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Theater per se
zeigt


"Der Anblick ist entsetzlich,

Und das Geschäft von England kommt zu spät,

Taub sind die Ohren, die Gehör uns sollten

Verleihen, sein Befehl sei ausgeführt,

Und Rosenkranz und Güldenstern sei'n tot.

Wo wird uns Dank zuteil?"

Shakespeares "Hamlet", Akt V, 2. Szene


Die Aufführungstermine

Mo 23.6. - Mi 25.6. - Fr 27.6. - Fr 4.7.

Im Theatersaal der Uni Saarbrücken

Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 5,- DM




Die Gruppe

Dramatis Personae, Regie, Technik
und alle irgendwie Beteiligten sind hier zu finden.

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Die Photos

Akt I

Akt II

Akt III

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Die Presse

Cyber-Gallier (Juli 1997)

Saarbrücker Zeitung

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Das Stück

Das Theaterstück Rosencrantz and Guildenstern Are Dead des Briten Tom Stoppard stammt aus dem Jahre 1966 und nimmt sich der arg gebeutelten Nebencharakteren Rosenkranz und Güldenstern des Shakespeare'schen Dramas Hamlet an.

Die Stimmung ist absurd. Rosenkranz und Güldenstern sind sich selbst überlassen und warten. Warten auf Hamlet. Vielleicht hätte Samuel Beckett den beiden helfen können, doch der ist schon tot, und die beiden sind es bald. Oder nicht? Es steht so geschrieben. In Hamlet.

Doch so leicht sind unsere beiden Helden nicht kleinzukriegen. Sie reden, sie hadern, sie denken (oder so ähnlich), sie spielen, sind traurig, herzlich, durchtrieben... und wenn ihnen einer der Hamlet-Charaktere mal wieder entgegen und auf die Füße tritt, werden sie sogar richtig böse. Hinterher. Doch verraten wir nicht zuviel. Wir halten den beiden die Daumen, wünschen ihnen Glück auf ihrer Reise aus dem Nichts ins Hamlet-Universum und zurück.

Der unbeteiligte Zuschauer darf sich vergnügt, weil unbeteiligt am sinnlosen Streunen der beiden, zurücklehnen. Tom Stoppard legte den zwei Todeskandidaten genügend Wortspielereien und Albernheiten in den Mund, um ihre Verzweiflung amüsant und unverbindlich zu kleiden. Ganz zu schweigen von wertvollen Hamlet-Kostproben und Gerüchten über eine höchst zwielichte und schamhaft miserable Truppe von Amateurspielern, die dann und wann ins Geschehen drängt.

Es liegt an Ihnen: The readyness is all...

Wir warten.

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Der Autor
Tom Stoppard

Tom Stoppard (geboren 1937 in der Czechoslowakei) ist einer der bekanntesten zeitgenössischen Dramatiker in Großbritannien. Rosencrantz and Guildenstern are Dead wurde zu seinem Durchbruch, als es 1966 beim bekannten Edinburgher Fringe Festival erstmalig (von Amateuren) aufgeführt wurde. Im darauffolgenden Jahr, 1967, wurde es dann vom National Theatre in London aufgenommen und mit großem Erfolg dem breiten Publikum offenbart.

Viele Stücke folgten, die sich mit rätselhaften Koinzidenzen, logischen Verwicklungen und Wortspielereien beschäftigten. Vielfach variiert er vorhandene Themen, bringt diverse Ströme zusammen und legt seinen ganz eigenen Humor bei, der Oscar Wilde gefallen und Mr. Spock in Erstaunen versetzt hätte. In seinem Stück Travesties (1974) überschlug er sich fast mit verbalem Feuerwerk. Er verfolgt das historisch bemerkenswerte und dennoch völlig unbedeutende Zusammentreffen von Lenin, James Joyce und Tristan Tsara (Mitbegründer des Dadaismus) in Zürich durch die altersschwachen Augen und Ohren eines Konsularangestellten, der in seinen Rückblenden die absurdesten Szenen heraufphantasiert (wie der Zuschauer erst gegen Schluß bemerkt). Oscar Wildes an sich schon komisches Stück The Importance of being Earnest wird dabei in allen erdenklichen Verkleidungen neu präsentiert und persifliert.

Einige weitere Dramen sind "The Real Inspector Hound" (1968), "Jumpers" (1972), "The Real Thing" (1982), "Hapgood" (1988), "Arcadia" (1993) und "Indian Ink" (1995).

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Einige ausgetretene Pfade in die richtige Richtung:


Rosenkranz und Güldenstern im InterNet

Hamlet und Shakespeare im InterNet

Beckett, Godot und andere im InterNet

Theater per se Homepage

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