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2nd Trusted AI Day setzt starkes Zeichen für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz in Europa

| IT Security | Agenten und Simulierte Realität | Neuro-mechanistische Modellierung | Saarbrücken | Pressemitteilung

Mit dem 2nd Trusted AI Day hat sich Saarbrücken erneut als zentraler Treffpunkt für den Diskurs rund um vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz positioniert. Am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen, zentrale Herausforderungen und konkrete Lösungsansätze im Bereich Trusted AI zu diskutieren.

Die halbtägige Veranstaltung, organisiert vom Center for European Research in Trusted Artificial Intelligence (CERTAIN), stand ganz im Zeichen des sektorübergreifenden Dialogs zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik. In Keynotes und Podiumsdiskussionen wurden zentrale Fragen der KI-Governance, der Evaluation und Zertifizierung von KI-Systemen sowie der praktischen Umsetzung regulatorischer Anforderungen – insbesondere des europäischen AI Acts – diskutiert.

Ein deutliches Signal ging auch von der politischen Ebene aus. Jürgen Barke, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes, unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung für den Forschungs- und Innovationsstandort:

„Vertrauenswürdige KI ist ein entscheidender Zukunftsfaktor für unseren Forschungsstandort. Der Trusted AI Day zeigt, wie im Saarland Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Partner aus anderen Ländern gemeinsam an verantwortungsvollen KI-Lösungen arbeiten. Dieses Zusammenspiel zielt darauf ab, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, von denen alle profitieren.“

Die Diskussionen machten deutlich, dass vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz weit über technische Fragestellungen hinausgeht. Nachhaltige und gesellschaftlich akzeptierte KI-Systeme entstehen nur im Zusammenspiel von Anwendungspraxis, Regulierung, wissenschaftlicher Exzellenz und ethischer Verantwortung.

Diese Perspektive spiegelt sich auch in den Keynotes der Veranstaltung wider. Antoine Gautier, Co-Founder von QuantPi, einem auf die Funktions- und Sicherheitsanalyse von KI-Anwendungen spezialisierten Start-Up aus dem Saarland, zeigte auf, welche Rolle belastbare Prüf- und Testverfahren für den verantwortungsvollen Einsatz von KI-Systemen in der Praxis spielen. Matthias Heck vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unterstrich die Bedeutung staatlicher Leitplanken für sichere, transparente und nachvollziehbare KI. Eine internationale Dimension brachte Raouf Kerkouche vom französischen Forschungsinstitut Inria ein, der die wachsenden Herausforderungen für Datenschutz und Privatsphäre im Zeitalter großer Sprachmodelle beleuchtete. Zusammengenommen machten die Beiträge deutlich, dass vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz nur durch das enge Zusammenspiel von Regulierung, technischer Qualitätssicherung und internationaler Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt werden kann.

Neben fachlichen Impulsen bot der 2nd Trusted AI Day vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung. In Gesprächen am Rande der Veranstaltung wurden neue Kooperationen angestoßen und bestehende Partnerschaften vertieft. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Rolle von CERTAIN als verbindendes Element zwischen exzellenter Forschung, industrieller Praxis und politischen Rahmenbedingungen.

Mit dem 2nd Trusted AI Day knüpft CERTAIN an den Erfolg der ersten Ausgabe an und setzt den begonnenen Dialog konsequent fort. Die Veranstaltung machte deutlich, dass Saarbrücken und das Saarland eine aktive Rolle bei der Gestaltung vertrauenswürdiger KI in Europa einnehmen – als Ort, an dem Forschung, Wirtschaft und Politik gemeinsam an zukunftsfähigen und verantwortungsvollen KI-Systemen arbeiten.

Weitere Informationen zu CERTAIN und kommenden Aktivitäten unter:

https://www.certain-trust.eu

Contact:

Dr. Joshua Berger

Administration & Organization, CERTAIN