Projekt

Dropship

ESA Dropship StarTiger

ESA Dropship StarTiger

  • Laufzeit:
  • Anwendungsfelder
    Sonstige

Das Projekt DropShip ist ein ESA-Projekt im Rahmen der StarTiger-Iniitaitve. StarTiger ist eine neue Forschungs- und Entwicklungsinitiative der ESA, die auf eine drastische Reduzierung der Durchlaufzeit für die wichtigsten technologischen Entwicklungen abzielt. In den Projekten im Rahmen der StarTiger Initiative sollen die administrativen Aufgaben reduziert und ein möglichst großer Fokus auf technische Arbeiten gelegt werden. Die Aufteilung der bearbeitenden Teams in verschiedene Standorte, teils über ganz Europa, soll hier explizit aufgebrochen werden.

Das Projekt Dropship ist ein von EADS Astrium (Airbus DS) in Bremen geführtes Projekt, in dem das DFKI als Unterauftragnehmer beteiligt ist. Neben dem DFKI sind auch jeweils ein Kollege von EADS Astrium France (IIAI), spin.works aus Portugal und der TU Poznan in Polen beteiligt. Alle Projektmitarbeiter sind am Standort Astrium in Bremen kolokiert.

In dem Projekt soll eine terrestrische Landedemonstration durchgeführt werden, die die Ideen des Skycranes aufgreift, der von der NASA bereits erfolgreich eingesetzt wurde, um einen Rover auf der Marsoberfläche abzusetzen. Dazu wird ein Multicopter (entwickelt durch die TU Poznan) als Flugplattform genutzt, auf dem autonome Lageregelung und Flugkontrolle (Astrium France) implementiert wird. Eine optische und Intertialnavigation (entwickelt von spin.works) sorgt für die Hinderniserkennung und -vermeidung (HDA
Hazard Detection and Avoidance).

Das DFKI beteiligt sich durch das mechatronische Design der notwendigen Absetzmechanismen und des Rover-Mockups. Der Ablassmechanismus besteht im Wesentlichen aus einer elektomechanisch gebremsten Seilwinde. Der Fokus des Projektes liegt auf dem Absetzvorgang an sich, so dass der Rover ein Sensorträger ist, der im Rahmen dieses Projektes nach dem Absetzvorgang nicht aktiv fahren muss. Ein Release-Mechanismus trennt den Rover nach erfolgreichem absetzen von der Flugplattform.

Alle Ergebnisse und Umsetzungen werden einer Analyse der Repräsentativität unterzogen. Es ist klar, dass Zugeständnisse an die irdischen Bedingungen gemacht werden müssen, es soll aber dennoch in wichtigen Bereichen ein repräsentatives Szenario erreicht werden.

Partner

Astrium (Airbus Defence and Space), spin.works, TU Poznan

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Ansprechpartner

Keyfacts

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence