Projekt

SMILE

Smart Environments als Kontext motivierender Lernangebote für einen wachsenden Anteil von Informatikerinnen

Smart Environments als Kontext motivierender Lernangebote für einen wachsenden Anteil von Informatikerinnen

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Ziel von SMILE ist die nachhaltige Erhöhung des Anteils der Frauen, die ein Studium der Informatik aufnehmen sowie die Senkung der Abbruchquoten, um die Anzahl an Informatik- Akademikerinnen nachhaltig zu steigern. Der Ansatz basiert darauf, ein positives Bild der Informatik speziell bei Schülerinnen aufzubauen. Mittels des hochaktuellen und innovativen Themas der intelligenten Umgebungen und einem darauf abgestimmten didaktischen Konzept soll über die Einbettung von Methoden der Informatik in Technologien für den Menschen der Zugang zu Informatikthemen geschaffen und kontinuierlich gefördert werden.

Trotz guter Verdienstmöglichkeiten bei langfristig sicheren Zukunftsperspektiven ist der Frauenanteil in Informatikstudiengängen mit rund 20 Prozent in Deutschland immer noch sehr niedrig. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über eine Laufzeit von drei Jahren im Mai 2017 gestartete Verbundprojekt SMILE will diese Chancen aufzeigen, und so Frauen für die Informatik begeistern. Schülerinnen von der fünften Klasse bis zum Abitur sollen durch Laborveranstaltungen, Vorträge und kostenlose Workshop-Angebote schon früh angesprochen und für die IT gewonnen werden. Als Lehr- und Experimentierumgebung stellt unter anderem der Forschungsbereich Cyber-Physical Systems des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) das Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAALL) zur Verfügung. Zunächst werden innerhalb dieser bereitgestellten Lernumgebungen aus dem Bereich Smart Environment Fragestellungen locker aufgegriffen und entwickelte Technologien begreifbar präsentiert und erklärt. Die notwendigen Fähigkeiten, um selbst informatik-technische Lösungen erarbeiten zu können, erwerben die Schülerinnen im weiteren Verlauf der Lernangebote. Neben Eltern und Lehrern sind gleichfalls Frauen aus Informatikberufen involviert, die den Schülerinnen als Vorbilder und Kontakt zu den Informatikberufen dienen.

Partner

  • Cognitive Neuroinformatics, Fachbereich 3 Informatik/Mathematik, Universität Bremen
  • Digitale Medien in der Bildung (dimeb), Fachbereich 3 Informatik/Mathematik, Universität Bremen
  • Fakultät Technik und Informatik, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW),
  • Institute for Artificial Intelligence (IAI), Fachbereich 3 Informatik/Mathematik, Universität Bremen
  • OFFIS – Institut für Informatik
  • Didaktik der Informatik (DDI), Department für Informatik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Fördergeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung

01FP1613

Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Ansprechpartner
Dr.-Ing. Serge Autexier

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence