Publikation

Können wir das nicht reparieren? – Entwicklung eines Klassifikationsrahmens für den Einsatz von Additive Repair im Maschinen- und Anlagenbau

Jonas Brinker, Andre Bertke, Nicola Ganter, Oliver Thomas, Roland Lachmayer

In: Roland Lachmayer et al. (Hrsg.). Konstruktion für die Additive Fertigung 2020. Springer Verlag 2021.

Abstrakt

Die weltweite Produktion von Gütern ist eng getaktet, sodass mit Maschinen-stillständen die Gefahr von Rückstau in Produktionsprozessen einhergeht. Mit Af-ter-Sales-Services streben Unternehmen die Vermeidung dieser Stillstände an. Dabei erfordert die räumliche Distanz zwischen Hersteller und Kunde insbeson-dere im exportstarken Maschinen- und Anlagenbau eine Anpassung dieser Ser-vices, um zeitnah auf Stillstände reagieren zu können. Eine der Stellschrauben im After-Sales-Geschäft ist die Ersatzteilversorgung, da mit beschädigten Kompo-nenten bei Stillständen Folgekosten einhergehen und Kunden der Ersatzteilver-sorgung eine hohe Bedeutung beimessen. Der Einsatz additiver Fertigungsverfahren zur Reparatur von Bauteilen vor Ort verspricht gegenüber dem klassischen Ersatzteilmanagement Zeit- und Kosten-vorteile. Obwohl Additive Repair & Refurbishment (AR&R) bereits bei hochprei-sigen Investitionsgütern eingesetzt wird, ist die Anwendung in anderen Teilen des Maschinen- und Anlagenbaus noch mit Fragen verbunden, die im Rahmen dieses Beitrages expliziert werden. Hierzu werden Entscheidungskriterien für den Einsatz von AR&R entwickelt, die sowohl wirtschaftliche als auch technische Bauteilmerkmale berücksichtigt.

Projekte

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence