
Die am DFKI entwickelten Technologien wirken weit über die Raumfahrt hinaus. Sie schaffen auf der Erde greifbaren gesellschaftlichen Mehrwert, beispielsweise durch präzisere Klima- und Umweltbeobachtung oder effektivere Katastrophenprävention.
© THW/Yann WalsdorfAutonome Robotik ermöglicht Einsätze in extremen oder gefährlichen Umgebungen, wie der Tiefsee, in Katastrophengebieten oder im Bergbau, und fördert zugleich innovative Anwendungen in den Bereichen Logistik, Produktion und Landwirtschaft. Adaptive KI-Systeme und Exoskelette eröffnen neue Ansätze in der medizinischen Rehabilitation und in industriellen Arbeitsumgebungen, indem sie Menschen gezielt unterstützen. Virtuelle Trainingsumgebungen mit haptischem Feedback verbessern nicht nur die Vorbereitung auf bemannte Raumfahrtmissionen, sondern könnten auch in der Ausbildung von Rettungskräften oder im industriellen Training Anwendung finden.
Intelligente Technologien verändern damit nicht nur die Art und Weise, wie wir den Weltraum erforschen, sondern auch, wie wir auf der Erde leben und arbeiten. Sie stehen für einen neuen Ansatz in der Raumfahrt – einen, der Nachhaltigkeit, Kooperation und menschliche Verantwortung in den Mittelpunkt stellt. Was heute im Orbit erprobt wird, treibt morgen den Fortschritt auf der Erde voran – und umgekehrt.
Team Communications & Media
communications@dfki.de
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© DFKI, Annemarie PoppDas Robotics Innovation Center in Bremen verfügt über eine hochspezialisierte Forschungs- und Testinfrastruktur, die die praxisnahe Entwicklung und Erprobung von Robotersystemen unter realitätsnahen Bedingungen ermöglicht. Systeme, Module und Steuerungen werden iterativ getestet, um ihre Technologiereife systematisch zu steigern und schrittweise an die Anforderungen planetarer und orbitaler Missionen anzupassen.
Testanlagen:
Feldtests weltweit:
Erprobung unter weltraumanalogen Bedingungen auf der Erde, z.B. in Wüsten, Lavahöhlen oder eisbedeckten Gewässern.
© ESAUm neue KI-Technologien und -Anwendungen für die zivile Raumfahrt zu entwickeln, haben die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und das DFKI das ESA_Lab@DFKI gegründet.
Am Transferlab in Kaiserslautern arbeiten Forschende beider Einrichtungen gemeinsam an
So entsteht ein enger Austausch zwischen Forschung und Raumfahrtpraxis.