Projekt

ATHENA

Advandced technologies for interoperability of heterogenous enterprise networks and their applications

Advandced technologies for interoperability of heterogenous enterprise networks and their applications

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Die zunehmende Zusammenarbeit zwischen Unternehmen während des gesamten Life-Cycle ist eine globale Tendenz. Unternehmen bilden Netzwerke und entwickeln sich so zu "vernetzten Organisationen". Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die bestehenden Unternehmenssysteme und -anwendungen interoperabel sein, damit ein nahtloser Ablauf der Geschäftsprozesse, über die organisatorischen Grenzen des Unternehmens hinaus, erreicht werden kann. Zur Zeit sehen sich Unternehmen mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert, die auf den Mangel an Interoperabilität zurückgeführt werden können. Interoperabilität wird dabei definiert als "die Fähigkeit zweier oder mehrerer Systeme oder Bestandteile, Informationen auszutauschen und die Informationen zu verwenden, die zuvor ausgetauscht worden sind", um diese danach in allen Bereichen eines Unternehmens nutzen zu können (einschließlich IKT-Systeme, Fachwissen, Geschäftsführung und Kommunikation). Notwendigerweise wird dieses Problem mit einer holistischen Perspektive, einer multidisziplinären Annäherung und der Zusammenbringung der besten Teams, Industriefachwissen und Lieferanten angegangen. ATHENA beabsichtigt die umfassendste und systematischste europäische Forschungsinitiative für IT zu sein, mit dem Ziel die Grenzen der Interoperabilität zu brechen, den Austausch von Forschungsergebnissen innerhalb von Industriesektoren zu motivieren und eine neue netzwerkorientierte Geschäftskultur zu fördern. Aufbauend auf der visionären Aussage "By 2010, enterprises will be able to seamlessly interoperate with others", zielt ATHENA darauf ab, Interoperabilität durch die Bereitstellung von Referenzarchitekturen, Methoden und Infrastrukturkomponenten zu ermöglichen. In ATHENA werden Forschung und Entwicklung synergetisch in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft durchgeführt: Forschung wird eng durch die Geschäftsanforderungen bestimmt, die durch einen breiten Bereich von Industriesektoren definiert sind und die in Präsentationen und Trainings integriert und verarbeitet werden. ATHENA wird als Lieferant für technische Erfindungen zur Unterstützung der Interoperabilität dienen. Es wird auch zu Prototypen führen, technischen Spezifikationen, Richtlinien erstellen und beste Praxiserfahrungen sammeln, die einen gemeinsamen europäischen Wissenspool bilden werden.

Partner

AIDIMA (ES), TROUX (NO), DFKI (DE), EADS-CCR (FR), ESI (ES), FORMULA (IT), FHG IPK (DE), IBM (GB), IC-FOCUS (GB), INSEAD, INTRACOM (GR), ITREC (FR), LEKS (IT), SAP AG (DE), SIEMENS (DE), SINTEF (NO), TXT (IT), University Bordeaux I (FR) UNINOVA (PT), IWI-HSG

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Ansprechpartner
Prof. Dr.-Ing. Philipp Slusallek
Prof. Dr.-Ing. Philipp Slusallek

Publikationen zum Projekt

Christian Hahn, Klaus Fischer

In: International Journal on Autonomous Agents and Multi-Agent Systems (JAAMAS) 18 2 Seiten 239-266 Springer Netherlands 4/2009.

Zur Publikation
Christian Hahn, Ingo Zinnikus

In: Zohra Bellahsene, Carson Woo, Ela Hunt, Xavier Franch, Remi Coletta (Hrsg.). Proceedings of the Forum at the CAiSE'08 Conference. Forum at the CAiSE Conference (CAiSE) June 18-20 Montpellier France Seiten 37-40 CEUR Workshop Proceedings 344 CEUR-WS.org 2008.

Zur Publikation
Dominik Vanderhaeghen, Dirk Werth, Timo Kahl, Peter Loos

In: Guy Doumeingts, Jörg Müller, Gerard Morel, Bruno Vallespir (Hrsg.). Enterprise Interoperability. Seiten 189-198 ISBN 978-1-84628-713-8 Springer London 2007.

Zur Publikation

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence