Forschungsprojekt

OMAHA-2 - OMAHA - Overall Management Architecture for Health Analysis

Im Rahmen des Verbundprojektes OMAHA wird ein ganzheitlicher Ansatz in Bezug auf das Thema Systemzustandsüberwachung und -kontrolle und deren Einbindung in eine integrierte Flugzeuggesamtarchitektur verfolgt. Diese integrierte Flugzeuggesamtarchitektur umfasst sowohl das Flugzeug als auch die Prozessumgebung, in welcher das Flugzeug insgesamt als Teil einer Flugzeugflotte betrieben wird. Das DFKI hat, gemeinsam mit den Partnern Airbus und Lufthansa Systems, das Ziel, die Diagnose für Fehlerfälle im Flugzeug zu verbessern. Derzeit werden in der Luftfahrt die Methoden der regelbasierten und der modellbasierten Diagnose eingesetzt. Das DFKI untersucht zusammen mit Airbus und Lufthansa Systems ergänzend zu diesen bestehenden Diagnoseverfahren die fallbasierte Diagnose, d.h. die Anwendung von fallbasiertem Schließen (engl. Case-Based Reasoning (CBR)) auf die Diagnoseproblematik. Durch die Verarbeitung von Probleminformationen in Form von Fehlermeldungen, Betriebsdaten, Bordbucheinträgen sowie durch Nutzung verfügbaren fallspezifischen Wissens wird dabei eine systemübergreifende Diagnose im Sinne des Integrated Systems Health Management (ISHM) ermöglicht. Das Entscheidungsunterstützungssystem für Diagnose und Wartung wird aufgrund der Verschiedenartigkeit der jeweiligen Flugzeuge, der Vielzahl an zugehörigen Prozessen für Betrieb und Wartung der jeweiligen Betreiber sowie vieler weiterer komplexer Randbedingungen aus den Themenbereichen Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit als Multi-Agenten-System realisiert, das verschiedene CBR-Systeme beinhaltet.

OMAHA wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Kontakt

Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus-Dieter Althoff
Projektleitung: Prof. Dr. Klaus-Dieter Althoff

Weitere Dokumente

Beteiligte Forschungsbereiche

Publikationen

  • 2017
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  • 2015
  • 2014