Forschungsprojekt

HyLAP - Hybrid language processing technologies for a personal associative information access and management application

In dem Projekt HyLaP werden hybride sprach- und informationsverarbeitende Methoden verbessert, adaptiert und in einer neuartigen personalisierten Informationszugriffs- und Managementanwendung eingesetzt. Diese Anwendung erlaubt einen integrierten Zugang zu Informationen im pers├Ânlichen digitalen Speicher des Benutzers und zu Informationen aus dem globalen Speicher des WWW. Wir nehmen an, dass die nat├╝rliche Sprache auch zuk├╝nftig das prim├Ąre Medium f├╝r die Speicherung und den Transfer von komplexer Information, insbesondere des humanen Wissens, darstellen wird. Daher sind nat├╝rlichsprachliche Algorithmen eine Schl├╝sseltechnologie zur Auswertung der vielf├Ąltigen Information in der t├Ąglichen Arbeit.

Die resultierenden Technologien kombinieren dom├Ąnenoffene und -geschlossene Fragebeantwortung, Erkennung von Eigennamen, Extraktion von Relationen, automatisches Hyperlinking und die Konstruktion von Ontologien. Daher werden die geplanten Forschungen die am DFKI LT-lab erfolgreich etablierten Forschungsergebnisse in den Bereichen Fragebeantwortung (QA), Informationsextraktion (IE), nat├╝rlichsprachlich unterst├╝tztes Informationsretrieval und die ontologiebasierte Wissensextraktion aus Texten aufnehmen und weiterf├╝hren. Dies beinh├Ąlt auch die aktive Teilnahme an internationalen Wissenschaftswettbewerben, wie z.B. der CLEF, als auch die Weiterf├╝hrung unserer Forschungsaktivit├Ąten im Bereich der effektiven und effizienten Architekturen f├╝r die hybride Sprachverarbeitung.

Zur Realisierung eines strukturierten, assoziativen und personalisierten digitalen Speichers auf Basis einer realistischen gro├čen Dokumentenmenge werden kombinierte flache und tiefe Verfahren der Sprachtechnologie exploriert. Die Dokumentenmenge bestehend aus unstrukturierten und strukturierten Daten spiegelt dabei den digitalen Informationsraum eines individuellen Benutzers wider.

Ziel ist es, den Vorteil solch eines strukturellen Speichers im Zusammenhang mit verbesserten IE und QA Methoden zu zeigen und zwar in einer Anwendung, die einerseits eine intuitive und m├Ąchtige assoziative Schnittstelle zwischen den Gedanken eines Benutzers und seiner t├Ąglichen Arbeit modelliert und anderseits eine assoziative Schnittstelle bereitstellt, die relevante Informationen aus dem pers├Ânlichen Speicher und Informationen aus dem Internet in Beziehung setzt.

Das Projekt hat drei Hauptkomponenten:

  • Dom├Ąnenoffene Fragebeantwortung (ODQA)
  • Personalisierter, digitaler, assoziativer Speicher (PDAM)
  • Assoziative Informationszugriffs- und Managementanwendung (AIAMA)

welche in zwei Teilprojekten bearbeitet werden:

  • HyLaP-QA f├╝r die Forschung im Bereich der dom├Ąnenoffenen Fragebeantwortung
  • HyLaP-AM f├╝r die Forschung im Bereich des personalisierten, digitalen, assoziativen Speichers und der Realisierung der Anwendung.

HyLaP wird unter dem Vertragskennzeichen 01 IW F02 gef├Ârdert.

Kontakt

Ansprechpartner: Prof. Dr. G├╝nter Neumann
Projektleitung: Prof. Dr. Hans Uszkoreit
Homepage: http://hylap.dfki.de/

Beteiligte Forschungsbereiche

Publikationen

  • 2009
  • 2008
  • 2007