Fit für die Wissensgesellschaft - das Projekt WISDOM zeigt wie es funktioniert!
Fit für die Wissensgesellschaft - ein vielseitig verwendeter Begriff für den derzeitigen Wandel in unserer Gesellschaft - das ist das zentrale Thema des Projektes WISDOM. Unter der Überschrift "Wissensmanagement in Clustern und transnationalen Netzwerken" treffen sich Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen als auch der regionalen Politik und besprechen die Chancen, durch konkrete Qualifizierungsmaßnahmen die Wissensgesellschaft mitzugestalten.
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz leitet das
Netzwerkprojekt WISDOM, in dem Bildungs- und Forschungseinrichtungen
Hand in Hand zusammenarbeiten. WISDOM transferiert durch frühzeitige
Qualifizierung von Arbeitnehmer/innen Innovationen in die Unternehmen.
Damit werden die sich stetig verändernden und steigenden Anforderungen
aufgenommen. Ein hohes Qualifikationsniveau ist ein wesentlicher
Standortvorteil und gewährleistet mittel- und langfristig eine
leistungs- und wettbewerbsfähige regionale Wirtschaft. Die Bedeutung
des Projektes für die Region betonte Dr. Christian Ege, Staatssekretär
im saarländischen Wirtschaftsministerium, in seiner Eröffnungsrede:
"Wir möchten die vor Jahren begonnene Cluster-Bildung durch zusätzliche
Qualifizierungsnetzwerke effektiver machen."
WISDOM ist ein Projekt der EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL. Es wird
gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) aus
Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit ca. 5 Mio. Euro. Ziel
ist es, Diskriminierungen und Ungleichheiten entgegenzuwirken, mit
denen sich Arbeitnehmer/innen und Arbeitssuchende konfrontiert sehen.
Im Vordergrund stehen die Förderung der großen Potentiale der
Arbeitnehmer/innen, ihre berufliche Integration in den Arbeitsmarkt,
die Verbesserung des lebensbegleitenden Lernens sowie die Sicherung von
Arbeitsplätzen.
Dr. Josef Burgard, WISDOM-Projektleiter am DFKI, stellt perspektivisch
heraus. "Durch die Qualifizierungen werden die organisatorischen und
technischen Grundlagen geschaffen, damit unsere kleinen und mittleren
Unternehmen in internationalen Netzwerken erfolgreich arbeiten können.
Dazu benötigen wir natürlich die Unterstützung aller beteiligten auch
strategischen Netzwerkpartner."
Aktiv beteiligt an den Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen sind die
Unternehmen RAG BILDUNG Saar, GeBIT, GIB, tec4U und FORGIS mit dem
Netzwerk automotive.saar. Der Stadtverband beteiligt sich mit derzeit
zwei Berufsbildungszentren (TGBBZ1 Saarbrücken, BBZ Sulzbach).
Das Angebot wird zunächst gefördert bis Ende 2007. Während dieser Zeit
wird ein Konzept zur stetigen Einbindung der
Personalentwicklungsaktivitäten der beteiligten KMUs erarbeitet, das
die Weiterführung der Maßnahme auch über diesen Zeitraum hinweg
ermöglicht.
Aber nicht nur regionale Aspekte bestimmen das Projekt WISDOM.
Internationale Zusammenarbeit und Mobilität sind Herausforderungen der
nächsten Jahre. WISDOM ist vernetzt mit europäischen Projekten aus
Italien, Portugal und Polen. Im Rahmen dieser Kooperationen beteiligen
sich Vertreter dreier europäischer Partner an der Veranstaltung durch
einen Beitrag zur Internationalisierung. Vorgestellt wird das
Automotive Netz Portugal. Die ersten Erfahrungen und Best Practice
Beispiele werden in einem anschließenden zweitägigen Workshop
ausgetauscht und die Weichen für Qualifizierungen mit europäischer
Dimension gestellt.
Weitere Informationen zu WISDOM erhalten sie unter
http://wisdom.dfki.de.
Das DFKI verbindet Forschungsexzellenz mit Anwendungsorientierung.
Organisiert ist die gemeinnützige DFKI GmbH als
Public-Private-Partnership mit Großunternehmen, Mittelständlern, den
Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland als Gesellschaftern und dem
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als wichtigem
Projektförderer. Die Industrie hat die Mehrheit im Aufsichtsrat. Das
DFKI ist "Innovation pur". Inhaltliche Schwerpunkte sind
Wissensmanagement, Intelligente Visualisierung und Simulation,
Deduktion und Multiagentensysteme, Sprachtechnologie, Intelligente
Benutzerschnittstellen, Bildverstehen, Mustererkennung und
Wirtschaftsinformatik. Ohne staatliche Grundfinanzierung, also durch
reine Auftrags- und Projektforschung hat sich das DFKI seit der
Gründung 1988 zum weltweit größten Zentrum für innovative
Softwaretechnologien entwickelt mit aktuell über 200 Mitarbeitern und
einem Finanzierungsvolumen von knapp 18 Mio. Euro in 2004. Das DFKI
wirkt für hochbegabte Wissenschaftler als eine Art Durchlauferhitzer
für eine Karriere als Unternehmensgründer, Industrie-Forscher oder
Hochschullehrer.
WISDOM-Kontakt
Dr. Josef Burgard (Projektleiter)
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Stuhlsatzenhausweg 3, D-66123 Saarbrücken
Tel.: +49 681 302-64811, email: Josef.Burgard@dfki.de, Internet: http://wisdom.dfki.de.
DFKI-Pressekontakt: Reinhard Karger, M.A.
Tel.: +49 681-302 5253, email: reinhard.karger@dfki.de, Internet: http://www.dfki.de
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