

Die Veranstaltung wurde eröffnet mit Grußworten von Rita Schwarzelühr‑Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium, BMUKN) und Dr. Constanze Haug (Geschäftsführerin der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH). Sie unterstrichen, dass KI einen echten Hebel darstellt, um Ressourceneffizienz zu steigern und eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Mittelstand zu fördern. Der Green-AI Hub Mittelstand wurde dabei als zentrale Brücke zwischen mittelständischen Unternehmen, Forschung und Nachhaltigkeitspolitik benannt.
Auch Prof. Dr. Oliver Thomas, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs Smart Enterprise Engineering und Sprecher des Green-AI Hub Mittelstand, hob in seinem Beitrag die Bedeutung anwendungsnaher KI-Lösungen hervor: Mit ihnen können KMU nachhaltige Wertschöpfung konkret und messbar umsetzen.
Mehrere Vorträge und Praxisberichte machten deutlich, dass KI keineswegs Zukunftsmusik ist, sondern bereits heute greifbare Vorteile liefert:
Diese Beispiele zeigen: KI im Mittelstand wirkt nicht abstrakt — sie entfaltet messbare Effekte in Sachen Umwelt, Effizienz und Wirtschaftlichkeit.
Im Rahmen des Green-AI Hub Mittelstand wurden seit 2023 zahlreiche Pilotprojekte mit KMU begleitet. Die Auswertungen zeigen, dass KI-Anwendungen in Produktion und Dienstleistung nicht nur wirtschaftliche, sondern auch ökologische Verbesserungen bewirken können.
In dem veröffentlichten Hintergrundpapier werden methodische Vorgehensweisen, Einsparpotenziale und Erfolgsfaktoren dokumentiert. Damit bietet der Hub anderen Unternehmen eine fundierte Orientierung, wie KI nachhaltig eingesetzt werden kann.
Das Forum, das Hintergrundpapier und die Pilotprojekte liefern nicht nur technische Belege — sondern auch praxisnahe Leitlinien und Erfahrungswerte für KMU, die KI nachhaltig implementieren wollen. Das Green-AI Hub Forum 2025 hat gezeigt: KI und Nachhaltigkeit sind keine Gegensätze — im Gegenteil: Mit klugem Einsatz, unterstützender Politik und praxisnahen Leitlinien kann KI im Mittelstand einen wichtigen Beitrag leisten, um Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz zu verbinden. Die Erfahrungen aus den Pilotprojekten belegen: KI wirkt – real, messbar und skalierbar.
DFKI Osnabrück
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Communications & Media, DFKI Oldenburg