Projekt

CLASSiks

Crosslingual Information and Knowledge Management Systems

Crosslingual Information and Knowledge Management Systems

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CLASS (Collaboration in LAnguage and Speech Science and technology) ist eine Accompanying Measure der Europäischen Kommission im Rahmen des FP5. Dieses Projekt koordiniert Cluster von RTD-Projekten, die seit 1999 im Bereich HLT (Human Language Technologies) des IST-Programms (Information Society Technologies) gefördert werden und unterstützt die Koordinierung zwischen den Clustern.

Im CLASS-Projekt gibt es drei Cluster zu folgenden Themen: natürliche und multimodale Interaktivität, translinguales Wissensmanagement und intelligente und interaktive Informationsaufbereitung. Innerhalb jedes Clusters liegen die CLASS-Schwerpunkte bei der Qualitätsverbesserung durch Vereinbarung von gemeinsamen Standards, bei der Spezifikation von einer Referenzplattform bzw. -architektur, sowie bei der Untersuchung aktueller Technologien und der Bereitstellung von Ressourcen, und bei der Erörterung der besten Entwicklungsmethoden in der Praxis. Clusterübergreifend zielt CLASS auf die Auswertung der Systeme und der Bestandteile einschließlich der relevanten Fragen um Ressourcen, sowie auf die Wirkung und Aufnahme in der Praxis und auf eine stark verbesserte Wahrnehmung der Forschung zu den Cluster-Thematiken.

CLASSiks Das Sprachtechnologielabor am DFKI ist verantwortlich für das Cluster CLASSiks (Crosslingual Information and Knowledge Management Systems/Translinguales Informations- und Wissensmanagement).

Das Informations- und Wissensmanagement ist eins der schnell wachsenden Anwendungsgebiete der menschlichen Sprachtechnologie. Informationsmanagement befasst sich mit den großen Mengen von Daten, mit denen moderne Unternehmen zurecht kommen müssen. Daten werden ständig gesammelt, produziert und wiederverwendet. Weiterhin müssen diese Datenmengen gepflegt werden, um die Arbeitsweise der Unternehmen zu sichern und zu verbessern. Der größte Anteil der Informationen, die als relevant für das unternehmerische Informationsmanagement angesehen werden, sind in Textdokumenten hinterlegt. Die Anwender des Informationsmanagement im unternehmerischen Umfeld stimmen darin überein, dass die Leistungsfähigkeit und die Wirksamkeit ihrer Arbeit von verbesserten Methoden für die Bearbeitung der Inhalten der Informationsbasis abhängen. Das Ziel ist das Management des reellen Informationsgehalts der vorhandenen Daten, das nur automatisiert werden kann, wenn die IT Hilfsmittel liefert, die hoch entwickeltes Wissen über die Struktur der menschlichen Sprachen ausnutzen. Zusätzlich zur Bearbeitung des explizit vorhandenen Wissens beschäftigt sich das Wissensmanagement mit dem Schatz an implizitem Wissen, welches die komplexen Prozesse einer Organisation steuern.

Am DFKI umfassen die Koordinationsaufgaben des Cluster CLASSiks die Spezifikation einer Standardreferenzplattform bzw. -architektur, die, zusammen mit der notwendigen Spezifikation der Schnittstellen und der Aufgaben, als Basis und Referenzsarchitektur für sprachtechnologie-basierte Verbesserungen in der Sprachidentifizierung, der Zusammenfassung, der Kategorisierung, des Retrievals, des Clustering, des Relevance Ranking, der Informationsgewinnung, der Informationsdarstellung und -visualisierung sowie der Wissensgewinnung dienen könnte. Zu den Koordinationsaufgaben gehören auch die Förderung der Verbindung zwischen den beteiligten Projekten und der Informations- und Wissensmanagementgemeinschaft sowie der Verwendung gemeinsamer, bester Vorgehensweisen in der Praxis

  • Spezifikation einer Standardreferenzplattform bzw. -architektur, die, zusammen mit der notwendigen Spezifikation der Schnittstellen und der Aufgaben, als Basis und Referenzarchitektur für sprachtechnologie-basierte Verbesserungen der Sprachidentifikation, der Zusammenfassung, der Kategorisierung, des Retrievals, des Clustering, des Relevance Ranking, der Informationsgewinnung, der Informationsdarstellung und -visualisierung sowie der Wissensgewinnung dienen könnte.
  • Förderung der Verbindung zwischen den beteiligten Projekten und der Informations- und Wissensmanagementgemeinschaft
  • Promotion of best practice.

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Ansprechpartner
Prof. Dr. Hans Uszkoreit

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence