Über uns
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen und dem Projektbüro in Berlin ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung in Deutschland.
In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den weltweit wichtigsten „Centers of Excellence“, dem es gelingt, Spitzenforschung rasch in praxisrelevante Anwendungslösungen umzusetzen.1988 von namhaften deutschen Unternehmen der Informationstechnik und zwei Forschungseinrichtungen als gemeinnützige GmbH gegründet, hat sich die DFKI GmbH inzwischen durch ihre proaktive und bedarfsorientierte Projektarbeit national und international den Ruf eines kompetenten und zuverlässigen Partners für Innovationen in der Wirtschaft erworben.
Da durch zunehmend kürzere Innovationszyklen in der Informationstechnik Vorlaufforschung, anwendungsnahe Entwicklung und die Umsetzung in Produkte immer enger zusammenwachsen, wird in DFKI-Projekten das gesamte Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen abgedeckt.
Die Geschäftsführung der DFKI GmbH bilden Prof. Dr. Wolfgang Wahlster (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Dr. Walter G. Olthoff (kaufmännischer Geschäftsführer).
Das am 9. Juli 2007 offiziell eröffnete DFKI-Projektbüro in Berlin widmet sich hauptsächlich dem weiteren Ausbau von bestehenden Kooperationen im Berliner Forschungsumfeld und der Umsetzung innovativer Lösungen mit industriellen Auftraggebern. Das Ziel der DFKI-Kompetenzzentren, in denen technologisches und fachliches Können des DFKI thematisch fokussiert ist, ist die Bearbeitung forschungsbereichsübergreifender Fragestellungen.
Innovationen zum Anfassen:
In den Living Labs werden innovative Technologien getestet, evaluiert und demonstriert:
- Innovative Retail Laboratory
- Robotics Exploration Laboratory
- SmartFactory Laboratory
- Virtual Office Laboratory
- Bremen Ambient Assisted Living Laboratory - BAALL
Der Auftrag des DFKI-Transferzentrums ist es, Forschungsergebnisse des DFKI in kommerzielle Anwendungen umzusetzen.
Mit einem Finanzierungsvolumen von mehr als 27 Mio. € für das Geschäftsjahr 2008 konnte das bisherige Rekordergebnis des Vorjahres von 23 Mio. € nochmals übertroffen und ein wiederum positiver Jahresüberschuss erzielt werden. Aktuell beschäftigt das DFKI 372 Mitarbeiter und 311 studentische Hilfskräfte. Zum Kreis der Industriegesellschafter des DFKI gehören unter anderem: Daimler AG, Deutsche Telekom AG, SAP AG, IDS Scheer AG, Empolis GmbH, Microsoft Deutschland GmbH, Deutsche Post AG, BMW AG, Deutsche Messe AG, EADS Astrium GmbH, Ricoh Ltd, (teilweise über Beteiligungsgesellschaften). Durch den Erwerb eines Gesellschaftsanteils kamen in 2009 die HARTING KGaA und Intel Corp. hinzu.
Alle Arbeiten sind in Form zeitlich befristeter und klar fokussierter Projekte organisiert, die u.a. zu patentierten Lösungen, Prototypen oder Produktfunktionen führen. Es werden derzeit über 110 Projekte bearbeitet. Der Projektfortschritt öffentlich geförderter Projekte wird einmal im Jahr durch eine unabhängige Gutachtergruppe namhafter internationaler Experten überprüft. Neben Bundesmitteln und EU- uwendungen für große Verbundvorhaben konnten auch 2009 bedeutende Aufträge von Industriefirmen eingeworben werden. Dabei gelang wiederholt der Transfer von DFKI Forschungsergebnissen in Produktfunktionen. Das DFKI Modell einer gemeinnützigen Public-Private- Partnership (PPP) wird im Rahmen von aktuellen Überlegungen zu innovativen Forschungsstrukturen sehr positiv aufgenommen und national und international als Vorbild empfohlen. Zuletzt 2004 wurde das DFKI gemäß einem 5-Jahres-Turnus vom BMBF erneut und positiv evaluiert; die nächste Evaluation ist für Dezember 2009 terminiert. Es wird die Aufnahme dieser PPP-Organisationsform in das Förderhandbuch des Bundes und in einschlägige Gesetzestexte angestrebt, um die Vorteile dieser Förderstruktur national anwenden zu können.
Die DFKI GmbH ist gesellschaftsrechtlich an dem in Trient angesiedelten Center for the Evaluation of Languages and Technologies (CELCT), an der Yocoy Technologies GmbH (Berlin) und an der SemVox GmbH (Saarbrücken) beteiligt.
