Wirtschaftsminister Wissing auf Sommereise am DFKI in Kaiserslautern

Im Rahmen seiner Sommerreise besuchte Dr. Volker Wissing, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, DFKI.




 Professor Andreas Dengel, Wissenschaftlicher Direktor und Standortleiter am DFKI in Kaiserslautern, präsentierte dem Minister aktuelle Forschungsprojekte und
-themen des weltweit größten Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz.

Live-Demonstrationen von Projekten und Spin-offs des DFKI
Nach dem Überblick zu den Trendthemen demonstrierten Mitarbeiter des DFKI Minister Wissing verschiedene Prototypen für Maschinelles Lernen und Intelligente Sensorik. Die DFKI-Ausgründungen „baukobox GmbH“ und „b4 value.net GmbH“ stellten Minister Wissing ihre Technologien und Geschäftsmodelle für die webbasierte Optimierung von architektonischen Planungsprozessen mit Hilfe interaktiver Konstruktionszeichnungen beziehungsweise den elektronischen Austausch von Geschäftsdokumenten vor.

Das Klassenzimmer der Zukunft – Labor für digitale Lehr- und Lernmethoden
Im neuen Living Lab „immersive Quantified Learning“ (iQL) informierte sich der Wirtschaftsminister über intelligente Sensorik für Lehr- und Lernprozesse und kollaboratives Arbeiten im Klassenraum. Interaktive, sensorgestützte Experimente unter Realbedingungen erlauben beispielsweise Einblicke in individuelles Lernverhalten und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler.

Intensivierung der Zusammenarbeit
Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Professor Dengel sehen große Chancen darin, die Zusammenarbeit zwischen DFKI und Landesregierung zu intensivieren. „Infrastruktur und Know-how des DFKI können wertvolle Beiträge leisten, um Künstliche Intelligenz auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nutzbar zu machen und neue datenbasierte Dienste und Geschäftsmodelle zu entwickeln“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. So könne man KMU Hemmungen beim Einsatz von KI-Technologien nehmen und sie auf dem Weg der Digitalisierung begleiten.

Auch im Bereich Landwirtschaft kann das DFKI hilfreiche Unterstützung beim Austausch von digitalen, georeferenzierten Daten liefern. Auf der Agrarministerkonferenz sprachen sich die Ministerinnen, Minister und Senatoren der Agrarressorts des Bundes und der Länder für einen bundesweiten Einsatz der Geobox aus. Die Geobox war aus dem vom DFKI geleiteten iGreen-Projekt entstanden. Aktuell werden die Prinzipien in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus zur Geobox-Infrastruktur für eine bundesweite Anwendung weiterentwickelt. Die KI-Technologien des DFKI leisten dabei wertvolle Beiträge für flexiblen Daten- und Wissensaustausch für eine kooperative, effiziente und umweltschonende Landwirtschaft.

„Als Wirtschafts- und Landwirtschaftsministerium wollen wir die ökonomischen und ökologischen Vorteile des Digital bzw. Precision Farming in der Landwirtschaft konsequent nutzen“, so Minister Dr. Wissing. Mit dem DFKI, den Fraunhofer Instituten, der TU Kaiserslautern, dem Commercial Vehicle Cluster und der staatlichen Agrarverwaltung haben wir bundesweit einmalige Kompetenzen im Land. Die Technologien der künstlichen Intelligenz des DFKI werden dazu beitragen, die internationale Profilierung und Sichtbarkeit unseres Innovations- und Agrarstandortes Rheinland-Pfalz nach vorne zu bringen.“
Professor Dengel verwies auf die Rolle der anwendungsorientierten Forschung für den Erfolg des DFKI: „Neben Exzellenz in der Grundlagenforschung, ist die Anwendungsorientierung unserer Arbeiten ein wesentlicher Baustein der DFKI-Erfolgsgeschichte und hat großen Einfluss auf das enorme Wachstum am Standort in Kaiserslautern. Wir sind sehr dankbar über den offenen und konstruktiven Dialog mit Wirtschaftsminister Dr. Wissing und dem Ministerium.“

 

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Prof. Dengel (im Vordegrund links) erläutert Minister Wissing (2. von links) eine Anwendung aus dem iQL.
Foto: DFKI

Gruppenbild, v.l.n.r.: MdB Gustaf Herzog, Christian Reuschling, MdL Thomas Wansch, Prof. Andreas Dengel, Wirtschaftsminister Volker Wissing, Prof. Martin Ruskowski, Dr. Martin Memmel, Joe Weingarten. Foto: DFKI

 


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