Projekt

gLabAssist

Smartglasses als Assistenzsystem für natur- und ingenieurwissenschaftliche Hochschullaborpraktika

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Rund 2,8 Millionen Studenten waren im Wintersemester 2016/17 an deutschen Hochschulen eingeschrieben – ein neuer Rekord. Zwar wird in vielen Studiengängen bereits mit digitalen Lehr- und Lernformaten gearbeitet. Deren Anwendung allein führe aber nicht automatisch zu einer besseren Lehre, sagt Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im Rahmen der Förderlinie „Forschung zur digitalen Hochschulbildung“ soll deshalb jetzt „die Wirksamkeit digitaler Lehr- und Lernformen und ihre organisatorischen Voraussetzungen an Hochschulen“ wissenschaftlich untersucht werden. Das BMBF stellt zu diesem Zweck in den kommenden drei Jahren rund 12 Millionen Euro für insgesamt 20 Einzel- und Verbundprojekte zur Verfügung. Die jeweiligen Fördersummen liegen zwischen 145.000 und 1,3 Millionen Euro. Das meiste Geld geht nach Frankfurt: Die Goethe-Universität und das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) wollen im Rahmen von CaTS (Computerbasiertes adaptives Testen im Studium) ein neues E-Assessment-Verfahren entwickeln, mit dem sich Lernstände von Studierenden während des Semesters digital überprüfen lassen.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die TU Kaiserslautern untersuchen im Projekt „gLabAssist“, wie sich Lerneffekte bei Praktika im Physik-Labor durch den Einsatz von Datenbrillen steigern lassen. Während des Experimentierens bekommen Studierende zusätzlich Informationen mit physikalischen Zusammenhängen ins Sichtfeld eingeblendet.

Partner

  • TU KL
  • DFKI

Fördergeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (PT: VDI/VDE-IT Berlin)

16DHL1021

Bundesministerium für Bildung und Forschung (PT: VDI/VDE-IT Berlin)

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence