Marine Perception

Sensoren zur Erfassung von Umgebungs- und Zustandsgrößen werden in stetig wachsender Zahl in modernen marinen und maritimen Fragestellungen eingesetzt. Schwerpunkt des Forschungsbereichs Marine Perception (Marine Umgebungswahrnehmung) ist die Erforschung und Entwicklung intelligenter Sensoren und Systeme, die im Meer oder anderen aquatischen Umgebungen einsetzbar sind. Hierbei liegt ein Fokus auf der automatischen Erfassung und Klassifizierung mariner Gefahren mittels optisch-physikalischer Sensornetzwerke. Für die autarke Analyse multisensorischer Daten werden Methoden, Techniken und Werkzeuge der künstlichen Intelligenz adaptiert und weiterentwickelt. Durch die Fusion von bildgebenden mit (hyper-) spektralen Informationen entsteht ein hochdimensionales Lagebild, welches eine einzigartige Umgebungsinterpretation ermöglicht und als Basis für zielgerichtete und adaptive Handlungsabläufe autonom agierender Systeme dient.

Anwendungsschwerpunkt des Bereichs ist die Meerestechnik (Offshore-Windenergie, Offshore Öl & Gas, Polartechnik, maritimer Sicherheitstechnik, Meeresforschungstechnik und Umweltschutztechnik); weitere Anwendungsfelder sind die Überwachung von Produktionsprozessen und Umweltsituationen von Unternehmen mit Schnittstelle zu aquatischen Medien (z.B. Wasserversorgung, Aquakultur, Abwasserkontrolle/-reinigung). Der Forschungsbereich arbeitet dabei eng mit dem Zentrum für Marine Sensorik der Universität Oldenburg zusammen. 

Kontakt

Sekretariat:
Monika Topp
Ursel Gerken
Tel.: +49 421 17845 4711
Fax: +49 441 36116 109

Deutsches Forschungszentrum für
Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
DFKI-Labor Niedersachsen
Marine Perception
Marie-Curie-Straße 1
26129 Oldenburg
Deutschland

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Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
German Research Center for Artificial Intelligence