Publikation

Eine homogene Implementierungsebene für einen hybriden Wissensrepräsentationsformalismus

Bernhard Herbig

DFKI DFKI Documents (D) 93-20 1993.

Abstrakt

Im Bereich des Constraint Logic Programming gibt es einen Ansatz, Constraint Formalismen explizit über sogenannte 'Constraint Simplification Rules' zu implementieren. Daran anlehnend wird eine formale Grundlage geschaffen, die es erlaubt, Regeln zum Ersetzen und Erweitern von Basismengen zu definieren. Beim Versuch, mit Hilfe solcher Regeln den Inferenzmechanismus terminologischer Sprachen - den Konsistenztest für A-Boxen- zu implementieren, stößt man an die Grenzen des Formalismus. Die klare Formalisierung ermöglicht es aber, den Regelformalismus adäquat zu erweitern. Die Handhabung dieser Erweiterung wird an einer Reihe von ganz verschiedenen Beispielen demonstriert: der Konsistenztest für A-Boxen, logische Programme, lokale Konsistenz, Unifikation, Erfüllbarkeit von Ungleichungen. Ferner wird ein Abarbeitungsmechanismus definiert, dessen Implementation in COMMON LISP im Anhang vorgestellt wird.

D-93-20.pdf (pdf, 4 MB )

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