Er bringt seine Expertise zur Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit intelligenter Systeme nun auch gezielt in den Lübecker Forschungsbereich AIMedI, der von Prof. Dr. Heinz Handels geleitet wird, ein. Der Fokus des Bereichs liegt auf der Entwicklung lernfähiger medizinischer Bildverarbeitungsmethoden zur Unterstützung der medizinischen Diagnostik und Therapie. Im Zentrum stehen maschinelle Lernverfahren und Deep Learning-Netze zur automatischen Analyse und Erkennung von verschiedenen Krankheitsmustern, Läsionen, Biomarkern, Organen, Geweben u.v.m. in medizinischen Bildern und Bildfolgen.
Prof. Eisenbarth unterstützt diese Arbeit, indem er den Einsatz von Machine-Learning-Techniken zur Stärkung von Sicherheitslösungen sowie die Absicherung und Vertrauenswürdigkeit von KI-basierten Systemen, insbesondere in medizinischen Anwendungen, untersucht. Im Zentrum seiner Forschung stehen angewandte Kryptographie, Code-Analyse, die Untersuchung von Sicherheitslösungen an der Software-Hardware-Schnittstelle sowie die automatisierte Erkennung und Verhinderung von Schwachstellen.
Zur Person
Thomas Eisenbarth ist Direktor des Instituts für IT-Sicherheit an der Universität zu Lübeck und zurzeit Vorsitzender des Senatsausschusses MINT (Dekan). Er studierte bis 2006 Elektro- und Informationstechnik an der Ruhr Universität Bochum, wo er bis 2009 am Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit promovierte. Ab 2010 forschte er als Assistant Professor am Center for Cryptography and Information Security (CCIS) an der Florida Atlantic University. Im Jahr 2012 wechselte er an das Worcester Polytechnic Institute (WPI). Seit August 2017 ist er als Professor für IT-Sicherheit an der Universität zu Lübeck.

