Projekt

Flosspols

Free/Libre/Open Source Software: Policy Support

Free/Libre/Open Source Software: Policy Support

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In den letzten Jahren hat sich Open Source1 Software zu einer neuen Form gemeinschaftlicher Zusammenarbeit entwickelt. Bezüglich ihres Ursprung als Zusammenarbeit zwischen individuellen Non-Professionals ist sie enorm erfolgreich sowohl im Hinblick auf ihre kommerzielle als auch auf ihre technische Stärke, aber auch als Organisationsmodell: Open Source Software ist wohl eines der besten existierenden Beispiele für anpassungsfähige sich selbst organisierende, miteinander vernetzte Organisationen. Tatsächlich hat dieser Erfolg genügt damit Open Source als nützliche Alternative zu E-Government-Anwendungen betrachtet wird insbesondere innerhalb des Strategischen Ziels des IST Arbeitsprogrammes. Dennoch bleiben einige Lücken in unserem Verständnis des Funktionierens und des Zwecks der Open Source Software. Das FLOSS Projekt (unterstützt durch IST/FP5) führte zur einzigen und umfangreichsten Wissensbasis über die weltweiten Nutzung und Entwicklung von Open Source. Die vorgeschlagene Unterstützungsarbeit baut auf dem FLOSS Projekt auf, um wichtige Lücken im Verständnis von Open Source zu schließen, somit werden die Ziele des Arbeitsprogramms unterstützt und die Führungsposition der EU auf diesem Gebiet erhalten.

FLOSS-POLS wird in 3 besonderen Bereichen arbeiten :

  1. Regierungspolitik in Richtung Open Source; Geschlechtsfragen in Open Source; und die Effizienz von Open Source als ein System gemeinschaftlicher Problemlösung. Alle Gebiete konzentrieren darauf den Einfluß der Politk und der Versorgung mit politischen Empfehlungen zu untersuchen. Das erste Themengebiet enthält drei Studien, die auf Befragungen basieren: Interoperabilität; Nutzerbedürfnissen im Open Source E-Government; und Open Source als die Umgebung zur Entwicklung von Fähigkeiten, die besonders wichtig für KMU sind.
  2. Gebiet 2 beinhaltet die weltweit erste vergleichende Geschlechterstudie zu Open Source - wo Frauen ungeheuer unterrepräsentiert sind - basierend auf einer ethnografischen Untersuchung wird sie in konkretem Empfehlungen für die Politik enden.
  3. Im dritten Bereich wird Open Source durch Simulationsmodellen zusammenarbeitender (Informationen teilenden) und eigennützinger (informationen verkaufenden) Agenten als produktive vernetzte Organisation untersucht. Insgesamt liegt eine starke Betonung auf Feedback an und von der Gemeinschaft der Nutzer (Regierungen, Verwaltungen), durch einen Reihe an Themenworkshops sowie der Unterstützung der Hauptkonferenz zu Open Standards und Open Source im E-Government.

Partner

University of Maastricht - MERIT (coordinator);

University of Cambridge - Department of Social Anthropology;

DFKI GmbH;

Eurocities - Telecities

Projekt teilen auf:

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence