DFKI-Projektbüro Berlin – Eröffnung am 09.07.2007

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) als die führende Forsch¬ungseinrichtung in Deutschland auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien verstärkt mit seinem neuen Projektbüro in Berlin seine Präsenz in der „Capital of Talent“.




Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) als die führende Forsch­ungseinrichtung in Deutschland auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien verstärkt mit seinem neuen Projektbüro in Berlin seine Präsenz in der „Capital of Talent“.

Wir möchten Sie herzlich einladen zur feierlichen Eröffnung des

DFKI-Projektbüro Berlin
Alexander Plaza Business Center
Rosenstraße 2
10178 Berlin

am 09. Juli 2007 ab 16:30 Uhr.

Zur Präsentation von Forschungsprototypen und Systemdemonstratoren aus den DFKI-Standorten und dem Berliner Projektbüro heißen wir Sie gerne willkommen.

Wir freuen uns sehr, dass wir als Redner Prof. Zöllner, den Berliner Bildungssenator, Ministerialdirektor Dr. Lukas, Abteilungsleiter im BMBF und Prof. Aukes, den Vorsitzenden des DFKI-Aufsichtsrats, gewinnen konnten. Es ist eine große Ehre, dass Prof. Martin Kay, einer der international herausragendsten Sprachtechnologieforscher, eine Grußadresse sprechen wird.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an (uk@dfki.de).

Eine Wegbeschreibung finden Sie unter: www.dfki.de/web/kontakt/dfki-projektburo-berlin



Programm und Kurzbeschreibung der Exponate

16:30 –18:00 h: Open House mit Systemdemonstrationen im DFKI-Projektbüro Berlin

SmartWeb – Gezielte Internet-Information für unterwegs

SmartWeb bietet erstmals den mobilen multimodalen Zugang zu semantischen Internetdiensten. Informationen können nicht nur über Tastatureingabe erfragt werden, sondern auch durch gesprochene Sprache kombiniert mit Stifteingaben auf dem Bildschirm. Es wird möglich, das Mobiltelefon in Alltagssprache zu ´fragen´ und dieses wird mit Informationen aus dem Netz ´antworten´. Eine weitere Weltneuheit ist die Nutzung der Handy-Kamera mit Bilderkennung bei der Internetsuche für Fußgänger: Wenn der mobile Tourist ein Plakat oder Modell des Brandenburger Tors sieht, kann er einfach die Kamera darauf richten und fragen „Wie komme ich dahin?“ und das auf dem neuen Ameo-SmartPhone von T-Mobile installierte SmartWeb zeigt ihm dann den Weg.

SmartWeb wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 13,7 Mio. € gefördert.

Virtual Constructor

Die virtuellen Charaktere Jara und Taron „leben“ im Konstruktionslabor eines Auto­mobilherstellers und sind ausgewiesene Autospezialisten. Unter ihrer fachkundigen Anleitung kann man mit zehn Autoteilen im Maßstab 1:5 auf einem Konstruk­tionstisch über 800.000 Varianten eines dreidimensionalen Auto-Puzzles erzeugen, wobei 30 davon als sinnvolle Fahrzeugmodelle zum Erfolgserlebnis führen. Darüber hinaus informieren sie über neueste Forschungsergebnisse aus der Automobilindustrie und erläutern die technologische Basis und Funktionsweise des Edutainment-Exponats.

Digitaler Sommelier

Mittlerweile gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Aber wer jemals einen Bordeaux zu Meeresfrüchten verkostet hat, weiß, dass es in der Tat Kombinationen gibt, die nur den wenigsten gefallen. Durch das Zusammenspiel von Bewegungs- und Temperatursensoren mit Funketiketten unterstützt der digitale Sommelier bei der Auswahl der Weine und gibt Tipps zum richtigen Umgang mit dem edlen Getränk.

Compass2008

COMPASS2008 ist ein digitaler Reiseführer für Besucher der chinesischen Hauptstadt. Multilinguale mobile Dienste unterstützen sprachunkundige Gäste während ihres Aufenthaltes in vielen Kommunikationssituationen, zum Beispiel beim Einkauf, im Restaurant, im Taxi, in Notfällen oder bei der Orientierung in Beijing. Als Voraussetzung wird lediglich ein mobiles Endgerät wie PDA oder Smartphone benötigt, das drahtlos über Internet mit mehreren Informationsdiensten verbunden ist.

Checkpoint

Durch die innovative Kombination von musterbasierter Fehlererkennung und tiefer, grammatik­basierter Analyse und Generierung sollen Präzision und Qualität gegenwärtiger Grammatik- und Stilprüfungen verbessert werden.

Change My Voice in Ideas4Games

Intelligente Dialogsteuerung und ausdrucksstarke Sprachsynthese für Computerspiele

Computergesteuerte Spielcharaktere sollen intelligentere und vielfältigere Dialoge führen können, als das mit heutiger Spieltechnologie möglich ist. Dadurch entsteht ein Technologievorsprung, der eine zukünftige industrielle Forschung und Produktentwicklung in Zusammenarbeit mit Berliner Firmen möglich machen soll.

Ergebnisse:

  • Intelligente Dialogsteuerung mit Methoden der Künstlichen Intelligenz
  • Expressive Sprachsynthese für spieltypische Stimmen

Live gezeigt wird ein Verfahren zur Stimmverfremdung: Besucher sprechen in ein Mikrofon, und hören ihre Stimme aus dem Lautsprecher als Roboter-, Riesen-, Zwergen-, oder Geisterstimme, als Jetpilot oder Stadionsprecher. Ermöglicht wird dies durch aktuelle digitale Signalverarbeitungsverfahren, die angewendet auf Text-to-speech-Synthesen eine Vielzahl ausdrucksstarker Stimmen für den Games-Kontext erzeugen.

IDEX – Interaktive dynamische Informationsextraktion

Neuartige Techniken zur interaktiven dynamischen Informationsextraktion werden weiterentwickelt werden, die automatisch in der Lage sind für eine Anfrage eines Benutzers zu einem bestimmten Thema, die wichtigsten Strukturen in einer unstrukturierten oder semi-strukturierten Datenquelle zu identifizieren und die relevante Information zu extrahieren. Interaktive, dynamische IE-Systeme haben damit ein sehr hohes Innovationspotenzial für Anwendungen, für die eine benutzeradaptive und zeitnahe Informationsrecherche eine erhebliche Kostenreduktion darstellt, z.B. in Bereichen der frühzeitigen Risikoerkennung im Finanzbereich oder produktspezifischen Märkten.

MeMo – Mental Models for an Automatic Usability Workbench

Die Interaktion mit modernen technischen Systemen wie Dialogsystemen und E-Business Web-Anwendungen stellt sich den Benutzern häufig zu komplex dar. Intuitive Benutzbarkeit ist ein Schlüssel für Akzeptanz und ihren Erfolg. MeMo ermöglicht die automatische Usability-Evaluierung mit Hilfe einer Workbench. Hierdurch werden maßgebliche Verbesserungen der Benutzbarkeitsevaluierung, schnellere Testzyklen sowie eine kürzere Produkteinführungszeit ermöglicht.

Die Kernidee von MeMo ist die Benutzung mentaler Modelle zur expliziten Beschreibung der Aufgaben- und Interaktionsmodelle von System und Benutzer.


18:30 h: Eröffnung und Begrüßung

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung DFKI

18:40 h: Grußworte und Ausblicke

Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Jugend, Berlin

MinDir Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF

Prof. Dr. Martin Kay, Stanford University & Xerox Fellow

Prof. Dr. h.c. Hans A. Aukes, Deutsche Telekom und Aufsichtsratsvorsitzender DFKI

19:20 h: Forschung im DFKI-Projektbüro Berlin

Prof. Dr. Hans Uszkoreit, Wissenschaftlicher Direktor am DFKI

19:30 h: Empfang


DFKI-Pressekontakt
Reinhard Karger M.A.
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
Stuhlsatzenhausweg 3, Geb. D 3_2
D-66123 Saarbrücken
Tel.: +49 681-302 5253, Fax: +49 681-302 5341, Mobil: 0177 2422118
E-Mail: Reinhard.Karger@dfki.de
http://www.dfki.de