Wissenschaftsminister Clemens Hoch besucht die DFKI-Außenstelle Trier

Trier/ Kaiserslautern – Am 27.07.2022 besuchte der Minister für Wissenschaft und Gesundheit Clemens Hoch die Außenstelle des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) an der Universität Trier.

Ein Gruppenfoto mit dem Gesundheits- und Wissenschaftsminister Clemens Hoch an der DFKI-Außenstelle in Trier

Vor mehr als zwei Jahren wurde die Außenstelle des DFKI in Trier eröffnet. Angegliedert an den Forschungsbereich Smarte Daten & Wissensdienste ist der zentrale Forschungsmittelpunkt an der Schnittstelle zwischen Künstlicher Intelligenz und Wirtschaftsinformatik zu verorten. Konkret werden in den Bereichen Erfahrungsbasierte Lernende Systeme (Experience-Based Learning Systems) und Kognitive Sozialsimulation (Cognitive Social Simulation) geforscht. In diesem Sinne wird die anwendungsorientierte KI-Forschung zwischen dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und der Universität Trier fortdauernd intensiviert. 

„Die DFKI-Außenstelle in Trier ist ein wichtiger Baustein in der rheinland-pfälzischen KI-Kompetenzlandkarte und Wissenschaftslandschaft.“

„Das DFKI steht für den erfolgreichen Transfer von KI zum Wohle des Menschen und zum Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft. KI-Technologien besitzen das Potential, wichtige Lösungsbeiträge für die drängendsten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit zu liefern und in nahezu allen Bereichen des Lebens Mehrwerte und Fortschritt zu ermöglichen. Es ist gut zu sehen, dass das Land mit dem DFKI und der Universität Trier zwei gut aufgestellte Akteure hat, die durch ihre Zusammenarbeit zum Aufbau neuer Kompetenzen beitragen. Eine solche Zusammenarbeit stellt immer eine Win-Win-Situation dar, vor allem auch beim Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis. Die DFKI-Außenstelle in Trier ist ein wichtiger Baustein in der rheinland-pfälzischen KI-Kompetenzlandkarte und Wissenschaftslandschaft“, so Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

„Ich freue mich über den Besuch des Wissenschaftsministers Clemens Hoch und darauf, ihn hier in unserer Außenstelle an der Uni Trier zu begrüßen. Im IOT-Labor konnten wir ihm anhand einer Fabriksimulation neuartige Ansätze für intelligente Produktionsprozesse veranschaulichen und zeigen, wie wichtig es ist, Künstliche Intelligenz zur Überwachung und zur flexiblen Steuerung in Produktionsanlagen einzusetzen. Mit dem Demonstrator des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Leuchtturmprojektes SPELL konnten wir das Potential demonstrieren mit Hilfe von KI kritische Entscheidungen in öffentlichen Leitstellen in Krisensituationen besser und schneller treffen zu können“, so Prof. Dr. Ralph Bergmann, Leiter der Forschungsgruppe Erfahrungsbasierte Lernende Systeme (Experience-Based Learning Systems).

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Ingo Timm arbeiten im Bereich der Kognitiven Sozialsimulation (Cognitive Social Simulation) und präsentierten das Dashboard zur Pandemie-Simulation AScore und dessen Nachfolgeprojekt AKRIMA. Das Pandemie-Management-Cockpit AScore ist ein Dashboard, um Entscheiderinnen und Entscheidern beim Krisenmanagement auf lokaler Ebene zu unterstützen. Im Hintergrund ist zusätzlich eine Simulation implementiert, mit welcher Prognosen für bestimmten Szenarien in der Zukunft erstellt werden können. 

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Contact:

Prof. Dr. Ralph Bergmann

Leiter des Themenfelds Erfahrungsbasierte Lernende Systeme, DFKI

Prof. Dr.-Ing. Ingo Timm

Leiter des Themenfelds Kognitive Sozialsimulation, DFKI

Press contact:

Christian Heyer

Leiter Unternehmenskommunikation, DFKI Kaiserslautern

AScore – Pandemie-Management-Cockpit
AScore – Pandemie-Management-Cockpit
Clemens Hoch zu Besuch im IOT-Labor – Demonstration Fabriksimulation
Clemens Hoch zu Besuch im IOT-Labor – Demonstration Fabriksimulation

German Research Center for Artificial Intelligence
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz