John Deere ist neuer Gesellschafter des DFKI

Deutschlands größter Landtechnikhersteller, John Deere, ist ab sofort neuer Industriegesellschafter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI). Anlässlich der offiziellen Einweihung des europäischen Technologie- und Innovationszentrums (ETIC) von John Deere in Kaiserslautern wurde dieser weitere Schritt in den langjährigen und fruchtbaren Beziehungen der beiden Unternehmen verkündet.

Eine langfristige Kooperation mit dem DFKI ist für uns ein wesentlicher Baustein im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien für die Entwicklung von intelligenten Systemen in der Landtechnik“, sagte Professor Dr. Klaus Höhn, Vice President, Advanced Technology & Engineering bei John Deere, während der feierlichen Eröffnung des ETIC im PRE-Park Kaiserslautern am Donnerstag.

"Ressourcenschonung durch intelligente Software- und Sensorsysteme ist einer der Megatrends, die wir am DFKI im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung intensiv vorantreiben“, so Professor Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI. „Mit John Deere konnten wir den besten Partner finden, um unsere Forschungsergebnisse zu diesem aktuellen Thema in die kommerzielle Praxis der Agrarwirtschaft als einer wichtigen Zielbranche umzusetzen. Wir sind stolz darauf, dass sich aufgrund unserer Spitzenforschung und Innovationserfolge mit John Deere jetzt ein weiterer Weltmarktführer entschieden hat, dem Kreis der Gesellschafter der DFKI GmbH beizutreten.“

Die Kooperationspartner werden zukünftig neue Technologien für eine wissenszentrierte Landwirtschaft entwickeln. Professor Dr. Andreas Dengel, Wissenschaftlicher Direktor und Mitglied der Unternehmensleitung am DFKI, zum Ausbau der Zusammenarbeit mit John Deere: „Die hochmoderne Landmaschinentechnik von John Deere und die intelligenten Wissenstechnologien des DFKI sind eine großartige Basis, um standortbezogene Dienste für ein verteiltes Wissensmanagement aller beteiligten Kräfte im Agrarbereich zu entwickeln und so die Wertschöpfungskette in der Landwirtschaft zu optimieren. Die Forscher des DFKI und die Entwickler von John Deere arbeiten zukünftig Hand in Hand am Standort Kaiserslautern zusammen.“

Gemeinsam mit weiteren Partnern kooperieren John Deere und das DFKI bereits erfolgreich im Forschungsprojekt iGreen, das im Rahmen des Forschungsprogramms "IKT 2020 - Forschung für Innovation" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bis Ende 2012 mit über 14 Millionen Euro gefördert wird.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) mit Sitz in Kaiserslautern, Saarbrücken und Bremen sowie dem Projektbüro in Berlin hat sich seit der Gründung 1988 zum weltweit größten Forschungszentrum auf diesem Gebiet entwickelt. Mit einem Finanzierungsvolumen von 29,6 Mio. Euro für das Jahr 2009 wurde das bisherige Rekordergebnis des Vorjahres nochmals übertroffen. DFKI-Projekte adressieren das gesamte Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen. Aktuell forschen mehr als 390 Mitarbeiter und über 360 Studenten aus 53 Nationen an innovativen Software-Lösungen mit den inhaltlichen Schwerpunkten Wissensmanagement, Multiagententechnologie, Simulierte Realität, Sprachtechnologie, Intelligente Benutzerschnittstellen, Bildverstehen, Mustererkennung, Robotik, Sichere Kognitive Systeme, Erweiterte Realität und Wirtschaftsinformatik.

Kontakt:
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Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Telefon:     0631 20575-5010
E-Mail:       info@dfki.de

DFKI-Pressekontakt Kaiserslautern:
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