Projekt

MUCHMORE

Multilinguale Konzepthierarchien zur Ordnung und Retrieval von medizinischen Informationen

Multilinguale Konzepthierarchien zur Ordnung und Retrieval von medizinischen Informationen

  • Laufzeit:

MUCHMORE entwickelt Technologien, um den Prototypen eines Systems zur translingualen Organisation und Retrieval von Informationen im Bereich der Medizin zu erstellen. Das Projekt bietet einen Rahmen, in dem sowohl existierende Technologien integriert und verbessert als auch neue Technologien entwickelt werden können.

Das Projekt wird einen wesentlichen Beitrag zur Forschung leisten, und zwar in der wirkungsvollen Kombination von statistischen, wissensbasierten und sog. heterogenen Ansätzen und Ressourcen, als auch in der Erstellung und Erweiterung von domänenspezifischen Konzepthierarchien durch multilinguale Term- bzw. Relationsextraktion. Dieser Ansatz wächst aus der Verfügbarkeit von sehr reich detaillierten Konzepthierarchien (ICD, MESH, UMLS) und von großen, entsprechend klassifizierten Dokumentensammlungen im Bereich der Medizin. Dies ermöglicht eine Erweiterung des Stands der Technik über den üblichen auf Suchterme basierten translingualen Retrieval hinaus. Die Medizin stellt damit eine besonders geeignete Domäne dar, um die Forschung zur Anwendung von Konzepthierarchien in Bereich der translingualen Informationsgewinnung und -Management anzugehen.

  • Forschung zur wirkungsvollen Kombination von statistischen, wissensbasierten und sog. Heterogenen Ansätzen und deren Anwendung für translinguale Informationsgewinnung und -Management, sowie die Evaluierung der Performanz bei realistischen Aufgaben der Informationsgewinnung.
  • Forschung und technologische Entwicklung zur automatischen Erwerb und zur wirkungsvollen Anwendung von domänenspezifischen Konzepthierarchien und von entsprechenden multilingualen linguistischen Ressourcen (parallele und vergleichbare Korpora).
  • Entwicklung und Vorführung eines Prototyps zur translingualen Informationsgewinnung im Bereich der Medizin und die Evaluierung des Systems durch Anwender, um die Anwendbarkeit bei praxisnahen Aufgaben zu sichern.

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Ansprechpartner
Prof. Dr.-Ing. Sebastian Möller
Prof. Dr.-Ing. Sebastian Möller

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence