DFKI auf der CeBIT 2017

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Innovation sehen, erleben und verstehen: mit 20 Exponaten aus 12 Forschungsbereichen präsentiert das DFKI in 3 Hallen und auf 8 Ständen bei der CeBIT vom 20. bis 24. März aktuelle Anwendungen und Lösungen für die Digitale Transformation in der Wissensgesellschaft.

Im Themenbereich "Research & Innovation" in der Halle 6 werden auf dem DFKI-Stand (B48) gleich zwei interdisziplinär ausgerichtete DFKI-Kompetenzzentren vorgestellt: zum einen das Deep Learning Competence Center, das Arbeiten im Bereich der Text-, Bild-, Video- und Social Media-Analyse bündelt; zum anderen das Wearable AI Competence Center, welches auf der CeBIT die neuesten Entwicklungen und die kommenden Trends im Bereich Wearable Technologies zeigt.

Künstliche Intelligenz, Autonome Systeme, Digitalisierung, Virtual Reality und Robotik sind Top-Themen beim diesjährigen globalen Event für Digital Business, die vom DFKI adressiert werden. Auf dem DFKI- und BMBF-Stand wird die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) in der Produktion durch ein Stand-übergreifendes Exponat erlebbar gemacht, bei dem Mixed-Reality-Technologien zum Einsatz kommen. Im Demonstrator nebenan fungiert ein Exoskelett als intuitive Mensch-Maschine-Schnittstelle, welche auch in der industriellen Produktion, Montage und Logistik verwendet werden kann. MRK ist auch Gegenstand der Ausstellung auf dem acatech-Sonderstand „Vernetzte Autonome Systeme“ in Halle 12. Dort erfährt der Besucher, wie die gefahrenlose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter im gleichen Arbeitsraum und die aktive Interaktion der ungleichen Kollegen gelingt. Im Kontext von Industrie 4.0 wird weiterhin gezeigt, wie virtuelle Techniken (VT) beim Engineering Change Management helfen können. Last but not least sorgt eine neue Service-Plattform für eine intelligente Anlagenoptimierung und ein LEGO-Demonstrator veranschaulicht, wie Konzepte aus dem Bereich Process Mining die Produktionsplanung durch Echtzeitanalysen unterstützen können.

Smart Data spielt bei der allgegenwärtigen Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle. Das DFKI adressiert dieses Topic auf dem BMWi-Stand (Halle 6, C40) mit Smart Data-Analytics-Technologien für Informationsrecherche und intermodale Mobilitäts- und Lieferkettenereignisse. Selbst in der Landwirtschaft geht es intelligent zu: per App bekommt der Landwirt einen Überblick über den Gesundheitszustand seiner Milchkühe zugesendet, neue Smart Services erhöhen die Wirtschaftlichkeit und Nachverfolgbarkeit im Ackerbau.

Das Thema Gesundheit bildet einen weiteren Schwerpunkt. Präsentiert werden eine patientenzentrierte E-Health-Plattform, intelligente Assistenzdienste für Pflegekräfte und Rettungsdienstpersonal und eine Grippe-App, die anonymisierte Daten analysiert und die Krankheitsausbreitung visualisiert.

Zu sehen gibt es außerdem weltmeisterlich spielende Fussball-Roboter, Objekte, die ihre Bedienung selbst erklären, garantiert korrekte Dialogübersetzung für Flüchtlinge und eine Debattenplattform, die mit Hilfe von Big Data zur Entscheidungsfindung beiträgt.

Das DFKI freut sich, Sie in Hannover begrüßen zu dürfen!



DFKI Hauptstand (Halle 6, Stand B48
)

 

Mixed Reality Production 4.0: Mixed-Reality-Technologien für standortübergreifende Produktion in Industrie 4.0
Anpassbare und trainierbare Leichtbauroboter auf dem Stand des DFKI interagieren mit ihren menschlichen und robotischen Kollegen auf dem Stand des DFKI. Mit Hilfe von Mixed Reality- und Virtual Reality-Technologien lösen Mitarbeiter an einem Ort zusammen mit Robotern und Kollegen an einem anderen Ort gemeinsam und flexibel die Aufgabe, Gefahrgüter sicher zu handhaben.

  

Durchgängiges virtuelles Engineering auf Basis der ARVIDA-Referenzarchitektur
Virtuelle Techniken (VT) erlauben durchgängige, flexible und kostengünstige Entwurfs-, und Entwicklungsprozesse im digitalen Unternehmen der Industrie 4.0. Die dafür eingesetzten industriellen VT-Komponenten müssen erweiterbar, wiederverwendbar, untereinander und über die Grenzen von Produktfamilien oder Unternehmen hinweg komponierbar sein. Der Forschungsbereich Agenten und Simulierte Realität des DFKI zeigt im Kontext des Engineering Change Management, wie sich ein Änderungsausführungsprozess durch die automatisierte Bereitstellung von Daten und Werkzeugen auf Basis der ARVIDA-Referenzarchitektur umsetzen lässt.
 

B-Human – Fußball-Weltmeister in der RoboCup Standard Platform League
Das Roboterfußball-Team B-Human hat 2016 zum fünften Mal den Weltmeistertitel in der RoboCup Standard Platform League erzielt. In diesem jährlich ausgetragenen Wettbewerb spielen Teams aus mehreren humanoiden Robotern gegeneinander Fußball. Die zweibeinigen Roboter nehmen ihre Umgebung mit zwei Kameras und weiteren Sensoren selbstständig wahr, tauschen sich mit ihren Mitspielern aus, fällen situationsgerechte Entscheidungen und setzen diese dann mit ihrem Bewegungsapparat um. Dabei kommen Methoden der Echtzeitbildverarbeitung, Sensorfusion, Verhaltensmodellierung und Bewegungsgenerierung zum Einsatz. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung der Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Robotik.

 

Augmented Things - Die universelle Schnittstelle für das Internet der Dinge

Maschinen machen unser Leben einfacher, ihre Bedienung hingegen scheint häufig kompliziert. Die Nutzung von Alltagsgeräten wäre viel einfacher, wenn die Objekte selbst erklären könnten, wie sie bedient, gewartet oder gepflegt werden. Mit dem neuen Konzept Augmented Things wird diese Vision Realität. Dank eines speziellen Objekterkennungs- und Verfolgungsalgorithmus kann jedes Gerät auf Anforderung seine Bedienungsanleitung liefern.

 

Fahum heißt Verstehen – Eine Flüchtlings-App für Soforthilfe und Integration
Die vom DFKI mit seiner Spin-off-Firma Yocoy Technologies GmbH entwickelte App Fahum hilft Immigrantinnen und Immigranten aus arabischen Ländern beim Dialog beispielsweise mit Behörden, auf der Straße oder beim Einkaufen. Fahum (Arabisch für „Verstehen“) steht in den App Stores für Android und für iOS-Geräte kostenlos zum Download zur Verfügung. Relevante Dialoge werden garantiert korrekt übersetzt – dank der Always Correct Translation (ACT®) Technologie von Yocoy.

 

Common Round – Digitale Debattenkultur

Offene Entscheidungsfindungen im Web sind häufig nur scheinbar transparent, da es kaum möglich ist, in komplexe, laufende Debatten noch einzusteigen. Das Projekt All Sides hat mit der Debattenplattform Common Round eine neue Generation von Systemen geschaffen, die uns bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Durch die Verbindung von Big Data- und Smart Data-Technologien skalieren die kollektiven Entscheidungsprozesse hier auf sehr große Teilnehmerzahlen.


Deep Learning Competence Center

Deep Learning ist das Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz, das aktuell für beachtliche Durchbrüche besonders in der Mustererkennung sorgt. Voraussetzung dafür sind leistungsstarke Prozessoren, die das Training vielschichtiger neuronaler Netze mit großen Datenmengen ermöglichen. Das DFKI bündelt seine Kompetenzen im Bereich der Text-, Bild-, Video- und Social Media-Analyse in einem eigenen Competence Center Deep Learning, das Teil des NVIDIA AI Lab-Programms ist. Das Deep Learning CC ist auf der CeBIT mit den Exponaten DeepEye – Deep Learning für Katastrophenschutz und Krisenmanagement und Capttitude – Deep Learning für Bildtexte mit Gefühl vertreten.

 

InnoCow - Automatisiertes Gesundheitstracking für Kühe
Auf der Basis von grundlegenden Verhaltensweisen und Bewegungsabläufen wird der Gesundheitszustand von Kühen in der Milcherzeugung ausgewertet. So erhalten Milchbauern auf einen Blick alle nötigen Informationen der Tiere, um beispielsweise brünstiges Verhalten und Krankheiten frühzeitig zu erkennen oder die optimale Futtermenge für jedes Tier zu berechnen. Diese Informationen seiner Herde werden dem Landwirt in einer App zur Verfügung gestellt. So lassen sich die Milchleistung der Kühe insgesamt steigern und gleichzeitig die Produktionskosten senken.
 

 

Smart Farming-Welt - Smart Services im landwirtschaftlichen Pflanzenbau

Das Exponat zeigt für den Ernteprozess einer Kartoffel einen Smart Service, der anhand einer künstlichen Kartoffel mit rezeptivem Gedächtnis (nPotato) physische Einwirkungen (Schläge, Beschleunigungen) in Echtzeit aufzeichnet und mit Verfahren des maschinellen Lernens auswertet. Dadurch kann der Fahrer die Einstellung von Erntemaschinen herstellerübergreifend optimieren. Gleichzeitig erhält der Landwirt einen Smart Service zur Überwachung des Ernteprozesses, der es ihm ermöglicht, Verlustrisiken zu minimieren.

 

Wearable AI Competence Center 

Sensorik in der Fitness-Kleidung, im Bauschutzhelm und im Fußballschuh, digitale Accessoires wie Fitnessbänder und Schals oder die "Smart Maintenance Jacket", die navigiert und vor Gefahren warnt. Auf der CeBIT 2017 stellt das DFKI-Kompetenzzentrum Wearable AI, eine gemeinsame Einrichtung der DFKI-Forschungsbereiche Eingebettete Intelligenz und Interaktive Textilien, Produktideen und Designprototypen vor, die funktionale Technik tragbar machen.

 


grippeNET App beobachtet, analysiert und visualisiert die Ausbreitung von Krankheiten

Jeder kann dazu beitragen, dass Forscher die Ausbreitung von Krankheiten in Zukunft besser verstehen und vorhersagen können. Mit Hilfe der grippeNET App können sich Bürgerinnen und Bürger über Smart Devices beteiligen und wertvolle Informationen zur Ausbreitung und zum Verlauf von Infektionskrankheiten zusammentragen. Im Gegenzug erhalten die Benutzer zeitnahen und verständlich aufbereiteten Einblick in die Daten und deren Analyse. Die App ist ein Ergebnis aus dem EU-Projekt “CIMPLEX- Bringing Citizens, Models and Data together in Participatory, Interactive Social Exploratories” und demonstriert, wie sich Crowd Sourcing und anonymisierte Daten von Nutzern konkret in Anwendungen umsetzen lassen.


A.L.I.N.A. – Intelligente Assistenzdienste und personalisierte Lernumgebungen zur Wissens- und Handlungsunterstützung in der interdisziplinären Notaufnahme
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt A.L.I.N.A. verfolgt das Ziel, Pflegekräfte und Rettungsdienstpersonal in der interdisziplinären Notaufnahme durch intelligente Assistenzdienste bedarfsorientiert „in situ“ zu unterstützen. Darüber hinaus werden personalisierte Lernumgebungen eingerichtet, die die Vermittlung theoretischer und klinisch-praktischer Grundlagen orts- und zeitunabhängig ermöglichen.

 


Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - BMBF (Halle 6, Stand A34)

 

Mixed Reality Production 4.0: Mixed-Reality-Technologien für standortübergreifende Produktion in Industrie 4.0
Anpassbare und trainierbare Leichtbauroboter auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung interagieren mit ihren menschlichen und robotischen Kollegen auf dem Stand des DFKI. Mit Hilfe von Mixed Reality- und Virtual Reality-Technologien lösen Mitarbeiter an einem Ort zusammen mit Robotern und Kollegen an einem anderen Ort gemeinsam und flexibel die Aufgabe, Gefahrgüter sicher zu handhaben.

  

Robotics Innovation Center – Telemanipulation mittels Exoskelett
Das an die menschliche Kinematik angepasste passive Oberkörper-Exoskelett überträgt bei der Telemanipulation die Bewegungen seines Trägers direkt auf den humanoiden Roboter AILA. Auf diese Weise kann AILA – dank der manipulatorischen Fähigkeiten des menschlichen Operators – feinmotorische Aufgaben an einem Schalterpanel durchführen.

 


Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie - BMWi (Halle 6, Stand C40)

 

Smart Data Web (SDW) und Smart Data for Mobility (SD4M)
Der projektübergreifende, interaktive Demonstrator veranschaulicht in Echtzeit, wie durch Smart Data Analytics-Technologien intermodale Mobilitäts- und Lieferkettenereignisse in Deutschland aus heterogenen Datenquellen extrahiert, aggregiert und korreliert werden. Zu einem stetig wachsenden Knowledge-Graph kompiliert und aufbereitet werden Smart Data-Analysen für die Informationsrecherche und -verarbeitung nutzbar. SD4M präsentiert eine mobile persönliche Reise-App für das Smartphone auf Basis der SD4M-Plattform.

 

MACSS - Medical Allround-Care Service Solutions
In Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Krankenkassen, Leistungserbringern, Patientenverband und Pharmaindustrie wird innerhalb des Projekts Medical Allround-Care Service Solutions (MACSS) ein neuartiger patientenzentrierter Prototyp einer Smart Health Service Plattform entwickelt. Am Beispiel der Nachsorge bei nierentransplantierten Patienten wird gezeigt, wie sich deren Sicherheit durch die integrierte Diensteplattform verbessern lässt. Der Fokus liegt insbesondere darauf, die Kommunikation zwischen Patienten und ihren behandelnden Ärzten zu erleichtern und die Arzneimittelsicherheit zu erhöhen.
 

SePia.Pro – Service Plattform für die intelligente Anlagenoptimierung in der Produktion
Die intelligente Verwertung von Sensordaten und Auftragsparametern aus modernen Produktionsanlagen stellt eine der größten Herausforderungen im Kontext Industrie 4.0 dar. Ziel des Projekts SePiA.Pro ist die Entwicklung und Erprobung einer standardisierten, offenen, Cloud-basierten Service Plattform, die es erlaubt, kleinen und mittleren Unternehmen, internetbasierte Dienstleistungen, sog. Smart Services, anzubieten und zu nutzen. Diese Dienste haben das Potential, Produktionsprozesse zu optimieren und einen Mehrwert bei allen Beteiligten zu generieren.
 

Klinische Datenintelligenz – Integrierte Entscheidungsunterstützung in Virtual Reality
Das Projekt „KDI – Klinische Datenintelligenz“ will die Auswertung umfangreicher und komplexer Patientendaten automatisieren und dadurch drastisch vereinfachen. Durch die Integration der Daten entsteht die Grundlage für innovative Dienste zur Versorgung von Patienten und für die medizinische Forschung. Über ein Tablet können behandelnde Ärztinnen und Ärzte den Krankheitsverlauf per Stifteingabe annotieren. Die Ergebnisse der Deep-Learning basierten integrierten Entscheidungsunterstützung werden dann in der Virtual Reality-Datenbrille Oculus Rift dargestellt, zusammen mit zusätzlichem Bildmaterial des Patienten, um zusätzlich telemedizinische Anwendungen zu fördern. 

 


Stand „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in Kooperation mit dem DFKI und der Deutschen Messe AG (Halle 12, B63)

 

Exponat des DFKI Robotics Innovation Center und der Universität Bremen: Weltraumrobotik – Autonomer Schreit- und Fahrrover SherpaTT und Mikro-Rover Coyote III
Das DFKI Robotics Innovation Center und die Universität Bremen präsentieren auf dem Stand den Schreit- und Fahrrover SherpaTT sowie den Mikro-Rover Coyote III, die Ende 2016 im Rahmen des Vorhabens FT-Utah (Field Trials Utah) erfolgreich ihre Fähigkeiten in der marsähnlichen Wüstenlandschaft des US-Bundestaats Utah unter Beweis stellten. In der vierwöchigen Feldtestkampagne simulierten die im DFKI-Projekt TransTerrA entwickelten Systeme zusammen mit einer in Bremen stationierten Kontrollstation eine komplette Missionssequenz.

 

Exponat des DFKI Robotics Innovation Center und der Volkswagen AG: Intelligente Mensch-Roboter-Kollaboration (iMRK)
In der industriellen Produktion und Montage sind die Arbeitsschritte oder Arbeitsräume von Mensch und Roboter bisher zumeist getrennt, da die Sicherheit der menschlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht gewährleistet werden kann. Mit dem Projekt iMRK wollen DFKI und VW die gefahrenlose Zusammenarbeit im gleichen Arbeitsraum und die aktive Interaktion der ungleichen Kollegen ermöglichen. Dafür haben die Kooperationspartner einen handelsüblichen Roboter und Sensoren so über Software integriert, dass das System die direkte und enge Kollaboration von Mensch und Maschine ermöglicht.

 


Stand der Universität des Saarlandes (Halle 6, Stand E28)

 

BPM für Industrie 4.0 – Prozessorientierte Produktionsplanung durch intelligente LEGO-Fertigungsmodule

Die Fertigungsindustrie ist bedingt durch die kontinuierlich steigende Zahl von Produktionsaufträgen mit hohen Stückzahlen sowie die gleichzeitig bestehende Anforderung, bei Bedarf auch Aufträge mit geringen Stückzahlen zu produzieren, in besonderem Maße von dynamischen Veränderungen der Industrie 4.0 betroffen. Aktuelle Ansätze zur Produktionsplanungen können Berechnungen nur mit einem zeitlichen Vorlauf von Tagen bis Wochen durchführen. Der LEGO-Demonstrator veranschaulicht, wie Konzepte aus dem Bereich Process Mining die Planung durch Echtzeitanalysen unterstützen und den zeitlichen Vorlauf dadurch verkürzen können sowie die Bewertung von möglichen Risiken im Produktionsprozess ermöglichen.

 


Stand der Software AG (Halle 4, Stand C11)


Deep Learning und Geschäftsprozessmanagement treffen auf das Internet der Dinge – Kooperation mit der Software AG
ARIS und RefMod-Miner zeigen in der Smart Lego®-Factory, wie die erfolgreiche Digitalisierung gelingen kann. Der LEGO®-Showcase des DFKI geht in diesem Jahr zusammen mit dem Kooperationspartner Software AG in Richtung eines abgeschlossenen „End-to-End“-Szenarios, welches durch das intelligente Zusammenspiel von ARIS und dem RefMod-Miner technisch umgesetzt wird.

 


Stand Japan External Trade Organization, Hitachi (Halle 4, Stand A38/70)


KI-System zur Aktivitätserkennung bei Fertigungsarbeiten
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Hitachi haben gemeinsam eine KI-Technologie entwickelt, welche Arbeitsaktivitäten mittels tragbarer Geräte erfasst. Mit dem System lassen sich anspruchsvolle Arbeitstätigkeiten unterstützen und menschliche Fehler in der Fertigung vermeiden. Die Erkennung der Arbeitshandlungen in Echtzeit geschieht über die Blickverfolgung anhand einer sogenannten „Eyetracking“-Brille, darauf aufsetzende Aufmerksamkeitsmessung sowie über Armband-Sensorik. Die hohe Erkennungsfähigkeit wird durch den Einsatz von Deep Learning-Technologien erreicht. Durch diese lernt das System die verwendeten Werkzeuge und Teile sowie die zu erwartenden Aktionen. Ziel der Entwicklung ist es, den Menschen bei anspruchsvollen Tätigkeiten in der Fertigung zu unterstützen, dadurch Fehler zu vermeiden und so zur Steigerung von Qualität und Effizienz beizutragen. 


Forschung & Innovation Rheinland-Pfalz (Halle 6, Stand C17)

HyperMind – Das intelligente Schulbuch fördert Schüler
Im Projekt „HyperMind“ entwickeln Wissenschaftler des DFKI und der TU Kaiserslautern ein intelligentes Schulbuch für Tablet und Rechner. Sie nutzen dabei eine Technik, die Blickrichtungen des Lesers erkennt und danach analysieren soll. So wird etwa schnell klar, ob die Schüler Lerninhalte verstanden haben. Die Technik hilft dabei, die Schüler individuell zu fördern. Auf Tablets oder Bildschirmen wird der Inhalt des Buchs angezeigt. Unter dem Display ist ein Eye-Tracker angebracht. Das System kann die Blickbewegungen des Benutzers erfassen und analysieren und sieht auf diese Weise, an welcher Stelle der Leser beispielsweise länger verweilt oder was er wiederholt liest.


DFKI Vorträge und Präsentationen auf der CeBIT 2017

Mit Vorträgen und bei Podiumsdiskussionen ist das DFKI im CeBIT future talk (kuratiert und moderiert von DFKI-Unternehmenssprecher Reinhard Karger), dem offenen Konferenzforum in der Innovationshalle der CeBIT präsent. Weitere Informationen zum Programm in Kürze.

 

Ansprechpartner für die Presse

Heike Leonhard
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
Unternehmenskommunikation
Tel. +49 174 3076888
Email: Heike.Leonhard@dfki.de