Zusammenarbeit intensivieren, KI-Forschung stärken – DFKI und oberösterreichische Forschungsleitgesellschaft unterzeichnen Memorandum of Understanding

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die Upper Austrian Research (UAR), in ihrer Rolle als Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich, haben sich auf einen intensiveren Austausch und eine stärkere Zusammenarbeit in der Forschung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz verständigt. Am 17.10.2018 unterzeichneten sie im Rahmen eines Besuches des DFKI in Bremen ein Memorandum of Understanding.

DI Dr. Wilfried Enzenhofer, Upper Austrian Research GmbH, und Prof. Dr. Christoph Lüth, DFKI GmbH, nach Unterzeichnung des Memorandums of Understanding im Kaminzimmer des Bremer Rathauses.

Mit dieser Vereinbarung erklären die Unterzeichner die Absicht, in Zukunft den gegenseitigen Informationsaustausch in beiderseitigen Interesse zu intensivieren. Ziel ist eine verstärkte Kooperation in der KI-Forschung zwischen dem DFKI und oberösterreichischen Forschungseinrichtungen. Zudem soll die Zusammenarbeit im Rahmen des EU-Programms Horizon 2020 intensiviert sowie der Schulterschluss im Bereich der KI-Forschung auf internationaler Ebene gestärkt werden. Beide Seiten beabsichtigen, ihre Kooperation auf den folgenden Forschungsfeldern auszubauen: Digitalisierung und intelligente Automatisierung, Methoden der Künstlichen Intelligenz, Verfahren des maschinellen Lernens, Kognitive Produkte und Produktionsprozesse, Cyber-physische Systeme/Symbiotische Mechatronik, Robotik und Assistenzsysteme/Mensch-Maschine Interaktion, Smarte Produktionsanlagen, -prozesse und Produkte, Informationssicherheit, Lernende Bildverarbeitung.

Am 16.10.2018 empfing Prof. Dr. Christoph Lüth, stellvertretender Leiter des DFKI-Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems, die oberösterreichische Delegation im Rahmen eines Besuchs der Hansestadt Bremen am DFKI in Bremen. Neben einer Vorstellung der Forschungsbereiche Cyber-Physical Systems und Robotics Innovation Center erhielten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in das Bremen Ambient Assisted Living Lab, einer Laborwohnung zum Tests neuer, intelligenter Assistenzsysteme. Zudem bekamen sie die Gelegenheit, die Forschungsinfrastruktur des Robotics Innovation Center zu besichtigen, die der Entwicklung und dem Test mobiler autonomer Roboter für unterschiedliche Anwendungsgebiete dient.

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Die Delegation aus Oberösterreich zusammen mit Prof. Dr. Christoph Lüth vor dem Cartesium, in dem sich das Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAALL) des DFKI befindet.