RADAR – Soziale Geodaten für mobile Endgeräte auf der CeBIT 2011

Multimediale Inhalte aus verschiedenen Quellen einfach teilen, verwalten und für mobile Services nutzbar machen.

 

„Hier gehe ich jeden Tag Mittag essen“ oder „Dies ist meine Lieblingskneipe in Kaiserslautern“ sind Aussagen, die nur in Verbindung mit standortbezogenen Informationen einen Sinn ergeben. Standortbezogene Services verbinden Informationen mit Geodaten und stellen sie nicht nur im virtuellen Raum, sondern in realen, mobilen Kontexten zur Verfügung. Eine besondere Rolle nehmen in diesem Zusammenhang „Augmented Reality Services“ ein, die dem Benutzer Informationen zu Objekten in seiner Umgebung anzeigen und seine Realität digital erweitern. „Reality Browser“ auf mobilen Endgeräten stellen nun erstmals eine Infrastruktur zur Verfügung, die Augmented Reality Services ohne zusätzliche aufwändige Instrumentierung oder die Entwicklung entsprechender Oberflächen erlaubt.

Das Kernproblem aktueller Augmented Reality Services besteht darin, Daten so zur Verfügung zu stellen, dass sie in verschiedenen Services genutzt werden können. Allgemeingültige Standards gibt es nicht. Die Services nutzen eigene, proprietäre Datenformate, was eine spezielle Aufbereitung der Daten erforderlich macht. Aufgrund dieser Heterogenität können zudem Daten aus Nutzungskontexten verschiedener Services derzeit kaum integriert und aggregiert werden.

Um diesen Problemen zu begegnen, wurde im Projekt RADAR eine offene Infrastruktur zur Verwaltung und Aggregation beliebiger ortsbezogener, multimedialer Daten aus verschiedenen Quellen wie dem Social und Semantic Web oder digitalen Bibliotheken entwickelt. Neben einem eigenen Mobilclient zur personalisierten Inhaltsbereitstellung stellt RADAR auch Adapter für existierende Services wie Layar, Wikitude und ALOQA zur Verfügung. Mit "Augmented City Kaiserslautern" wird derzeit ein erster Anwendungsfall realisiert.

RADAR wurde gefördert durch die Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation und basiert auf der am DFKI entwickelten Social Media Plattform ALOE.

Testen Sie RADAR auf der CeBIT 2011 in Hannover: DFKI-Stand, Halle 9, A30.

 

DFKI-Stand CeBIT 2011: Halle 9, A30

DFKI-Exponate auf dem Stand der Universität des Saarlandes: Halle 9, B43

DFKI-Exponate auf dem Stand des BMWi: Halle 9, B47

DFKI-Exponate bei AIM-D im Auto ID/RFID Solutions Park: Halle 7, D12

Das DFKI ist im Rahmen des Projekts "SmartSenior - Notfall-Lokalisierung" auf dem Stand des BMBF vertreten, Halle 9, B40

 

Kontakt RADAR:
Martin Memmel
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Forschungsbereich Wissensmanagement
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631-20575-1210
E-Mail: martin.memmel@dfki.de

DFKI-Pressekontakt Kaiserslautern:
Udo Urban
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
 (DFKI) GmbH
Team Unternehmenskommunikation
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel.: 0631-20575-1700
Mobil: 0170 3006978
E-Mail: udo.urban@dfki.de

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