Publikation

Systemtheorie und Kybernetik als Grundlagen der Modellierung und des Controllings von Komplexität

Christoph Schulz

In: Klaus-Peter Schöneberg (Hrsg.). Komplexitätsmanagement in Unternehmen. Kapitel 4 Seiten 45-64 Springer Gabler 4/2014.

Abstrakt

Die allgemeine Systemtheorie und die Kybernetik haben als Strukturwissenschaften beide dazu beigetragen, den wissenschaftlichen Blick auf die Relationen zwischen Systemen und Systembestandteilen zu richten und dabei von der Art des betrachteten Gegenstands zu abstrahieren. Dadurch konnte fachübergreifendes Wissen über das Verhalten von Systemen bzgl. ihrer Modellierbarkeit, ihrer Vorhersagbarkeit und ihrer Steuerbarkeit gesammelt werden, und der Weg zur modernen Komplexitätstheorie wurde geebnet. Diese umfasst insbesondere verschiedene Arten der Modellierung komplexer Systeme, wie z. B. spieltheoretische Simulationen, nicht-lineare Modelle, Bayes’sche Netzwerke. Die Beherrschbarkeit komplizierter und komplexer Systeme hängt wesentlich von der Qualität solcher Modelle ab, denn das Verhalten der Systeme im Modell bestimmt auch die Wahl der richtigen Intervention in das real zu steuernde System.

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