Forrester-Analyst bezeichnet neue DFKI-Technologie als "The Next Big Thing"

Einen „neuen Meilenstein des Prozessmanagements“ nennt Forrester Senior Analyst Clay Richardson die am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz entwickelte Technologie zur flexiblen Assistenz von Arbeitsprozessen in Echtzeit und zur dynamischen Empfehlung von Geschäftsprozessschritten. In seiner Keynote auf der diesjährigen Konferenz für Business Process Management (BPM 2010) in New Jersey, USA, hob er das DFKI und seine zukunftsweisenden Arbeiten rund um die Empfehlung von Arbeitsabläufen hervor und zeigte sich begeistert vom Konzept und dem Demonstrator, den das DFKI zusammen mit der Technischen Universität Wien auf dem Event gezeigt hat.

In einem vom Analystenhaus Forrester veröffentlichen Blog-Beitrag zum Thema „The Next Big Thing In BPM: Real-Time Process Guidance“ ("Das nächste große Ding im Geschäftsprozessmanagement: Echtzeit-Prozess-Führung") skizziert Richardson eine neue "Killer"-Applikation, die dem Anwender bei der Durchführung seiner Prozesse assistiert und das Wissen hierzu aus dessen sozialen Netzwerken bezieht. Dabei verweist er explizit auf die „hochinnovative“ Technologie des DFKI, die "den Nagel auf den Kopf trifft“. Laut Richards ist die DFKI-Software die "erste greifbare – und gut durchdachte – Anwendung“ auf diesem Gebiet weltweit.


Das System COPA (Collaborative Process Assistant) ist eine DFKI-Weiterentwicklung aus dem Europäischen Forschungs- und Entwicklungsprojekt COMMIUS (COMMunity-based Interoperability Utility for SMEs). Es unterstützt den Nutzer aktiv bei seiner Arbeit mit flexiblen Geschäftsprozessen. DFKI-Projektleiter Thomas Burkhart erläutert: „COPA analysiert den Benutzer bei seiner täglichen Arbeit und ermittelt typische Vorgehensweisen zur Bearbeitung eines Geschäftsprozesses. Dieses Wissen steht COPA dann für die Assistenz des Mitarbeiters und – falls gewünscht auch des gesamten Teams – zur Verfügung. So kann das System Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise in Geschäftsprozessen machen.“ COPA ist primär für auf E-Mails basierende Geschäftsvorfälle konzipiert und implementiert worden. „Eine Übertragung auf andere Arten von Geschäftsvorfällen ist aber einfach und schnell möglich“, ergänzt Burkhart. 


Dr. Dirk Werth, Vice President Innovation & Research Consulting (IRC) und Leiter Business Integration Technologies, sieht vielfältige Anwendungsfälle für die neue Technologie: „Wir haben mit unserem System COPA nun einen ersten Schritt zu einer neuen Generation von Software getan. Gerade die Verbindung von Geschäftsprozessmanagement und sozialen Netzwerken eröffnet völlig neue Anwendungsszenarien. Wissen und Können in Geschäftsprozessen kann viel einfacher, schneller und kostengünstiger gemeinsam genutzt und übertragen werden. In Zukunft werden Anwendungssysteme den Nutzer nicht mehr in seinen Möglichkeiten einengen und ihm ein festes Vorgehen aufzwingen, vielmehr werden sie ihn bei seiner Arbeit begleitend unterstützen und ihm kontinuierlich neue und bessere Lösungswege vorschlagen.“ Als nächste Schritte sieht Werth die Anpassung des COPA-Systems auf die speziellen Geschäftsprozesse in unterschiedlichen Branchen. 


Mit seinen Aussagen unterstreicht Clay Richardson die Bedeutung des DFKI als führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung für innovative Softwaresysteme. Die DFKI GmbH mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen und einem Projektbüro in Berlin setzt laufend neue Maßstäbe für Forschung und Technik und zählt in der internationalen Wissenschaftswelt zu den weltweit wichtigsten „Centers of Excellence“, dem es gelingt, Spitzenforschung rasch in praxisrelevante Anwendungslösungen umzusetzen.

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Dr. Dirk Werth
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