Publication

IT-Security für verteilte Steuerungen in smarten Produktionsumgebungen

Fabian Quint, Matthias Loskyll, Detlef Zühlke

2. VDI-Fachtagung Industrie 4.0 2015 VDI Verlag Düsseldorf 1/2015.

Abstract

Die Kernparadigmen von Industrie 4.0 beschreiben den Übergang von monolithischen, hierarchischen hin zu modularen und verteilten Systemen. Die dadurch entstehenden dezentralen Steuerungen bilden ein Netzwerk aus Cyber-Physischen Systemen (CPS), die durch ihre lokale Intelligenz und einheitliche Schnittstellenspezifikation eine erheblich größere Flexibilität gegenüber klassischen, zentralen Steuerungen bieten. Da diese Dezentralisierung auch mehr Kommunikation – auch über weite Grenzen hinweg – zwischen den CPS-Knoten benötigt, steigt gleichermaßen der Bedarf an geeigneten Sicherheitskonzepten, die die gewonnene Flexibilität nicht einschränken. Wie bei der dazu nötigen Offenheit der Systeme die IT-Sicherheit unter den Randbedingungen der industriellen Produktion gewährleistet werden kann, ist damit eine der Kernfragen, die beantwortet werden müssen, um Industrie 4.0 umsetzbar zu machen. Innerhalb des ZIM-geförderten Projekts „Security for Smart Production“ wird dieser Weg in Form einer Methodik abgebildet, die die Verbindung zwischen Angriffsszenarien und verfügbaren Schutzmechanismen bildet. Das Resultat stellt ein technologieübergreifendes Sicherheitskonzept für webbasierte, verteilte Steuerungssysteme und RFID-basierte Produktbeschreibungen und dessen Umsetzung anhand einer industrienahen Produktionsanlage des DFKI dar.

German Research Center for Artificial Intelligence
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz