DFKI - Innovationsmesse 2009 "Semantische Technologien"

Intelligente semantische Anwendungen für Unternehmen, den Dienstleistungssektor und den öffentlichen Bereich


Zeit und Ort

5. November 2009
9:00 - 17:30 Uhr
DFKI Kaiserslautern
 

Ablauf

08:00- 09:00    Registrierung
09:00- 09:30    Begrüßung durch Prof. Dr. Andreas Dengel
09:30- 10:30    Kurzvorstellung der Demonstrationen
10:30-15:00     Demonstrationen und Expertengespräche
12:30- 14:00    Mittagsbuffet in der Sky Lounge
15:00- 16:00    Meet the Expert - Gelegenheit zu Einzelgesprächen
16:00- 16:30    Zusammenfassung / Verabschiedung durch Prof. Dr. Andreas Dengel
16:30- 17:30    Ausklang

 

Organisatorische Auskunft

Team Unternehmenskommunikation
DFKI GmbH
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631 20575 321
 

Veranstaltungsort

DFKI Kaiserslautern
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
 
Registrieren Sie sich bitte verbindlich bis zum 21. Oktober 2009 unter:
innovationsmesse@dfki.de

 

 

Die Präsentationen im Überblick

 

Nepomuk - Semantischer Desktop

Verwenden Sie Ihren Computer wie ein persönliches semantisches Netz! E-Mails, Dokumente, Adressbuch-einträge, Fotos, Termine, die über den persönlichen Arbeitsplatz verteilt sind, können bequem verknüpft werden. Bestehende Datenstrukturen bleiben erhalten, existierende Anwendungen werden nicht ersetzt, sondern erweitert. Durch den Transfer von Semantic Web Technologien auf Ihren Computer werden Daten in einer einheitlichen Art repräsentiert, unabhängig von der Software, aus der sie stammen. Manuell oder automatisch erzeugte Verknüpfungen im Kontext ermöglichen es, über Anwendungsgrenzen hinweg zu browsen.
Leo Sauermann, Tel.: 0631 20575-101, E-Mail: Leo.Sauermann@dfki.de
http://nepomuk.semanticdesktop.org

Semantic Office - Das Büro denkt mit!

Das Semantic Office bietet aufgabenorientierte Assistenz für die Wissensarbeit. Durch Beobachtung von Aktionen des Nutzers werden Personen, Themen, Dokumente und Webseiten im Semantic Desktop als Kontext identifiziert und während der Bearbeitung der Aufgabe proaktiv bereitgestellt. Dabei wird individuelles Wissen bei der Aufgabenbearbeitung konserviert: Ein erster Schritt, das Erfahrungswissen von Mitarbeitern dauerhaft im Unternehmen zu verankern und nutzbar zu machen.
Heiko Maus, Tel.: 0631 20575-111, E-Mail: Heiko.Maus@dfki.de

Touch&Write - Penabled Interactive Semantic Touchtable (iTable)

Am DFKI wurde ein digitaler Rückprojektionstisch entwickelt, der mehrere Stift- und Fingergesten gleichzeitig erkennt und auswertet. Dadurch hat der Benutzer viele Möglichkeiten, Programme intuitiver zu steuern. Der iTable verbindet die kamerabasierte Multi-Touch-Fähigkeit mit der hochauflösenden Technologie digitaler Stifte. Eine Folie ermöglicht die punktgenaue Positionsbestimmung eines digitalen Stiftes sowie die Aufzeichnung aller Bewegungen. Notizen, die während eines Meetings am iTable entstehen, werden direkt digital weiterverarbeitet und stehen als semantische Informationen zur Verfügung.
Marcus Liwicki, Tel.: 0631 20575-120, E-Mail: Marcus.Liwicki@dfki.de
http://www.touchandwrite.de

Semantische Annotation und Suche medizinischer Bilder

Im Forschungsprojekt THESEUS MEDICO werden Methoden und Mechanismen entwickelt, die medizinisches Bildmaterial wie Computertomographien, Röntgenbilder oder Ultraschallaufnahmen mit semantischen Informationen anreichern, so dass Computer diese interpretieren können. Dies ermöglicht eine treffsichere Suche in diesem sensiblen Bereich. Die entwickelten Technologien werden für die neue Generation der Internetsuche eingesetzt.
Michael Sintek, Tel.: 0631 20575-130, E-Mail: Michael.Sintek@dfki.de
http://theseus-programm.de

Semantische Wikis als Wissensbasis für Unternehmen

Kaukolu Wiki erweitert herkömmliche Wikis um eine semantische Ebene. Dazu werden verschiedene manuelle und automatische Methoden zur Generierung von Metadaten genutzt. Mittels der dabei zugrundeliegenden Ontologien werden die Inhalte des Wiki für Computer interpretierbar und die kontextspezifische Suche und Navigation wesentlich verbessert.
Malte Kiesel, Tel.: 0631 20575-128, E-Mail: Malte.Kiesel@dfki.de
http://kaukoluwiki.opendfki.de

myCBR - Fallbasiertes Schließen zur ähnlichkeitsbasierten Suche

Das am DFKI entwickelte Open-Source-Werkzeug myCBR ermöglicht die einfache Entwicklung einer ähn-lichkeitsbasierten Suchfunktionalität für unterschiedlichste Anwendungsszenarien. Es besteht aus einer Erweiterung des weit verbreiteten Ontologie-Editors Protégé, die es über komfortable graphische Benutzer-schnittstellen ermöglicht, ein Domänenmodell aus existierenden Daten semi-automatisch zu generieren und entsprechende anwendungsspezifische Ähnlichkeitsmaße mit minimalem Aufwand zu modellieren.
Thomas Roth-Berghofer, Tel.: 0631 20575-133, E-Mail: Thomas.Roth-Berghofer@dfki.de
http://mycbr-project.net

iDocument - Intelligente Informationsextraktion aus Dokumenten

Der Wissensassistent iDocument interpretiert Dokumente innerhalb einer Informationsdomäne und entdeckt automatisch bekannte Personen, Projekte, Ereignisse, Orte etc.. Die Inhalte der relevanten Dokumente werden durch Methoden der Informationsextraktion und durch Verknüpfung mit dem Hintergrundwissen in ein semantisches Netz überführt. Eine semantische Suche untersucht dieses Netz bezüglich der ursprünglichen Frage und liefert die resultierenden Zusammenhänge und Konzepte dem Benutzer zurück.
Benjamin Adrian , Tel.: 0631 20575-145, E-Mail: Benjamin.Adrian@dfki.de
http://idocument.opendfki.de

ESB - Elektronisches Störungsbuch

ESB verwendet semantische Technologien zur Unterstützung der Instandhaltung komplexer Maschinen durch optimiertes Wissensmanagement. Eine systematische und formalisierte Aufzeichnung auftretender Störungen und getroffener Maßnahmen bildet zusammen mit einem detaillierten Maschinenmodell die Basis, auf der spezielle Zugriffsverfahren den schnellen Zugang zu situationsspezifisch angepassten Informationen ermöglichen. Erfolgreiche Beispiele für den Einsatz dieser Lösung wurden im Untertage-Steinkohlebergbau und in Entwurf und Service bei Spezialmaschinenbauern realisiert.
Ansgar Bernardi, Tel.: 0631 20575-105, E-Mail: Ansgar.Bernardi@dfki.de

TechWatch - Innovation Monitoring

Dieses Monitoring-System basiert auf Patent- und Publikationsinformationen und ist prinzipiell für alle Technologiedomänen einsetzbar. Benutzer geben Schlüsselwörter ein und erhalten folgende Suchergebnisse: Relevante Personen, Organisationen und Firmen, Patente und Publikationen. Beziehungen zwischen diesen Suchergebnissen werden graphisch veranschaulicht.
Feiyu Xu, Tel.: 030 3949-1812, E-Mail: Feiyu.Xu@dfki.de

Semantische Technologien in der maschinellen Übersetzung

Gezeigt werden Techniken der maschinellen Übersetzung aus den Projekten EuroMatrix und EuroMatrix Plus, die die Übersetzungsqualität durch lexikalisch-semantische Modelle der Anwendungsdomäne steigern. Aus einer detaillierten semantischen Klassifikation der Domäne lassen sich so spezifische Lexika ableiten, um die Auswahl adäquater Terminologie in der Übersetzung signifikant zu verbessern.
Andreas Eisele, Tel.: 0681 302-5285, E-Mail: Andreas.Eisele@dfki.de

Office Robots

Die Gruppe „Talking Robots“ arbeitet an einer integrierten Methodologie, die es einem Roboter ermöglicht, gesprochene Sprache robust zu verarbeiten und sein ‚subjektives Verstehen‘ mit dem der Umgebung zu verbinden. So kann der Roboter optimal mit Menschen zusammenarbeiten.
Geert-Jan Kruijff , Tel.: 0681 302-5153, E-Mail: Geert-Jan.Kruijff@dfki.de
http://talkingrobots.dfki.de

Semantische Volltextsuche in PDF-Dokumenten (TAKE)

TAKE ist eine browserbasierte Anwendung, die den Benutzer bei der semantischen Suche in Inhalten von Textdokumenten unterstützt. Texte (PDF oder Office-Textformate) werden in einem Offline-Prozess satzweise morphologisch, syntaktisch und semantisch analysiert und in einer vereinfachten Form (Subjekt, Verb, weitere Satzobjekte) durchsuchbar gemacht.
Ulrich Schäfer, Tel.: 0681 302-5154, E-Mail: Ulrich.Schaefer@dfki.de

Semantic Navigation of Document Repositories (SENA)

SENA ist ein interaktives Recherchetool auf Basis automatisch erzeugter semantischer Dokumentannotationen. Benutzer werden bei der Suche nach thematisch verwandten Dokumenten unterstützt, indem sie durch Auswahl von Topics aus einer thematischen Inhaltsübersicht zu weiteren Dokumenten geführt werden.
Walter Kasper, Tel.: 0681 302-5358, E-Mail: Walter.Kasper@dfki.de

Multimodaler Zugriff auf große Datenmengen

Das im Rahmen des Förderprogramms THESEUS entwickelte multimodale Dialogsystem zeigt am Beispiel von Wikipedia und einer erweiterten Musikontologie, wie Benutzer mittels gesprochener Sprache, Tastatureingabe und Gestik auf Informationen, multimediale Inhalte und Services zugreifen können.
Alassane Ndiaye , Tel.: 0681 302-5396, E-Mail: Alassane.Ndiaye@dfki.de
http://theseus-programm.de

SemProM - Semantisches Produktgedächtnis

Produkte führen Tagebuch, kennen Herstellungsort, Datum, Temperatur, wissen, welche Einzelteile verbaut sind, welche Eigenschaften sie haben und welche davon ein spezifischer Kunde bestellt hat, wie sie gelagert, wohin sie transportiert und wie sie bedient werden sollten. Smarte Labels geben Produkten ein Gedächtnis und unterstützen intelligente Logistik. Im Rahmen des IKT- 2020 Forschungsprogramms des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt die Innovationsallianz „Digitales Produktgedächtnis“ mit dem Verbundprojekt SemProM Schlüsseltechnologien für das Internet der Dinge.
Anselm Blocher, Tel.: 0681 302-5262, E-Mail: Anselm.Blocher@dfki.de
http://www.semprom.org

Semantik im Haus

Die Interaktion und Navigation im Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAALL: eine alters- und behindertengerechte Wohnung des DFKI) basiert auf Technologien der semantischen Modellierung. Die präsentierten Systeme nutzen semantische Technologien wie Ontologien oder räumliche Kalküle, um eine multimodale Interaktion mit einem Mobilitätsassistent für Rollstühle einerseits und der intelligenten Wohnung als intelligenter Umgebung andererseits zu ermöglichen. Dazu werden Eingabemedien wie Kopf-Joystick, RollScroll, Touchscreen oder gesprochene Sprache verwendet.
Bernd Krieg-Brückner, Tel.: 0421 218-64220, E-Mail: Bernd.Krieg-Brueckner@dfki.de
http://www.baall.de

Semantische Dialogwerkzeuge

Die auf Entwicklungen des Forschungsbereichs Sichere Kognitive Systeme und der Universität Bremen basierenden semantischen Dialogwerkzeuge unterstützen die formale semantikbasierte Entwicklung von Mensch-System-Interaktionsmodellen (zum Beispiel natürlichsprachliche Dialoge mit unterschiedlichen Systemen) in verschiedenen Anwendungsperspektiven.
Hui Shi, Tel.: 0421 218-64260, E-Mail: Hui.Shi@dfki.de

CompanyM - Merging and Monitoring

CompanyM (M steht für „Merging and Monitoring - Mischen und Kontrollieren“) realisiert eine ontologiebasierte Informationsförderung im Bereich des Finanzwesens, die aus unterschiedlich stark strukturierten Informations­quellen Wissen über Firmen sammelt. Die extrahierten Informationen werden mit zeitlicher Information ange­reichert und mit bereits bekannten Daten verglichen. Änderungen werden automatisch erkannt und können beispielsweise Banken oder Ratingagenturen, aber auch Regulierungsinstitutionen und Wirtschaftsjournali­sten zugänglich gemacht werden.
Thierry Declerck , Tel: 0681/ 302-5358, E-Mail: Thierry.Declerck@dfki.de