Publikation

Von visuellen Daten zu inkrementellen Wegbeschreibungen im dreidimensionalen Umgebungen: Das Modell eines kognitiven Agenten

Wolfgang Maaß

Infix 1996.

Abstrakt

Die hier vorgestellte Arbeit hat zum Ziel, am Beispiel inkrementeller Wegbeschreibungen zu untersuchen, wie zeitlich-räumliche Beschränkungen zwischen einem Sprecher und einer räumlichen Umgebung das sprachliche Verhalten bezüglich Raumbeschreibungen beinflusst. Inkrementelle Wegbeschreibungen sind aufgrund der Eigenbewegung des Sprechers an die Beschränkungen und Eigenschaften der Umgebung und davon abgeleiteten Ressourcenbeschränkungen anzupassen. Zentrales Thema dieser Arbeit ist es, jene Komponenten zu formalisieren und zu integrieren, die notwendig sind, um in einer gegebenen Situation inkrementelle Wegbeschreibungen zu generieren. Ausgehend von der Annahme, dass der Sprecher und der Rezipient über die Umgebung keinerlei räumliche Vorstellung besitzen, werden im Kontext inkrementeller Wegbeschreibungen folgende Kernpunkte behandelt:(1) Zeitabhängige Generierung inkrementeller Wegbeschreibungen; (2) Auswahl visuell salienter Objekte in simulierten 3D-Umgebungen; (3) Inkrementelle heuristische Suche von Pfaden in topographischen Netzen; (4) Etablierung geeigneter räumlicher Referenzsysteme; (5) Etablierung einer minimalen Anzahl räumlicher Relationen; (6) Schemabasierte Ableitung pfadgeleiteter Intentionen; (8) Situationsadaptive Auswahl sprachlicher Inhaltsstrukturen; (9) Schemabasierte Auswahl räumlicher Präpositionen und Adverbien

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