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Agenten und Simulierte Realität

Der Forschungsbereich Agenten und Simulierte Realität fokussiert auf das Thema Visual Computing, die akkurate Beschreibung von virtuellen 3D-Welten, auf Theorie und Praxis von Multiagentensystemen in den Bereichen Dynamic Scheduling für Transportwesen und Electronic Commerce.



Agenten

Ein Multiagentensystem besteht aus einer Vielzahl selbständiger Programme (sogenannte Agenten), die durch ihr geschicktes Zusammenspiel eine über die Fähigkeiten des einzelnen Agenten deutlich hinausgehende Leistung erbringen (emerging functionality). Diese Technologie findet Anwendung in der Software-Entwicklung intelligenter Informationssysteme, im Dynamic Scheduling für Logistik, im elektronischen Handel und in animierten Agenten in virtuellen Welten.



Simulierte Realität

Die Möglichkeit, die reale Welt akkurat zu modellieren und zu simulieren und daraus Vorhersagen zu treffen, ist ein entscheidender Faktor für die moderne Industrie. Der Forschungsbereich Agenten und Simulierte Realität benutzt sehr große, hoch detaillierte 3D-Modelle, um interessante Szenarien zu modellieren, wie etwa komplexe Produktionslinien, antike Städte oder biologische Zellen. Semantische Informationen liefern den Kontext, um durch Simulationen Eigenschaften dieser Systeme vorherzusagen, wie etwa Beleuchtung, Akustik oder Verkehr. Hochleistungsimplementierungen auf Multi- und Many-Core-Systemen ermöglichen sowohl hoch realistische Echtzeit-Darstellungen, zum Beispiel mittels Echtzeit-Ray-Tracing, als auch die Echtzeit-Interaktion in immersiven Virtual Reality-Systemen mit selbst komplexesten simulierten Realitäten.



Sichere Systeme - Verifikation & Evaluation

Die Forschungsaktivitäten beschäftigen sich mit Sicherheitseigenschaften von Software-Systemen, insbesondere formale Modellierungstechniken, interaktive Deduktionsmethoden und formales "Management of Change", wie es bei komplexen Entwicklungen auftritt. Ergebnisse aus Förderprojekten (DFG, BMBF, EU) fließen in die Werkzeugentwicklung ein, bilden die Basis für den Technologietransfer (Tranfer Zentrum SISO) und dienen als wissenschaftlicher Hintergrund für die Sicherheitsevaluierung (PITS).