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Projekt

5G-CANKRIN

5G-Campusnetze für kritische Infrastrukturen

  • Laufzeit:

Da Pumpen oft Bestandteil kritischer Infrastruktur sind, gilt es deren Ausfallzeiten zu minimieren. Aus diesem Grund werden Methoden des Additive Sensing und Predictive Maintenance verwendet, um Wartungsintervalle zu optimieren und unerwartete Ausfälle zu verhindern. Hierbei dienen Cloud- und Edge-Computing sowie künstliche Intelligenz bzw. maschinelles Lernen (KI/ML) als Schlüsseltechnologien, bedürfen aber weiterer Forschung. Um die benötigten Sensoren nachträglich in bestehende Produktionsanlagen, sogenannte „Brownfield“-Anlagen zu integrieren, werden vorzugsweise Funktechnologien eingesetzt, um Kosten für die nachträgliche Verkabelung zu sparen. Hierbei hat Mobilfunk Vorteile im Vergleich zu anderen Funktechnologien, da verschiedene Profile (URLLC, MMTC und eMBB) genutzt werden können und somit ein breites Feld von Anwendungsfällen abgedeckt werden kann. Aus diesem Grund tragen 5G und zukünftig 6G Schlüsselrollen in Kommunikations- und Sensornetzen digitalisierter Industrieanlagen. Da Industrie und produzierendes Gewerbe dem zurzeit schnell steigenden internationalen Konkurrenzdruck nur durch stetige Innovationen bei gleichzeitigen Effizienzsteigerungen wirkungsvoll begegnen können, werden im Zuge des Projektes 5G-CANKRIN Möglichkeiten sowohl zur Verfügbarkeits- als auch Effizienzsteigerung untersucht. Des Weiteren bietet die erhöhte Relevanz durch die Nutzung von Funktechnologien in Industrieanlagen eine erhöhte Angriffsfläche im Bereich Cyber-Kriminalität. Die Nutzung von Campusnetzen bringt hier ebenfalls Vorteile im Bereich Cybersecurity. Die verbleibenden, sehr spezifischen Angriffsvektoren werden im Zuge des Projektes 5G-CANKRIN analysiert.

Partner

  • Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH
  • comlet Verteilte Systeme GmbH

Fördergeber

BMVI - Bundesministerium für Digitales und Verkehr

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BMVI - Bundesministerium für Digitales und Verkehr