röntgenblick für den Tiefbau – Augmented Reality-Unterstützung für Aushubarbeiten
Beim Aushub von Baugruben zu Wartungszwecken kommt es auf Grund unzureichender Positionsangaben immer wieder zu massiven Schäden an Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen. Allein in Deutschland entsteht so jedes Jahr ein Gesamtschaden von ca. 200 Mio. Euro, Personenschäden und weitere Folgeschäden am Eigentum Dritter nicht eingerechnet*. Ein Augmented Reality-System, das einen virtuellen Blick auf die Infrastruktur unter der Erde ermöglicht, soll zukünftig helfen, solche Schäden zu vermeiden. In das europäische Forschungsprojekt, in dem das neuartige System entstehen soll, bringt das DFKI seine Kompetenzen aus dem Forschungsbereich Erweiterte Realität/Augmented Vision ein: LARA - „LBS Augmented Reality Assistive System for Utilities Infrastructure Management through Galileo and EGNOS“. Erste Ergebnisse werden aktuell auf der European Space Solutions in Den Haag präsentiert.

ILA 2016: DFKI präsentiert autonome Roboter für den Einsatz im Weltraum und auf der Erde
Ein hominider Roboter, der im Team den Valles Marineris auf dem Mars erkundet, ein autonomes Unterwasserfahrzeug, das mit Hilfe eines IceShuttles in den Ozean des Jupitermondes Europa vordringt, und ein sechsbeiniger Laubroboter, der auf fremden Planeten Infrastruktur aufbaut – auf der ILA Berlin Air Show vom 1. bis 4. Juni 2016 stellt das Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) unter Leitung von Prof. Dr. Frank Kirchner aktuelle Forschungsprojekte und Systeme an Ständen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vor.

DFKI-Projekt erfolgreich abgeschlossen – Tauchfahrt in die Tiefen von Jupiters Eismond Europa
Auf der Suche nach Leben in unserem Sonnensystem ist der Jupitermond Europa von großem Interesse: Unter einer mehrere Kilometer dicken Eisdecke wird dort ein tiefer Ozean vermutet, der die Grundlage für extraterrestrisches Leben bieten könnte. Wie sich dieser Ozean erreichen und erforschen ließe, haben Wissenschaftler des Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) untersucht. Um analoge Missionen auf der Erde simulieren zu können, entwickelten sie ein autonomes Unterwasserfahrzeug (AUV), das durch eine Vielzahl unterschiedlicher Sensoren sicher im Wasser navigieren kann, sowie ein IceShuttle, das dem AUV als Transportmittel durch das Eis und Basisstation dient. Die Systeme werden vom 1. bis 4. Juni 2016 auf der ILA Berlin AIR Show im DLR Space Pavillon, Halle 4, ausgestellt.

Gemeinsame Pressemitteilung von Volkswagen AG und DFKI: Volkswagen beteiligt sich am Deutschen Forschungszentrum fĂĽr KĂĽnstliche Intelligenz
Volkswagen beteiligt sich am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), der weltweit größten und renommiertesten Wissenschaftseinrichtung für Künstliche Intelligenz (KI). Mit dem Erwerb des Geschäftsanteils stärkt der Volkswagen Konzern seine Forschung zu digitalen Zukunftstechnologien.

Gemeinsam in die Industrie 4.0 – Kick-off für das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern
Technologien und Ergebnisse aus der IT-Forschung in kleine und mittelständische Betriebe überführen und diese für die Industrie 4.0 befähigen – das sind die Ziele für das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern. Am Mittwoch, 11. Mai 2016, fand der Kick-off im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern statt.

Bundespräsident Gauck mit dem Diplomatischen Korps zu Besuch am DFKI
Künstliche Intelligenz, ihre aktuellen Trends und ihre Rolle in künftigen technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen standen im Fokus des Besuchs von Bundespräsident Gauck und von Vertretern des Diplomatischen Korps am DFKI Saarbrücken. Die Live-Systeme des Rundgangs zeigten aktuelle Informatiktrends hin zu einer Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelten durch das Internet der Dinge, virtuelle Welten und die Kooperation von Menschen und Robotern in der Fabrik der Zukunft.

SmartF-IT passt Produktionsprozesse flexibel an - Dynamische Abtaktung für die Multivariantenproduktion bis Losgröße 1
Assistenzsysteme für die industrielle Fertigung unterstützen effizientes Arbeiten, Flexibilität und die Digitalisierung der Herstellungsprozesse. Sie passen sich den dynamischen Anforderungen variantenreicher Produktionslinien an und erlauben eine schnelle Reaktion auf geänderte Produktionsziele. Im Projekt SmartF-IT werden situationsadaptive Assistenzsysteme für Industrie 4.0 exemplarisch ausgerollt und prototypisch realisiert.

KĂĽnstliche Intelligenz als Wegbereiter autonomer Systeme
Eine neue Generation autonomer Systeme wird vom Menschen vorgegebene Aufgaben selbstständig lösen können. Abhängig vom aktuellen Kontext generieren diese Systeme eigenständig einen Handlungsplan, der ein vorgegebenes Gesamtziel ohne Fernsteuerung und ohne Hilfe menschlicher Operateure erreicht. Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass sie auch in ungewöhnlichen, bislang nicht bekannten Situationen sicher ihre Ziele mit den ihnen verfügbaren Ressourcen erreichen müssen.

HANNOVER MESSE 2016: DFKI demonstriert innovativen Design-Ansatz fĂĽr autonome Systeme an neuem Laufroboter MANTIS
Die Herausforderung für die Robotik besteht heute darin, Systeme zu entwickeln, die in der Lage sind, selbstständig anspruchsvolle Aufgaben zu meistern – und das möglichst effizient und kostengünstig. Im Projekt D-Rock erarbeitet das Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) Werkzeuge und Verfahren zur anwenderfreundlichen, modellbasierten Entwicklung komplexer Roboter. Der Design-Ansatz wird vom 25. bis zum 29. April auf der HANNOVER MESSE 2016 am Stand des Fachforums Autonome Systeme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) – Halle 2, Stand B01 – vorgestellt und an dem biomimetischen Laufroboter MANTIS demonstriert.

SmartF-IT bringt Industrie 4.0 auf den Hallenboden
Elektronische Alltagsgegenstände, Haushaltsgeräte oder auch Bauteile für Maschinen existieren in zahlreichen Ausstattungsvarianten, Komfortklassen oder Länderversionen. Um diese Vielfalt rentabel erzeugen zu können, müssen Hersteller die Flexibilität, Reaktionsschnelligkeit und inhaltliche Tiefe ihrer Produktions- und Qualitätssicherungsprozesse steigern. Auf der HANNOVER MESSE 2016 (Halle 2, Stand B46) zeigt das DFKI Ergebnisse aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt SmartF-IT.