Projekt

ErgoBest

Erhebung ergonomischer Best Practices in industriellen Arbeitsprozessen mittels Internet-of-Things und Mixed Reality

  • Laufzeit:

MOTIVATION Ergonomische Fehlhaltungen tragen zu einem erhöhten Krankenstand und einem gesundheitsbedingten frühen Ausscheiden aus der Arbeitswelt bei. Häufig scheitern Lösungsansätze in der Realität an einschränkenden Charakteristika von Arbeitsplätzen oder physischen Unterschieden zwischen Beschäftigten. Somit sind Standardvorgehen nicht für alle Mitarbeitenden praktikabel und erfordern individuellere Ansätze.

ZIELE UND VORGEHEN Das Projekt ErgoBest entwickelt ein intelligentes Assistenzsystem, welches Prozessinformationen und Echtzeitdaten aus einem Sensornetzwerk kombiniert. Das Sensornetzwerk besteht aus Smart Wearables sowie aus in die Arbeitsplätze integrierter Sensorik. Auf dieser Basis erkennt das System ergonomisch kritische Situationen für Beschäftigte in physisch anspruchsvollen Berufen und optimiert sie durch ein unmittelbares Feedback mit Mixed-Reality-Brillen, die Tipps z. B. zum richtigen Heben von Gegenständen geben. Darauf aufbauend werden, unterstützt durch KI-basierte Algorithmen, Best Practices zur intelligenten Entlastung von Beschäftigten erhoben. Die Entwicklung einer solchen vernetzten Infrastruktur von Sensoren erfolgt durch ein kompetenzübergreifendes Konsortium aus Forschung und Industrie.

INNOVATIONEN UND PERSPEKTIVEN Die konsequente Einbindung von Sensorik erlaubt es, Arbeitsprozesse störungsfrei und lückenlos zu erheben. Dadurch können ergonomisch günstige Prozessmodelle für verschiedene Beschäftigtengruppen abgeleitet werden. Nutzende erhalten via Mixed Reality Rückmeldung.

Partner

  • MONDATA GmbH, Saarbrücken
  • Universität Kassel
  • UNIKIMS GmbH, Kassel
  • mfcit . Manufaktur für clevere IT GmbH, Baunatal

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Ansprechpartner
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Andreas Emrich

Keyfacts

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence