Smarte Kleidung, winzige Augen und ein virtueller Zwilling – Künstliche Intelligenz bei der EU ICT 2015 Exhibition

Trainieren in intelligenter Kleidung, ein Blick durch die smarten Augen der Zukunft und eine Begegnung mit dem virtuellen Zwilling – Innovative Technologien aus dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) werden bei der ICT 2015 Exhibition in Lissabon präsentiert.

Die ICT 2015 ist das größte Event für Informations- und Kommunikationstechnologien im Kalender der EU. Unter dem Motto „Innovate, Connect, Transform“ werden vom 20. bis 22. Oktober in Lissabon die neuesten Strategien und Initiativen der europäischen IT-Forschung und -Innovation sowie herausragende Projektergebnisse präsentiert. Für die interaktive Best Practice-Ausstellung wurden drei Vorhaben des DFKI-Forschungsbereichs Erweiterte Realität/Augmented Vision ausgewählt. Darunter wird das vom DFKI geleitete Projekt EASY-IMP, zur Entwicklung von intelligenten Cloud-Anwendungen für smarte Kleidung, als eines von europaweit fünf Konzepten im populären öffentlichen Forum ausgestellt.

 

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EASY-IMP – Smarte Kleidung mit intelligenten Anwendungen in der Cloud

Im Projekt EASY-IMP werden unter Leitung des DFKI neuartige Methoden für die Entwicklung von Produkten und Services im Bereich intelligenter Kleidung und am Körper getragener Sensorik geschaffen. Über eine spezielle Cloud-Plattform können "Wearables"-Produkte und Applikationen gemeinsam entwickelt, Feedback ausgetauscht und Anwendungen individuell kombiniert werden. So entstehen auf der Basis von EASY-IMP neue innovative Funktionen und Geschäftsmodelle die dem Nutzer vielfältige Anwendungsmöglichkeiten eröffnen. Bereits ab dem 18. Oktober werden die vier Pilotanwendungen aus den Bereichen Sport, Games, Rehabilitation und Medizin im ICT-Pavillion auf dem Praça do Comércio präsentiert. Mehr Information: "Feedback zum Anziehen" (DFKI-Pressemitteilung, Juli 2015)

Ort/Stand: Off-site Area (Praça do Comércio, Lisbon)
Datum: 18.-22. Oktober 2015
Website: http://www.easy-imp.eu/

 

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Eyes of Things – Winzige Augen für das Internet der Dinge

Ziel des Projekts „Eyes of Things“ ist die Entwicklung energiesparender Anwendungen für Miniaturkameras, die ihre Verwendung in vielen Bereichen finden werden, beispielsweise in Wearable Computing, Augmented Reality oder Ambient Assisted Living. Kerntechnologie ist eine winzige Kamera, die auf einem Prozessor-Chip platziert ist. Sie wurde bislang zu medizinischen Zwecken in der Endoskopie eingesetzt. Neue Applikationen sollen nun dafür sorgen, dass solche Kameras möglichst weitreichende visuelle Informationen erfassen und verarbeiten können, bei möglichst wenig Energiebedarf. So können intelligente Systeme zukünftig Umgebungen umfassend, länger und interaktiver wahrnehmen. Gezeigt werden erste einfache Funktionen auf einem prototypischen Prozessor. Mehr Information: "Augen für das Internet der Dinge" (DFKI-Pressemitteilung, März 2015)

Ort: Transform Area
Stand: T26
Webseite: http://eyesofthings.eu

 

 

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AlterEgo – Der virtuelle Zwilling für schwierige Therapien

Im EU Projekt „AlterEgo“ beschäftigen sich Mediziner und DFKI-Informatiker mit neuartigen Therapie- und Lernmethodenfür Personen mit sozialen Defiziten, wie Autismus oder Schizophrenie. Ausgehend von dem Prinzip, dass die Interaktion mit einem möglichst ähnlichen Gegenüber einfacher fällt, soll diese bei Erkrankten mit einem ihnen nachempfundenen virtuellen Charakter bis hin zu einem humanoiden Roboter trainiert und so langfristig verbessert werden. Grundlage ist die präzise Erfassung der Patienten und die Rekonstruktion der  Merkmale in einem digitalen und sich dem Therapiefortschritt anpassenden Avatar. Auf der ICT 2015 Exhibition demonstriert das AlterEgo-Konsortium ein gegenwärtig in der therapeutischen Erprobung befindliches interaktives Spiel mit einem virtuellen Zwilling sowie dessen schrittweise Verwendung. Mehr Information: "Virtueller Zwilling unterstützt Ärzte und Psychologen bei schwierigen Therapien" (DFKI-Pressemitteilung, Juli 2015)

Ort: Innovate Area
Stand: i33 
Datum: 20.-22. Oktober 2015

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Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence