Paper zur digitalen Souveränität – von Prof. Volker Markl

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Informatik-Spektrum“(2019) der Gesellschaft für Informatik wird das Paper „Eine nationale Daten- und Analyseinfrastruktur als Grundlage digitaler Souveränität“ von Professor Volker Markl veröffentlicht.In dem Beitrag werden Daten als der wesentliche Produktionsfaktor der Zukunft thematisiert.

 

Datenzugang und Datenkompetenz sind die Schlüsselfaktoren für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Zur Erlangung von Datensouveränität benötigt Deutschland bzw. Europa eine nachhaltig (und öffentlich) betriebene Daten- und Analyseinfrastruktur. Diese stellt den Zugang zu großen, qualitativ hochwertigen Datenmengen sicher und ermöglicht es, deren Analyse und Visualisierung zu demokratisieren. Nur so lässt sich die Lücke zu den monopolisierten Datensammlungen amerikanischer IT-Konzerne oder dem staatlich regulierten Zugang zu Daten in China schließen. Eine derartige nationale, allgemein zugängliche Infrastruktur sollte nicht nur Daten, Analysen und Visualisierungen verwalten und kontinuierlich in Echtzeit bereitstellen, sondern gleichzeitig die Algorithmen und Werkzeuge entlang der gesamten Datenwertschöpfungskette einfach nutzbar bereitstellen, um auf diese Weise durch ,,Daten und Analysen aus der Steckdose“ Forschung sowie die Innovation in datengetriebene Anwendungen zu befeuern.


In dem Beitrag werden Daten als der wesentliche Produktionsfaktor der Zukunft thematisiert. Datenzugang und Datenkompetenz sind die Schlüsselfaktoren für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Zur Erlangung von Datensouveränität benötigt Deutschland bzw. Europa eine nachhaltig (und öffentlich) betriebene Daten- und Analyseinfrastruktur. Diese stellt den Zugang zu großen, qualitativ hochwertigen Datenmengen sicher und ermöglicht es, deren Analyse und Visualisierung zu demokratisieren. Nur so lässt sich die Lücke zu den monopolisierten Datensammlungen amerikanischer IT-Konzerne oder dem staatlich regulierten Zugang zu Daten in China schließen. Eine derartige nationale, allgemein zugängliche Infrastruktur sollte nicht nur Daten, Analysen und Visualisierungen verwalten und kontinuierlich in Echtzeit bereitstellen, sondern gleichzeitig die Algorithmen und Werkzeuge entlang der gesamten Datenwertschöpfungskette einfach nutzbar bereitstellen, um auf diese Weise durch ,,Daten und Analysen aus der Steckdose“ Forschung sowie die Innovation in datengetriebene Anwendungen zu befeuern.

 

Eine Preview ist hier verfügbar. 

Kontaktperson: Prof.Dr. Volker Markl 

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Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence