Theater per se

Wir sind noch einmal davongekommen


Es war einmal... ein Theaterstück.

Drei Akte, drei Akteure, drei Desaster.

Es war einmal... das Paradies.

Friedliches Gärtnern im himmlischen Garten uneingeschränkter Verantwortungslosigkeit... bis auf das Eine: Fortschritt. Treudoofes Schwelgen im Reich verderbt fruchtfleischlicher Genüsse, und schon wird gekündigt.

Ein Apfel, eine Schlange, zwei Dumme.

Es war einmal... der Mensch.

Mit glänzenden Augen nach vorne schauender Streber. Schrecken, Tod und Vernichtung im Rücken, zwitschernde Vögel im Kopf.

Hektisch nach Erdäpfeln wühlende, den Zeigefinger zeptergleich erhebende Mutter. Kinder, Kirche und Kollaps im Rücken, fruchtbare Erde im Kopf.

Nach Knallkörpern spähender, brüderlich zerteilender Nach- und Überwüchsiger. Den Vater im Rücken, Eisen im Kopf.

Unschuldig Blumen zerpflückende, am toten Ast des Lebens baumelnde Nach- und Nichtmehrwüchsige. Die Mutter im Rücken, Leere im Kopf.

Zwei Große, zwei Kleine, ein Dienstmädchen.

FAZIT:

Man muß nicht immer verstehen, was man liest, sieht oder zu sehen glaubt...

...aber sehen Sie selbst

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