Publikation

Anwendungspotenziale von Additive Repair und Refurbishment für Service-orientierte Geschäftsmodelle

Jonas Brinker, Paul Christoph Gembarski, Simon Hagen, Oliver Thomas

In: Roland Lachmayer , Katharina Rettschlag , Stefan Kaierle (Hrsg.). Konstruktion für die Additive Fertigung 2019. Seiten 43-54 ISBN Online: 978-3-662-61149-4, Print: 978-3-662-61148-7 Springer Vieweg Berlin, Heidelberg 6/2020.

Abstrakt

Die Verfahren der additiven Fertigung haben sich in vielen Branchen zur Herstellung komplexer Bauteilgeometrien, auch über den Prototypenbau hinaus, etabliert und tragen zum Erhalt der Innovationsfähigkeit des Maschinen- und Anlagenbaus bei. Die Geschäftsmodelle des Maschinenbaus wandeln sich jedoch von der klaren Produktorientierung hin zu kundenorientierten Lösungsangeboten, was die Bedeutung des Servicegeschäfts stärkt. Hier bietet die additive Fertigung mehrere Potenziale: Zum einen lassen sich Verfahren wie das selektive Laserstrahlschmelzen oder das Laserauftragsschweißen beispielsweise direkt zur Reparatur verschlissener oder beschädigter Bauteile einsetzen. Zum anderen erlaubt dieses so genannte Additive Repair parallel die Optimierung des Bauteils auf den jeweiligen Einsatzzweck durch Anpassung von Geometrie oder Werkstoffsystem. Dieser Beitrag zeigt auf, welche Veränderungen sich im After-Sales-Geschäft durch den Einsatz von Additive Repair ergeben. Am Beispiel von Geschäftsmodellen im Ersatzteilmanagement werden hierzu die Veränderungen identifiziert und die resultierenden Chancen und Risiken für die beteiligten Unternehmen abgeleitet.

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