30 Jahre DFKI – KI für den Menschen

Zusammen mit Gesellschaftern, Kunden, Wegbegleitern, Vertretern aus Industrie, Wissenschaft, Politik und Presse feierte das DFKI am 17. Oktober 2018 sein 30-jähriges Bestehen. Das DFKI verbindet wissenschaftliche Spitzenleistung und wirtschaftsnahe Entwicklung mit gesellschaftlicher Wertschöpfung. Seit 30 Jahren forscht das DFKI in einer Public-Private-Partnership an KI für den Menschen und orientiert sich dabei an wissenschaftlicher Exzellenz und gesellschaftlicher Relevanz. Ein Event mit drei Highlights.

Die am Vormittag beim Open House gezeigten 16 KI-Prototypen aus 11 Forschungsbereichen an drei Standorten und aus dem Projektbüro Berlin adressierten Intelligente Assistenz- und Wissensdienste in der medizinischen Notaufnahme, On-the-fly Optimierung und Planung von Produktionssystemen in Echtzeit, Roboter für die autonome Erkundung planetarer Krater und Höhlen, Smart Textiles, Eye-Tracking und Augmented Reality für Immersive Quantified Learning und weitere Themen.

Zum Abschluss des Open House im Projektbüro Berlin stellten DFKI-Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Hans-Albert Aukes und CEO Prof. Wolfgang Wahlster im Rahmen einer Pressekonferenz Prof. Koehler als designierte Nachfolgerin vor. Prof. Jana Koehler wird den Vorsitz der Geschäftsführung des DFKI zum 1. Februar 2019 übernehmen.

Die anschließende feierliche Veranstaltung mit 300 geladenen Gästen fand in der Bolle Meierei statt. Zu den Festrednern gehörten Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, Dr. Carsten Sieling, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Prof. Henning Kagermann, Vorsitzender des Kuratoriums von acatech, Dr. Feiyu Xu, Head of AI Lab, Lenovo und Prof. Hans-Albert Aukes, DFKI-Aufsichtsratsvorsitzender.

Bundesministerin Anja Karliczek betonte: „Bereits vor 30 Jahren wurde das DFKI gegründet, um die Arbeit an kognitiven und physischen Assistenzsystemen voranzutreiben, die Menschen helfen können, ihre Entscheidungen zu verbessern und ihre Ziele zu erreichen, sei es im Straßenverkehr, in der Medizin oder in der Produktion. Eine mutige und weitsichtige Entscheidung, die dazu beiträgt, dass Deutschland heute in dem Schlüsselthema KI sehr gut aufgestellt ist. Wir setzen auch in Zukunft auf das DFKI als Innovator und Berater. Denn dort wird an menschenzentrierten Technologien gearbeitet. Dort werden die dringend benötigten KI-Spezialisten ausgebildet. Dort werden neue Trends ausgemacht und Geschäftsmodelle entwickelt, die Startups den Weg bereiten.“

Bundesminister Peter Altmaier erklärte: „Mit dem DFKI hat Deutschland frühzeitig ein Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz geschaffen, das international ausstrahlt und national wirkt, das wissenschaftlich exzellent und wirtschaftlich anwendungsorientiert arbeitet - und das eine aktive Rolle im gesellschaftlichen Diskurs ausfüllt. Ich beglückwünsche das DFKI zu seinen mehr als 80 Firmenausgründungen und seiner intensiven Kooperation mit über 200 mittelständischen Unternehmen. Die Bundesregierung braucht das DFKI mehr denn je als Partner bei der Gestaltung und Umsetzung der Digitalpolitik. Das DFKI ist seit 30 Jahren ein wichtiger Partner für Wirtschaft und Politik. Es hat zurecht weltweit großes Renommee erworben. Dies ist ein Verdienst aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DFKI.“

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, bei ihrer Festrede
Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, bei seiner Festrede