Research Fellows

Die Berufung zum DFKI Research Fellow ist eine auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DFKI ausgerichtete Auszeichnung fĂŒr herausragende wissenschaftliche Leistungen und besondere Leistungen im Technologietransfer. Die Auszeichnung soll die Research Fellows in ihrer wissenschaftlichen Karriere unterstĂŒtzen und ihre herausragende Qualifikation bei der Bewerbung um Leitungspositionen in Forschung und Lehre dokumentieren. Die Kriterien fĂŒr die Berufung zum Research Fellow orientieren sich an dem Verfahren fĂŒr die Besetzung einer W2-Professur an einer UniversitĂ€t.


Mitglieder der aktuellen Research-Fellow-Kommisision Nr. 4 (2012):

Dr. Gabriele Bleser Dr. Ralf Jung Dr. Armin Stahl
Prof. Dr. Stephan Busemann Prof. Dr. Peter Loos Prof. Dr. Didier Stricker (Vorsitzender)
Prof. Dr. Andreas Dengel Prof. Dr. Lukowicz Prof. Dr. Hans Uszkoreit

Bislang wurden folgende Wissenschaftler zum DFKI Research Fellow ernannt:

1. Dr. Klaus Netter 6. Prof. Dr. Stephan Busemann 11. Prof. Dr. Thomas Rist 16. Dr. Feiyu Xu
2. PD Dr. GĂŒnter Neumann 7. Prof. Dr. Dieter Hutter 12. Dr. Alexander Kröner
3. Prof. Dr. Elisabeth AndrĂ© 8. Dr. Mathias Bauer 13. Dr. Christian MĂŒller
4. PD Dr. Werner Stephan 9. Dr. Klaus Fischer 14. Dr. Geert-Jan Kruijff
5. Dr. Norbert Reithinger 10. PD Dr. Mathias Klusch 15. PD Dr. Peter Fettke

 

Fettke 
  FĂŒr ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich Sprachtechnologie wurde Dr. Feiyu Xu am 28. Oktober 2014 zum DFKI Research Fellow ernannt.

Dr. Feiyu Xu studierte Computerlinguistik an der UniversitÀt des Saarlandes und wurde dort 2007 im Bereich Informationsextraktion promoviert.

Sie ist Senior Researcher im Forschungsbereich Sprachtechnologie am DFKI und leitet die Textanalytik- und Informationsextraktionsgruppe in Berlin. Als wissenschaftliche Projektleiterin hat sie die Projekte COMPASS2008, RASCALLI, Theseus Alexandria, KomParse, Deependance, Sprinter, MEDIXIN geleitet und war zudem an zahlreichen anderen Forschungsprojekten auf nationaler und internationaler Ebene beteiligt. Seit 2004 forscht Dr. Xu intensiv an maschinellen Lernverfahren fĂŒr domĂ€nen-adaptive Relationsextraktion und Textanalytiktechnologien fĂŒr große Datenmengen.

Im Jahr 2013 hat sie gemeinsam mit Prof. Hans Uszkoreit und Prof. Roberto Navigli einen Google Focused Research Award fĂŒr das Thema "Natural Language Understanding" erhalten. Feiyu Xu ist (Co-)Autorin von mehr als 70 Veröffentlichungen in Zeitschriften, BĂŒchern und begutachteten Konferenzen. Sie war Mitglied in Programmkomitees internationaler Konferenzen und ist eine regelmĂ€ĂŸige Gutachterin fĂŒr wissenschaftliche Tagungen und Zeitschriften. Neben ihren ForschungsaktivitĂ€ten ist Dr. Feiyu Xu auch MitgrĂŒnderin der DFKI Spin-off-Firma Yocoy Technologies GmbH, die digitale SprachfĂŒhrer, KulturfĂŒhrer und ReisefĂŒhrer als mobile Apps entwickelt.

AnlĂ€sslich ihrer Auszeichnung hielt sie den Vortrag: "Domain Adaptive Relation Extraction for Big Text Data Analytics”.

Homepage: http://www.dfki.de/~feiyu



Fettke 
  In Anerkennung seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und deren Umsetzung in die industrielle Praxis am Institut fĂŒr Wirtschaftsinformatik (IWi, Leitung Prof. Loos) im DFKI wurde Priv.-Doz. Dr. Peter Fettke am 25.10.2013 zum DFKI Research Fellow ernannt.

Herr Fettke ist wissenschaftlich durch 28 ZeitschriftenbeitrÀge, 54 Konferenzpublikationen und 10 Buchkapitel hervorragend ausgewiesen, was auch von zwei externen Gutachtern bestÀtigt wurde.

Er hat in den letzten drei Jahren fĂŒr das DFKI Projekte mit erheblichen Projektvolumina akquiriert und erfolgreich geleitet. 

 

AnlĂ€sslich seiner Ernennung hielt er den Vortrag: Big Data, Industrie 4.0 und Wirtschaftsinformatik 

Homepage: http://www.dfki.de/web/forschung/iwi/mitarbeiter/base_view?uid=pefe01



kruijff 
  FĂŒr seine herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten im Forschungsbereich Sprachtechnologie wurde Dr. Geert-Jan Kruijff am 15. April 2013 zum DFKI Research Fellow ernannt.

Dr. Kruijff ist Senior Researcher und Projektleiter im DFKI-Forschungsbereich Sprachtechnologie. Seit 2004 leitete er verschiedene Projekte im Bereich der Mensch-Roboter-Interaktion. "In dieser Zeit haben wir eine große Gruppe von Sprachwissenschaftlern aufbauen können, deren spezieller Fokus im Bereich der sprechenden Roboter liegt, die sogenannte Talking Robots Group", so Dr. Kruijff.

In seinem Vortrag anlĂ€sslich der Ernennung prĂ€sentierte Dr. Kruijff die Fortschritte, die in den letzten 8 Jahren bei der Erarbeitung neuer wissenschaftlicher AnsĂ€tze und Technologien fĂŒr die Entwicklung der talking robots gemacht wurden: Roboter, die mit Menschen ĂŒber Sprache interagieren können, um z.B. ĂŒber die konkrete Umgebung um sie herum zu berichten bzw. um Sprachbefehle zu verstehen.

AnlĂ€sslich seiner Ernennung hielt Dr. Kruijff den Vortrag: Talking Robots - Situated Dialogue Processing for Human-Robot Interaction 

Homepage: http://www.dfki.de/~gj/website/Welcome.html



mueller 
  In Anerkennung seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen wurde Dr. Christian MĂŒller zum DFKI Research Fellow ernannt.

Dr. MĂŒller ist Wissenschaftler am DFKI-Forschungsbereich Intelligente Benutzerschnittstellen und Leiter der Automotive-Gruppe. Als so genannter „Action Line Leader Intelligent Mobility and Transportation Systems“ ist er maßgeblich verantwortlich fĂŒr das Programm der europĂ€ischen „Knowledge and Innovation Community“ EIT ICT Labs mit Partnern wie Deutsche Telekom, Siemens, SAP, Nokia, Ericsson, Philipps, France Telecom, Telecom Italia sowie fĂŒhrenden UniversitĂ€ten und wissenschaftlichen Instituten.

Zusammen mit dem Mechatronik-Professor Michael Vielhaber leitet er die Zukunftswerkstatt MobilitĂ€t, eine Forschungs- und Testplattform der UniversitĂ€t des Saarlandes und des DFKI fĂŒr innovative Informations- und Kommunikationstechnologien fĂŒr die MobilitĂ€t von morgen.

Dr. MĂŒller promovierte 2005 an der UniversitĂ€t des Saarlandes und absolvierte als Stipendiat von 2006 bis 2008 ein zweijĂ€hriges Post-Doc-Programm an der renommierten University of California Berkeley. Er ist Autor und Koautor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und erhielt dafĂŒr mehrere Auszeichnungen.

Christian MĂŒller wurde am 04. Oktober 2012 zum DFKI Research Fellow ernannt. AnlĂ€sslich seiner Ernennung hielt er den Vortrag "Von der Mensch-Maschine-Interaktion zur Mensch-Maschine Kooperation: Neue Herausforderungen fĂŒr Automobile intelligente Benutzerschnittstellen?".

Homepage: http://www.dfki.de/~cmueller



kroener 
  FĂŒr seine herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten im Forschungsgebiet Adaptive Benutzerschnittstellen und seine besonderen Leistungen fĂŒr den Technologietransfer wurde Dr. Alexander Kröner zum DFKI Research Fellow ernannt.

Dr. Kröner ist Absolvent der UniversitĂ€t des Saarlandes und arbeitet seit seiner Promotion im Jahr 2000 fĂŒr den DFKI-Forschungsbereich Intelligente Benutzerschnittstellen unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Wahlster.

Die Anpassung des Computers an die Anforderungen seiner Benutzer steht im Fokus von Dr. Kröners ForschungsaktivitĂ€ten. Zu Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn entwarf er wissensbasierte Methoden zur automatischen Layout-Gestaltung fĂŒr Printmedien und Webseiten. Die daraus entstandenen Konzepte nutzte er fĂŒr die Entwicklung von Benutzerschnittstellen fĂŒr mobile Szenarien und instrumentierte Umgebungen.

Diesen Schwerpunkt hat Kröner zu einer Forschungslinie weiterentwickelt, die den Aufbau und die Nutzung digitaler GedĂ€chtnisse behandelt. Ergebnisse aus nationalen und europĂ€ischen Projekten wie SPECTER, SharedLife, SemProM, und RES-COM formen ein umfassendes Gesamtbild dieses Themas, das heute als ein Baustein so genannter Cyber-Physischer Systeme gilt. Der 2009 von Herrn Kröner mitinitiierte Workshop zu Digital Object Memories hat sich zu einer Diskussionsplattform auf internationaler Ebene entwickelt, deren Ergebnisse richtungsweisend waren fĂŒr einen unter der Schirmherrschaft des World Wide Web Consortium erarbeiteten Standardisierungsvorschlag zur Struktur von ObjektgedĂ€chtnissen.

Alexander Kröner wurde am 13. August 2012 zum DFKI Research Fellow ernannt. AnlĂ€sslich seiner Ernennung hielt er den Vortrag "Digitale GedĂ€chtnisse fĂŒr Menschen und Objekte".

Homepage: http://www.dfki.de/~kroener



rist 
  Prof. Dr. Thomas Rist  studierte Informatik an der UniversitĂ€t des Saarlandes, erhielt 1988 einen Abschluss als Diplominformatiker und promovierte 1995 an der Technischen FakultĂ€t.

1988 trat er in die DFKI GmbH ein und war dort zunÀchst in der Funktion eines wissenschaftlichen Mitarbeiters tÀtig, spÀter als Senior Researcher.

2004 ĂŒbernahm Thomas Rist eine Professur an der Hochschule Augsburg, wo er seither die Arbeitsgebiete Mensch-Maschine-Interaktion und KĂŒnstliche Intelligenz vertritt.

Thomas Rist wurde am 1. Juni 2004 zum DFKI Research Fellow ernannt.

Homepage: http://www.hs-augsburg.de/~tr



klusch 
  PD Dr. Matthias Klusch arbeitet in der Forschungsgruppe Multiagentensysteme am Deutschen Forschungszentrum fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz (DFKI) in SaabrĂŒcken. Er ist zudem Privatdozent im Fachbereich Informatik an der UniversitĂ€t des Saarlandes und außerordentlicher Professor fĂŒr Informatik an der TU Swinburne in Melbourne (Australien).

Matthias Klusch promovierte an der UniversitÀt Kiel 1997, habilitierte in Informatik an der UniversitÀt des Saarlandes 2009 und arbeitete als Postdoctoral Researcher an der Carnegie-Mellon UniversitÀt (USA), sowie als Assistenzprofessor an der Freien UniversitÀten Amsterdam (Niederlande) und der TU Chemnitz.

Seit Mai 1999 ist er Senior Researcher am DFKI im Forschungsbereich Deduktion und Multiagentensysteme (Agenten und Simulierte RealitĂ€t, seit 2008) und Leiter des Forschungsteams Intelligente Informationssysteme (FG Multiagentensysteme). Schwerpunkte seiner wissenschaften Arbeiten sind Theorie und Anwendung von semantischen Technologien und intelligenten Agenten fĂŒr das Internet der Dienste und Informationssysteme. Im Rahmen seiner Arbeit am DFKI akquirierte und leitete er etliche Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf regionaler, nationaler, europĂ€ischer und internationaler Ebene und mit der Industrie.

Er ist unter anderem MitbegrĂŒnder und Lenkungskreismitglied der deutschen Konferenzreihe zu Multiagentensystemen (MATES) sowie Mitherausgeber der wissenschaftlichen Zeitschriften Web Semantics, Cooperative Information Systems, Semantic Web and Information Systems, Web Intelligence and Agent Systems und Applied Decision Sciences. Seit 2010 ist er Mitglied des wisschaftlichen Beirats des Forschungszentrums fĂŒr Intelligente Informationstechnologien (CETINIA) in Madrid, Spanien.

Matthias Klusch war zudem langjĂ€hriger Koordinator der ersten EuropĂ€ischen Forschungsgruppe zu intelligenten Informationsagenten im Internet (im FP7 Forschungsnetzwerk AgentLink, 1998 - 2004) sowie der internationalen Workshopreihe zum selben Thema (CIA, 1997 - 2008) und unter anderem Program / Vice Chair der 6. IEEE Conference on Intelligent Agent Technology (IAT 2007) und der 6. International Semantic Web Conference (ISWC 2007). Er war Mitglied von mehr als 140 Programmkommittees und ist Projektgutachter fĂŒr Institutionen zur nationalen Forschungsförderung wie NSERC (Kanada), FWF (Österreich), FNSNF (Schweiz), RGC (China) and NWO (Niederlande).
FĂŒr seine wissenschaftlichen BeitrĂ€ge wurde er fĂŒr den ACM SIGART Award 2008 for Excellence in Autonomous Agent Research nominiert.

Er publizierte 27 BĂŒcher und rund 130 Artikel in den Bereichen Agententechnologie, intelligente Informationssysteme, spieltheoretische Verhandlungen, Semantisches Web und Dienste sowie Quanteninternet.

Matthias Klusch wurde am 9. Juli 2003 zum DFKI Research Fellow ernannt.

Homepage: http://www.dfki.de/~klusch



fischer 
  Dr. Klaus Fischer studierte Informatik an der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen. Von 1986 bis 1991 arbeitete er in einem Verbundprojekt des Sonderforschungsbereichs SFB 331 Informationsverarbeitung in autonomen, mobilen Handhabungssystemen an der Informatik der TU MĂŒnchen. 1992 promovierte er ĂŒber "Distributed and Cooperative Planning in a Flexible Manufacturing System".

Seit 1992 ist er Mitarbeiter der Multiagenten-System-Gruppe am DFKI im Forschungsbereich Agenten und Simulierte RealitÀt. Seit 1993 ist er Leiter der Gruppe und seit 1996 stellvertretender Forschungsbereichsleiter.

Klaus Fischer leitete zahlreiche Forschungs- und Industrieprojekte und ist seit 1989 Mitglied der Deutschen Interessenvertretung Verteilte KĂŒnstliche Intelligenz. Von 1992 bis 1993 organisierte er deren Mailingliste und war von 1995 bis 2000 Sprecher dieser Gruppe.

Klaus Fischer wurde am 18. Juni 2003 zum DFKI Research Fellow ernannt.

Homepage: http://www-ags.dfki.uni-sb.de/~kuf



bauer   Dr. Mathias Bauer ist heute GeschĂ€ftsfĂŒhrer des DFKI Spin-off Mineway GmbH in SaarbrĂŒcken.

Mathias Bauer wurde am 06. Mai 2003 zum DFKI Research Fellow ernannt.
 
 



hutter 
  Prof. Dr. Dieter Hutter studierte zunĂ€chst Informatik an der UniversitĂ€t Karlsruhe, wo er 1983 diplomierte und 1991 ĂŒber die Automatisierung von Induktionsbeweisen promovierte.

Von 1991 bis 1994 arbeitete Dieter Hutter an der UniversitÀt des Saarlandes als Projektleiter des VSE-Projekts, in der Entwicklung eines Werkzeuges zur formalen Programmentwicklung.

Seit 1994 leitet er verschiedene Projekte am Deutschen Forschungszentrum fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz und ist seit dem Jahr 2000 Principal Researcher. 2008 wechselte er zum DFKI Bremen und hat seit 2009 eine Honorarprofessor an der UniversitĂ€t Bremen inne.

Ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist neben der Korrektdeit von Programmen auch ihre Sicherheit gegen Angriffe von außen. Dabei geht es um die maschinelle Erfassung und Kontrolle von InformationsflĂŒssen in und zwischen Programmen, mit deren Hilfe sowohl die Vertraulichkeit als auch die IntegritĂ€t von Informationen sichergestellt werden kann.

Dieter Hutter leitete und akquirierte zahlreiche Projekte fĂŒr das DFKI (BMBF, DFG, BSI, ...) und ist Mitinitiator des DFG-Schwerpunktprogramms SPP1496 "ZuverlĂ€ssig sichere Software". Zudem ist er Mitglied des Editorial Board des Journal of Applied Logic, des Editorial Board des Journal of Data Protection and Security und seit 1994 Visiting Fellow an der University of Edinburgh.

Dieter Hutter wurde am 16. November 2000 zum DFKI Research Fellow ernannt.

AnlÀsslich seiner Ernennung hielt er den Vortrag "Strukturierungsmittel zur Behandlung komplexer Beweisaufgaben".

Homepage: http://www.dfki.de/~hutter



busemann
  Prof. Dr. Stephan Busemann studierte Informatik an der TU Darmstadt und der UniversitĂ€t Hamburg und diplomierte dort 1984. Von 1985 bis 1986 war er Mitarbeiter der UniversitĂ€t Hamburg und beschĂ€ftigte sich mit Arbeiten zur Generierung von natĂŒrlichsprachlichen DialogbeitrĂ€gen im System HAM-ANS. Als Mitarbeiter der TU Berlin arbeitete er von 1986 bis 1990 an einer implementierbaren Version generalisierter Phrasenstruktur-Grammatiken und darauf aufbauend zur Satzgenerierung fĂŒr die maschinelle Übersetzung.

1990 promovierte er zum Thema "Generierung natĂŒrlicher Sprache mit generalisierten Phrasenstruktur-Grammatiken" an der UniversitĂ€t des Saarlandes. Im gleichen Jahr wurde er Mitarbeiter und Projektleiter am DFKI im Bereich Sprachtechnologie (damals Computerlinguistik) und beschĂ€ftigte sich mit der Generierung in constraint-basierten Dialogsystemen.

1992 trat er eine Vertretungsprofessur an der UniversitĂ€t Hamburg an. Seit 1994 ist Stephan Busemann inhaltlich und technisch verantwortlich fĂŒr Projekte zu Dialogverarbeitung, Textgenerierung, Informationsextraktion, Textklassifikation (BMBF, EU) und den Entwurf sowie die Implementation von robusten, anwendungsnahen und anpassbaren Sprachtechnologien. Seit 1998 akquiriert er eigenstĂ€ndig Forschungs- und Entwicklungsprojekte bei EU, BMBF und BMWi. Das Aufgabengebiet von Herrn Busemann umfasst außerdem die Koordination und Leitung von Projekten, sowie die federfĂŒhrende Akquisition von IndustrieauftrĂ€gen.

Stephan Busemann ist seit 1999 stellvertretender Leiter des Forschungsbereichs Sprachtechnologie. An verschiedenen UniversitĂ€ten beteiligt er sich regelmĂ€ĂŸig an der Lehre (TU Berlin, UniversitĂ€t Hildesheim, UniversitĂ€t Hamburg, UniversitĂ€t des Saarlandes). Seit 2011 ist Stephan Busemann Honorarprofessor der Computerlinguistik der UniversitĂ€t des Saarlandes.

Stephan Busemann wurde am 26. September 2000 zum DFKI Reserach Fellow ernannt.

AnlÀsslich seiner Ernennung hielt er den Vortrag "Flache Verfahren zur Textgenerierung".

Homepage: http://www.dfki.de/~busemann



reithing
  Dr. Norbert Reithinger studierte an der UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg Informatik mit dem Schwerpunkt Mustererkennung, bevor er bei im Bereich multimodaler Generierung an der UniversitĂ€t des Saarlandes promovierte. Im Jahr 1993 wechselte er zum DFKI in den Fachbereich Intelligente Benutzerschnittstellen und leitete Forschungsprojekte im Bereich multimodaler Dialogsysteme.

Als wissenschaftlicher Projektleiter war Norbert Reithinger neben Projekten wie VERBMOBIL, SmartKom, VirtualHuman und SmartWeb auch an zahlreichen anderen Forschungsprojekten auf nationaler und internationaler Ebene beteiligt.

Norbert Reithinger ist (Co-)Autor von mehr als 50 Artikeln in Zeitschriften, BĂŒchern, und begutachteten Konferenzen. Er war Mitglied in Programmkomitees großer internationaler Konferenzen und ist ein regelmĂ€ĂŸiger Gutachter fĂŒr wissenschaftliche Zeitschriften.

Im Jahr 2007 wurde Herr Reithinger Direktor des neu gegrĂŒndeten DFKI-ProjektbĂŒros in Berlin und ist dort verantwortlich fĂŒr Projekte in den Bereichen HCI, multimodale Interaktion und AAL-Anwendungen. Zudem ist er der Ansprechpartner des DFKI fĂŒr den deutschen Knoten des EIT ICT Labs.

Norbert Reithinger wurde am 12. Juli 2000 zum DFKI Research Fellow ernannt.

AnlÀsslich seiner Auszeichnung hielt er den Vortrag "Experiences from Verbmobil".

Homepage: http://www.dfki.de/~reithinger



stephan
  PD Dr. Werner Stephan studierte Informatik an der UniversitĂ€t Karlsruhe, wo er 1981 promovierte und im Jahr 1990 habilitierte.

Seit 1993 leitet Werner Stephan die Forschungsgruppe Formale Methoden/Sicherheit am DFKI in SaarbrĂŒcken und ist seit 1997 Privatdozent im Fachbereich Informatik der UniversitĂ€t des Saarlandes. 1999 wurde er Principal Researcher am DFKI.

Seine Forschungsschwerpunkte sind Grundlagen und Werkzeuge der formalen Programmentwicklung, Verifikationstechniken, Sicherheitsmodellierung, insbesondere Modellierung und Verifikation von kryptographischen Protokollen und Informationsfluss, interaktive Beweiserzeugung, Sicherheitsanalyse und Zertifizierung.

Werner Stephan akquirierte und leitete etliche DFKI-Forschungsprojekte wie beispielsweise Sicherheit im Zahlungsverkehr (FairPay), DurchgĂ€ngige formale Entwicklung (Verisoft) und seit 2005 die Verifikation der Protokolle fĂŒr ReisepĂ€sse und Ausweise.

Werner Stephan wurde am 25. Oktober 1999 zum DFKI Research Fellow ernannt.

AnlÀsslich seiner Auszeichnung hielt er den Vortrag "Sichere Software".



andre
  Prof. Dr. Elisabeth AndrĂ© studierte Informatik und Mathematik an der UniversitĂ€t des Saarlandes und diplomierte dort ĂŒber ein Generierungssystem zur automatischen Kommentierung von Fußballspielen. Zur GrĂŒndungszeit des Deutschen Forschungszentrums fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz in SaarbrĂŒcken leitete sie mehrere Projekte im Bereich "Intelligente Multimediale Benutzerschnittstellen". 1995 promovierte sie zum tdema "Ein planbasierter Ansatz zur Generierung multimedialer PrĂ€sentationen".

Im Jahre 2001 folgte sie einem Ruf an das damals neu errichtete Institut fĂŒr Informatik der UniversitĂ€t Augsburg und hat hier seitder den Lehrstuhl fĂŒr Human Centered Multimedia inne.

Das Spezialgebiet von Prof. Dr. Elisabeth AndrĂ© ist die Mensch-Maschine-Interaktion. Zum einen geht es darum, zunehmender KomplexitĂ€t, HeterogenitĂ€t und Vernetzung technischer Systeme entgegenzutreten, so dass diese auch kĂŒnftig fĂŒr menschliche Nutzer transparent und beherrschbar bleiben. Zum anderen strebt sie an, durch die Bereitstellung natĂŒrlicher InteraktionsmodalitĂ€ten (Gestik, Mimik, Blickbewegungen, Haptik) signifikante Synergien hinsichtlich intuitiver Bedienbarkeit zu erzielen.

Die Liste der zahlreichen Preise und Auszeichnungen, auf die die Informatikerin verweisen kann, verzeichnet u.a. den EuropĂ€ischen "Information Technology Innovation Award" (IT Prize), 1995, den RoboCup Scientific Award, 1998, und die Alcatel-Lucent Fellowship am Internationalen Zentrum fĂŒr Kultur- und Technikforschung der UniversitĂ€t Stuttgart (IZKT), 2007. Im Jahr 2010 wurde Elisabetd AndrĂ© zum Mitglied der "Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina" ernannt und in die Academia Europae gewĂ€hlt. Zudem wurde sie in die Excellenz-Datenbank "AcademiaNet" aufgenommen.

Elisabeth André wurde am 14. Juni 1999 zum DFKI Research Fellow ernannt.

AnlĂ€sslich Ihrer Ernennung hielt Sie den Vortrag "Von Direkter Manipulation zu natĂŒrlicher Interaktion mit animierten Agenten".

Homepage: http://hcm-lab.de



Neumann
  PD Dr. GĂŒnter Neumann studierte Informatik, KĂŒnstliche Intelligenz und Computerlinguistik an den UniversitĂ€ten Regensburg, Koblenz-Landau und SaarbrĂŒcken. 1994 promovierte er an der UniversitĂ€t des Saarlandes im Fach Informatik und habilitierte dort im Jahr 2004 ĂŒber Computerlinguistik.

Seit Mai 1992 arbeitet Dr. Neumann als Principal Researcher am DFKI. Neben der Veröffentlichung von zahlreichen Fachpublikationen nimmt er mit seinem Team erfolgreich an internationalen wissenschaftlichen Wettbewerben teil.

Das zentrale Forschungsinteresse von Herrn Neumann liegt im Bereich der natĂŒrlich-sprachlich gesteuerten Mensch-Maschine-Interaktion. Aktuelle Forschungs-schwerpunkte sind maschinelle Lernverfahren fĂŒr die Sprachtechnologie, webbasierte Frage-Antwort-Systeme und textuelle Inferenz.

Dr. GĂŒnter Neumann wurde am 03. Mai 1999 zum DFKI Research Fellow ernannt.

AnlĂ€sslich seiner Ernennung hielt er einen Vortrag zum Thema  "Intelligente Informationsextraktion - Technologien & Anwendungen".

Homepage: http://www.dfki.de/~neumann



Netter
  Dr. Klaus Netter studierte Sprachenwissenschaften an der UniversitĂ€t MĂŒnchen und der Reading University (GB), bevor er an der UniversitĂ€t MĂŒnchen im Institut fĂŒr Phonetik tĂ€tig war. 1985 wechselte er an das Institut fĂŒr Maschinelle Sprachverarbeitung der UniversitĂ€t Stuttgart, wo er sich vorwiegend mit innovativen AnsĂ€tzen der Maschinellen Übersetzung beschĂ€ftigte.

Nach der GrĂŒndung des Deutschen Forschungszentrums fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz war er dort von 1990 - 2000 als Principal Researcher, Projektleiter und stellvertretender Forschungsbereichsleiter beschĂ€ftigt. Er promovierte an der UniversitĂ€t des Saarlandes im Bereich Computerlinguistik.

Im Jahre 2000 grĂŒndete Dr. Netter zusammen mit Partnern die Firma Xtramind Technologies GmbH, die spĂ€ter von der Living-E und der Attensity Group ĂŒbernommen wurde. Seit 2005 ist er mit der DNC Dr. Netter Consulting GmbH selbststĂ€ndig und entwickelt unter anderem innovative Systeme im Bereich Informationsmanagement und intelligente Suche.

Klaus Netter wurde am 19. April 1999 zum DFKI Research Fellow ernannt.

Homepage: http://www.dn-c.de