Produkte werden intelligent: Professor Lukowicz leitet den neuen Forschungsbereich „Eingebettete Intelligenz“ am DFKI

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) erweitert seine Kompetenzen um den Forschungsbereich „Eingebettete Intelligenz“. Prof. Dr. Paul Lukowicz wird den künftig in Kaiserslautern ansässigen Bereich ab dem 01. Oktober 2011 als Wissenschaftlicher Direktor leiten. Die Forschungsschwerpunkte werden insbesondere auf dem Gebiet der vernetzten Sensor-Aktuatorsysteme und der energieeffizienten Nutzung von Systemen liegen. Drei neue Forschungslinien beschäftigen sich mit „Cyber-physischen Systemen“, „Pervasive Computing“ und „Sozialen Interaktiven Systemen“.




Große Fortschritte in Mikroelektronik, drahtloser Kommunikation und Sensortechnologie ermöglichen bereits heute den allgegenwärtigen Einsatz von intelligenten IT-Systemen und deren Vernetzung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen.  Produkte mit neuen, integrierten Anwendungen und Funktionen können den Menschen bei seinen Tätigkeiten intelligent unterstützen. Prof. Lukowicz gilt als ein international herausragender Wissenschaftler in diesem Bereich. Mit der Einrichtung des neuen Forschungsbereiches unterstreicht das DFKI seine Rolle als führender Ansprechpartner für erstklassige Informatikforschung mit Produktperspektive in Deutschland.

Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI erklärte: „Durch die Gewinnung von Prof. Lukowicz haben wir nun die Chance, zusammen mit unserer SmartFactory und den laufenden Arbeiten zur Ressourcenschonung durch M2M-Kommunikation auf dem Gebiet der cyber-physischen Systeme im Bereich Industrie 4.0 zusammen mit unseren Gesellschaftern eine führende Position einzunehmen. Wir sind stolz, dass sich Kollege Lukowicz, dem gleichzeitig drei Rufe an exzellente Standorte vorlagen, für das Angebot des DFKI entschieden hat“. 

Prof. Dr. Andreas Dengel, Wissenschaftlicher Direktor und Standortsprecher des DFKI in Kaiserslautern: "Prof. Lukowicz und der neue Forschungsbereich ergänzen das Spektrum des DFKI in idealer Weise. Neben den großen Synergieeffekten mit den bestehenden Forschungsgebieten erreichen wir damit eine weitere Leistungssteigerung unseres wichtigsten Innovationsmotors: der Entwicklung von konkreten Anwendungen für Industrie und Wirtschaft."

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Paul Lukowicz studierte Informatik und Physik  am KIT in Karlsruhe. Nach seiner Promotion 1999 war er an der ETH Zürich und der Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall/Tirol tätig. Im April 2006 nahm er einen Ruf an den Lehrstuhl für Eingebettete Systeme an der Universität Passau an.

Derzeit verbringt er einen eingeladenen Forschungsaufenthalt beim Mobilfunkausrüster Qualcomm in San Diego. Lukowicz' Biographie ist international: Geboren in Polen, lebte er von seinem zwölften Lebensjahr an in Nigeria, dort legte er auch sein Abitur an der German School in Lagos ab. Anschließend lebte er für zehn Jahre in Deutschland, sechs Jahre in der Schweiz, zwei Jahre in Österreich und nun wieder in Deutschland.

 

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Herr Christian Heyer
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