IoT für Fabriken – Japanische Flexible Factory Partner Alliance beruft Andreas Dengel und Hans Schotten als Vorsitzende

Die kürzlich in Japan gegründete „Flexible Factory Partner Alliance“ (FFPA), ein Zusammenschluss aus bedeutenden Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen, hat die DFKI-Professoren Andreas Dengel und Hans Schotten als Vorsitzende berufen. Ziel der Allianz ist es, die Nutzung von Internet of Things-Technologien (IoT) in Fabriken zu fördern und die Standardisierung der Koordinations- und Steuerungstechnik für Drahtlostechnologien voranzubringen.

Logo der Flexible Factory Partner Alliance

Ein hohes Maß an Flexibilität und Produktivität sind Hauptanforderungen an eine den modernen Marktbedürfnissen angepasste industrielle Fertigung. Drahtlose Kommunikationssysteme sind hierfür von zentraler Bedeutung. Über sie werden die Daten zur Steuerung und Orchestrierung der am Produktionsprozess beteiligten Akteure ausgetauscht und verteilt. Mit der zunehmenden Verbreitung unterschiedlicher drahtloser Technologien und deren Weiterentwicklung steigen auch die Anforderungen hinsichtlich Koordination und Stabilität der Systeme. Die in der FFPA vereinten Partner möchten nun verschiedene eigene Ansätze zusammenführen, um damit die Formulierung von Standards zur Koordination und Steuerung koexistierender Drahtlossysteme in der Produktion voranzubringen.

Die Gründungsmitglieder der Allianz sind OMRON, Fujitsu, NEC, Sanritz Automation, Murata Machinery, das Advanced Telecommunications Research Institute International (ATR) sowie das National Institute of Information and Communications Technology (NICT). In Zukunft soll das Netzwerk um weitere Partner, auch international, ausgebaut werden.

Zum Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Prof. h.c. Andreas Dengel, Standortleiter des DFKI in Kaiserslautern und Leiter des Forschungsbereichs Smarte Daten & Wissensdienste am DFKI, ernannt: „Das Engagement in der FFPA ist ein weiterer Schritt in der fruchtbaren Zusammenarbeit des DFKI mit japanischen Hightech-Partnern, in der wir in vielfältigen gemeinsamen Initiativen Lösungen für Industrie und Gesellschaft der Zukunft erforschen.“

Als stellvertretender Vorsitzender wurde Prof. Dr. Hans D. Schotten berufen, der als Wissenschaftlicher Direktor am DFKI den Forschungsbereich Intelligente Netze leitet: „Das DFKI freut sich auf die Zusammenarbeit im FFPA, wo wir das Potential der Funktechnologien in der industriellen Kommunikation weiterentwickeln werden und insbesondere auch geeignete Standardisierungsoptionen definieren wollen“.

Die Weiterentwicklung flexibler, drahtloser Kommunikation im Fabrikumfeld für die Industrie 4.0 ist einer der ersten konkreten Schwerpunkte der gemeinsamen Forschung, die das DFKI und das NICT jüngst in einer im März 2017 unterzeichneten Kooperationsvereinbarung avisiert hatten. Das DFKI unterhält vielfältige Beziehungen zu Universitäten, Wissenschaftsorganisationen und Regierungseinrichtungen in Japan, darunter, mit AIST, NII und NICT, Kooperationsverträge mit allen drei Spitzeninstituten für Informatik.

 

Kontakt:

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern

Prof. Dr. Prof. h.c. Andreas Dengel
Forschungsbereich Smarte Daten & Wissensdienste
E-Mail: Andreas.Dengel@dfki.de

Prof. Dr.-Ing. Hans D. Schotten
Forschungsbereich Intelligente Netze
E-Mail: Hans.Schotten@dfki.de

Pressekontakt:
Christian Heyer
Unternehmenskommunikation DFKI Kaiserslautern
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631 20575-1710
E-Mail: uk-kl@dfki.de

Prof. Dr. Prof. h.c. Andreas Dengel
Prof. Dr. Hans D. Schotten

German Research Center for Artificial Intelligence
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz